Philips setzt weiterhin auf Smart TV und personalisiertes Benutzer-Erlebnis

Philips setzt auch weiterhin verstärkt auf Smart TV-Funktionalität. Immerhin sieben der acht neuen Produktreihen, die das Unternehmen dieser Tage vorstellte, verfügen über eine Anbindung an lokale Netzwerke als auch Online-Angebote. Ziel sei es, Smart TV im gesamten Haushalt nutzen zu können, wobei nach Angaben des Unternehmens das personalisierte Benutzer-Erlebnis im Mittelpunkt stehen soll.

Von Michael Holzinger (mh)
03.03.2012

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Smart TV ist auch in diesem Jahr ein heisses Thema, dies zeigt nicht zuletzt das aktuelle, nunmehr von Philips präsentierte Produktsortiment für die kommenden Monate. Sieben der insgesamt acht neuen Produktserien sind bei Philips mit Smart TV-Funktionalität ausgestattet. Damit verfolgt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge das Ziel, Smart TV und somit alle damit im Zusammenhang stehenden Dienste überall im Haushalt verfügbar zu machen.

Daher findet man Smart TV nunmehr zumindest bei Philips schon bei Geräten der Einstiegsklasse und selbst bei kleinen Bildschirmen ab 48 cm bzw. 19 Zoll.

Schon bisher zeigt sich das Unternehmen überaus zufrieden mit den Zugriffszahlen auf Online-Dienste über die Smart TV-Funktionalität. Da die gesamte Smart TV-Plattform bei Philips direkt über die zentralen Server des Unterhaltungselektronik-Konzerns abgebildet wird, kann man unmittelbar aussagekräftige Nutzerzahlen ablesen. Und die besagen nach Angaben des Unternehmens, dass bereits jetzt 60 Prozent der Kunden von Smart TV-Geräten diese Funktionalität auch tatsächlich nutzen. Und zwar mehrmals am Tag. Immerhin 50 Mal im Monat würden 60 Prozent der Kunden eines Philips Smart TV Online Informationen und diverse Inhalte abrufen.

Aus der Sicht des Unternehmens sei dies aber erst der Anfang und man erwartet sich in diesem Bereich einen deutlichen Zuwachs in den kommenden Monaten. „Da die gesamte Smart TV-Infrastruktur - Breitband-Internetverbindung, Cloud-Inhalte, TV-Geräte, Apps, Benutzerakzeptanz - jetzt vorhanden ist, gehen wir davon aus, dass wir einen sprunghaften Anstieg der Nutzung der Smart TV-Angebote sehen werden“, so Pieter Vervoort, Vice President und Head of Product Strategy & Smart TV.

Die nunmehr breite Unterstützung von Smart TV über nahezu das komplette neue Produkt-Sortiment und somit auch bei günstigen Geräten soll ein wesentlicher Faktor dafür sein. „Die digitale Welt, in der Inhalte und Apps auf dem Fernsehern verfügbar sind, ist nicht mehr nur den Benutzern hochpreisiger TV-Geräte vorbehalten, sondern sie steht jetzt auch Verbrauchern mit einem knapperen Budget offen“, erläutert Vervoort die Strategie seines Unternehmens.

Ein weiterer essentieller Faktor sei natürlich auch die Benutzerfreundlichkeit und die Möglichkeit zur Personalisierung des Angebots. Auch hier will Philips mit der neuesten Produktgeneration Akzente setzen.

So sollen die neuen Geräte mit einem besonders benutzerfreundlichen Smart TV Homescreen aufwarten, der den raschen Zugriff auf die beliebtesten Angebote ermöglicht. So sollen sich etwa Dienste wie die lokale Wettervorhersage, das Internet und personalisierte Videoempfehlungen direkt abrufen lassen. Zudem sorgt eine erweiterte Suchfunktion für ein rascheres Auffinden verschiedenster Inhalte, sei es nun im lokalen Netzwerk, dem breit gefächerten Online-Angebot oder aber auch im regulären TV-Programm, denn auch der EPG, der elektronische Programm-Guide ist nun in diese Suche eingebunden. Eine neue Struktur des Homescreen soll zudem diese Personalisierung durch eine weitgehend individuelle Struktur unterstützen.

Ein wesentlicher Aspekt bei Smart TV sind natürlich die angebotenen Apps, über die Anwender verschiedenste Informationen und Dienste abrufen können. Dementsprechend wichtig ist es für Hersteller wie Philips, auf eine breite Unterstützung von Anbietern und Entwicklern zu verfügen. Daher will das Unternehmen mit einem eigenen Partner-Portal unter der Adresse www.yourappontv.com auch weiterhin neue Entwickler durch eine möglichst umfangreiche Unterstützung durch Tools und ein Software Development Kit (SDK) sowie umfangreiche Informationen und Support gewinnen und so das Angebot von derzeit bereits über 500 Apps auch künftig weiter ausbauen.

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