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Pioneer N-50AE und Pioneer N-70AE - Die neue Generation der Pioneer Pure Audio Netzwerkspieler

Foto © Pioneer & Onkyo Europe GmbH

Mit der neuesten Generation der Pioneer Pure Audio Netzwerkspieler und damit den neuen Modellen Pioneer N-50AE und Pioneer N-70AE will das Unternehmen Pioneer & Onkyo Europe GmbH einmal mehr unter Beweis stellen, dass sich Klang auf höchstem Niveau mit Komfort beim Streaming bei einer eleganten HiFi-Komponente famos verbinden lässt.

Kurz gesagt...

Mit den Modellen Pioneer N-50AE und Pioneer N-70AE präsentiert Pioneer & Onkyo Europe GmbH zwei neue Pioneer Pure Audio Netzwerkspieler, die mit High-end Klang und Streaming-Komfort auftrumpfen sollen.

Wir meinen...

Man habe sich allen voran beim neuen Pioneer N-70AE das Ziel gesetzt, eine audiophile Lösung zu realisieren, die selbst bei anspruchsvollen HiFi-Enthusiasten keine Wünsche offen lasse. Nichts habe man dem Zufall überlassen, so der Hersteller, weder bei der mechanischen Konstruktion des Gehäuses, dem Schaltungslayout und der Auswahl der Bauteile, bis hin zur Stromversorgung. All dies soll, davon ist der Hersteller überzeugt, für eine bestmögliche Performance ausgelegt sein, zudem sollen neueste Technologien eine geradezu lückenlose Ausstattung ermöglichen, sodass man für alle aktuellen Anforderungen bestens gerüstet sei. Der kleine Bruder verzichte auf ein paar Ausstattungsmerkmale, könne dafür aber mit einem besonders attraktiven Preis aufwarten.
Hersteller:Pioneer & Onkyo Europe GmbH
Vertrieb:Pioneer & Onkyo Europe GmbH
Preis:Pioneer N-50AE € 899,-
Pioneer N-70AE € 1.299,-

Von Michael Holzinger (mh)
12.06.2017

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Musik-Streaming, dies ist für viele HiFi-Enthusiasten in erster Linie auf Grund der enormen Vielfalt spannend. Auf einfachste Art und Weise kann man damit auf verschiedenste Inhalte aus unterschiedlichsten Quellen zugreifen, sodass es letztlich unerheblich ist, ob man Musik-Titel nun tatsächlich selbst „besitzt“ und wo man diese hinterlegt, oder aber ob man etwa im Rahmen eines Online-Anbieters allein für deren Nutzung zahlt. Wesentlich ist allein ein möglichst intuitiver Zugang und natürlich ein der Preisklasse entsprechendes Qualitätsniveau.

Auf besonders hohem Niveau sollen die neuen Streaming-Lösungen der Marke Pioneer aufspielen, die erstmals im Rahmen der High End 2017 in München präsentiert wurden, und in Kürze im Fachhandel zu finden sein werden, der neue Pioneer N-50AE und Pioneer N-70AE und damit die neueste Generation der so genannten Pioneer Pure Audio Netzwerkspieler. Mit diesen will das Unternehmen Pioneer & Onkyo Europe GmbH zudem den einleitend skizzierten Anforderungen der Konsumenten ganz besonders Rechnung tragen und somit sehr vielseitige und zudem sehr komfortabel zu bedienende Lösungen präsentieren.

Man habe sich allen voran beim neuen Pioneer N-70AE das Ziel gesetzt, eine audiophile Lösung zu realisieren, die selbst bei anspruchsvollen HiFi-Enthusiasten keine Wünsche offen lasse. Nichts habe man dem Zufall überlassen, so der Hersteller, weder bei der mechanischen Konstruktion des Gehäuses, dem Schaltungslayout und der Auswahl der Bauteile, bis hin zur Stromversorgung. All dies soll, davon ist der Hersteller überzeugt, für eine bestmögliche Performance ausgelegt sein, zudem sollen neueste Technologien eine geradezu lückenlose Ausstattung ermöglichen, sodass man für alle aktuellen Anforderungen bestens gerüstet sei. Jede Datei-Art, jede Auflösung, unabhängig davon, wo sie gespeichert ist, kann wiedergegeben werden, so das Versprechen des Herstellers.

Als Streaming-Client gilt es natürlich zunächst, den Pioneer N-70AE ins Netzwerk einzubinden. Dies kann in erster Linie über dessen RJ45 Ethernet-Schnittstelle und somit Kabel, aber auch über das integrierte WiFi Modul erfolgen, das dem Standard IEEE 802.11n entspricht und damit ausreichend Performance sicherstellen soll. Da der Pioneer N-50AE als dlna-zertifizierter UPnP-Streaming-Client fungiert, kann er auf entsprechende Freigaben im Netzwerk zugreifen und damit Inhalte in allen relevanten Formaten abspielen, sei es nun Linear PCM mit bis zu 24 Bit und 192 kHz, oder aber DSD mit DSD 11.2, und zwar inklusive einer unterbrechungsfreien Wiedergabe, dem so genannten gapless Playback. Dies gilt übrigens auch für die Wiedergabe von Audio-Daten, die auf einem USB-Speichermedien hinterlegt sind, das wiederum direkt an den Pioneer N-70AE angeschlossen ist. Interessant ist hierbei vor allem auch, dass ein USB-Speichermedium, das direkt an den Pioneer N-70AE angeschlossen ist, um Netzwerk als SMB-Share auftaucht. Somit kann man etwa neue Audio-Daten direkt übers Netzwerk übertragen und damit direkt mit dem Pioneer N-70AE abspielen.

Übers Netzwerk kann der Pioneer N-70AE auch Inhalte mittels Google Chromecast sowie Apple AirPlay empfangen, mit einem Firmware-Update wird zudem in Bälde FireConnect by Blackfire Research Corp. unterstützt und auch dts Play-Fi soll in Kürze angeboten werden. Damit steht eine Nutzung im Multiroom Audio-Streaming-Verbund mit weiteren auf diesen Plattformen basierenden Lösungen nichts im Wege.

Verschiedenste Musik-Streaming-Dienste lassen sich natürlich ebenfalls nutzen, angefangen von Spotify inklusive Spotify Connect, Deezer, TuneIn und TIDAL. Für letztgenannten Dienst stellt Pioneer & Onkyo Europe GmbH ebenfalls ein künftiges Update in Aussicht, um auch TIDAL Master und damit MQA nutzen zu können.

Verbindet man den neuen Pioneer N-70AE mit einem PC oder Mac, was über eine entsprechende USB-Schnittstelle möglich ist, fungiert dieser als herausragender externer DAC, wobei damit das volle Potential der im Pioneer N-70AE integrierten Wandler im wahrsten Sinne des Wortes ausgespielt werden kann.

Es soll sich beim DAC des neuen Pioneer N-70AE nämlich um nicht weniger als eine State-of-the-art-Lösung handeln, die, so das Versprechen des Herstellers, eben nicht nur fürs Streaming, sondern auch externen Quellen zur Verfügung steht. Der USB-Port ist also nur eine Möglichkeit, darüber hinaus stehen beim Pioneer N-70AE eine optische als auch koaxiale S/PDIF-Schnittstelle zur Verfügung.

Die Wiedergabe von Inhalten in Linear PCM mit bis zu 32 Bit und 384 kHz ist jedoch allein dem besagten USB Typ B-Port vorbehalten, also der direkten Verbindung mit einem PC oder Mac und der Nutzung des neuen Pioneer N-70AE als USB-DAC.

Der eingesetzte DAC, immerhin basierend auf nicht weniger als zwei Sabre Ultra DAC ES9016S, die im Doppel-Mono-Betrieb eingesetzt werden, soll beste Performance garantieren und frei von Verzerrungen, einem exzellenten Rauschabstand, und tunlichst frei von klangschädigendem Jitter, seinen Dienst verrichten.

Die Entwickler setzten hier auf das so genannte Hi-Bit32 Processing und damit Up-sampling mit bis zu 32 Bit und 384 kHz, wobei Digital Filter mit drei Modi (Sharp, Slow und Short) zur Verfügung stehen. Zudem bietet der neue Pioneer N-70AE einige Besonderheiten, die mit dazu beitragen sollen, stets bestmögliche Qualität zu erzielen. Bei verlustbehafteten Daten sorgt ein Auto Sound Retriever für ein Mehr an Qualität. Durch das so genannte Lock Range Adjust etwa soll es möglich sein, den Digitaleingang feinfühlig an die Signalqualität der jeweiligen Quelle anzupassen, um, wie es der Hersteller ausdrückt, die eigentlich unvereinbaren Ziele wie einerseits einen stabilen Betrieb an stark Jitter-behafteten Quellen zu garantieren, gleichzeitig aber bestmögliche Behandlung höchstwertiger Zuspieler zu ermöglichen. Mittels PQFA, dem so genannten Precision Quartz for File-based Audio System soll allen voran die Wiedergabe von USB und Streaming übers Netzwerk profitieren, und zwar durch eine besonders präzise Neutaktung ankommender Audio-Daten, sodass eine stets akkurate Signalverarbeitung und damit letztlich ein natürlicher Klang gewährleistet ist.

Damit die Ergebnisse, die der Wandler liefert, auch tatsächlich an den hier sowohl als unsymmetrische Cinchbuchsen als auch symmetrische XLR-Buchsen ausgeführten analogen Ausgängen zur Verfügung stehen, setzt man nicht nur auf eine ausgeklügelte, hochwertige Ausgangsstufe, man versucht auch alles daran zu setzen, dass sich die einzelnen Sektionen des Pioneer N-70AE nicht gegenseitig negativ beeinflussen, etwa durch Stahlblech-Wände im Inneren, die Streaming-Engine, Audio-Abteilung und Netzteil trennen. Sauber aufbereite Versorgungsspannungen aus der „Netzteil-Kammer“ bedienen die einzelnen Sektionen, wobei für digitale und analoge Baugruppen jeweils ein eigener, individuell geschirmter Transformator zum Einsatz kommt. „Verpackt“ ist all dies in einem besonders hochwertig gestalteten Gehäuse, das auf speziellen Dreipunkt-Isolationsfüssen und einer schweren Stahl-Bodenplatte mit immerhin 3 mm Wandstärke.

Die Front des neuen Pioneer N-70AE ziert natürlich allen voran ein Display mit 3,5 Zoll Diagonale, das alle relevanten Informationen darstellt. Dieses Display lässt sich dimmen, sodass es den Lichtverhältnissen im Raum angepasst werden kann. Ein paar Tasten stehen hier ebenfalls zur Verfügung, wobei die Steuerung wohl eher über die im Lieferumfang enthaltene Infrarot-Fernbedienung, aber natürlich in erster Linie sicher über die entsprechende App, die Pioneer Remote App für Apple iOS und Google Android erfolgt.

Übrigens, direkt an der Front steht auch ein Kopfhörer-Anschluss zur Verfügung, und zwar in Form einer 6,3 mm Stereo Klinkebuchse. Dahinter soll sich ein Kopfhörer-Verstärker basierend auf einem Texas Instruments TPA6120 befinden. Eine separate Lautstärke-Regelung für den Kopfhörer-Anschluss darf auch nicht fehlen.

Und was ist nun mit dem Pioneer N-50AE? Nun, dieser soll bei seinen Netzwerk-Fähigkeiten haargenau dem eben beschriebenen Pioneer N-70AE entsprechen, allerdings wurde er gegenüber seinem großen Bruder an einigen Stellen behutsam zugunsten eines besonders attraktiven Preises „abgespeckt“. Dies schlägt sich etwa beim Wandler nieder, denn wo beim Pioneer N-70AE zwei DACs zum Einsatz kommen, setzt man beim Pioneer N-50AE auf einen ESS9016. Zudem verzichtete man etwa auf die symmetrischen Ausgänge und auch die beim Pioneer N-70AE gerühmten „Klangveredler“ PQFA, Lock Range Adjust und Hi-Bit32-Upsampling sind allen dem großen Bruder vorbehalten. Der „Kleine“ muss zudem auf den regelbaren Kopfhörer-Ausgang und die besonders aufwendige Dreikammer-Gehäuse-Konstruktion verzichten.

Auf „Full-metal“ setzen wiederum beide Lösungen, und zwar nicht nur beim Gehäuse, sondern allen voran auch bei der schicken Front, die sich mit gebürstetem Aluminium wahlweise in Schwarz oder Silber präsentiert.

Der neue Pioneer N-50AE soll bereits zum empfohlenen Verkaufspreis von € 899,- angeboten werden, wohingegen man für den neuen Pioneer N-70AE mit einem empfohlenen Verkaufspreis von € 1.299,- doch ein wenig tiefer in die Tasche greifen muss. Beide Lösungen sollen bereits ab Juli 2017 im Fachhandel zur Verfügung stehen.

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