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Polk CommandBar im Test - Und sie hört aufs Wort…

Foto © Polk Audio

Eine Soundbar, die nicht nur tadellosen Klang fürs Fernsehen liefert und als flexibles Audio-System fungiert, sondern zugleich über Amazon Alexa Zugriff auf Informationen und multimediale Inhalte liefert und Kontrolllösung fürs Smart Home ist, die steht mit der Polk CommandBar in besonders eleganter Form zur Verfügung. Dies beweist der ausführliche Test von sempre-audio.at.

Kurz gesagt...

Die neue Polk CommandBar ist nicht nur eine weitere Soundbar, sie bietet zudem eine direkte Integration von Sprachsteuerung über Amazon Alexa.

Wir meinen...

Die neueste Soundbar-Lösung des US-amerikanischen Spezialisten Polk Audio, die Polk CommandBar ist weit mehr als eine Lösung für feinen Ton beim Fernsehen, sie ersetzt vollständig einen Amazon Echo Dot oder Amazon Echo, ist sie doch mit der Sprachsteuerung von Amazon ausgestattet. Damit erlaubt sie nicht nur das Abrufen aller nur erdenklichen Informationen, kann zur Steuerung von Smart Home Systemen eingesetzt werden, sie spielt gar so manch deutlich teurere Lösung in diesem Marktsegment in Grund und Boden. Polk Audio liefert mit der neuen Polk CommandBar somit ein wirklich überaus innovatives, sehr elegantes und zudem fein aufspielendes smartes System für den „richtigen“ TV-Klang.
Hersteller:Polk Audio
Vertrieb:Polk Audio
Preis:€ 399,-

Von Michael Holzinger (mh)
04.10.2018

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Das Unternehmen Polk Audio gehört in den USA zu den führenden Anbietern im Bereich Consumer Electronic, und zwar als ausgewiesener Spezialist für preislich besonders attraktive Lautsprecher-Systeme. Dass man bei Polk Audio sehr frühzeitig auf das Segment der so genannten Soundbar-Systeme setzte, liegt somit in der Natur der Sache, schließlich gilt dieses als seit Jahr und Tag florierender Markt. Es ist eben inzwischen geradezu unerlässlich, dass man beim Kauf eines neuen TV-Geräts eine zusätzliche Audio-Lösung mit einkalkuliert, sodass Bild- und Tonqualität auf ansprechendem Niveau in Einklang gebracht werden.

Das bereits im Jahr 1972 gegründete Unternehmen Polk Audio kann in diesem Bereich eine besonders beeindruckende Kompetenz vorweisen, denn seit jeher widmet man sich Produkten, die sich auf Grund tunlichst kompakter Abmessungen möglichst harmonisch und damit leicht ins Wohnumfeld des Kunden integrieren lassen, ohne dabei Abstriche bei der Klangqualität hinnehmen zu müssen. Genau dies sind auch die wesentlichen Merkmale einer Soundbar, auch diese Lösungen sollen sich möglichst unscheinbar rund ums TV-Gerät platzieren lassen.

Nachdem Polk Audio durch die neue Konzern-Struktur nach der im Jahr 2017 erfolgten Übernahme der D&M Group durch den US-amerikanischen Konzern Sound United LLC. nunmehr auch verstärkt den europäischen Markt ins Visier genommen hat, will man hierzulande insbesondere auch mit Soundbar-Systemen auftrumpfen, und idealerweise hat man hierzu ein ganz besonderes neues Produkt im Angebot, die Polk CommandBar.

Mehr als eine Soundbar… Smart Speaker

Die Polk CommandBar ist zunächst natürlich eine überaus elegante Soundbar, die sich, wie könnte es anders sein, durch sehr kompakte Abmessungen auszeichnet. Sie ist somit absolut problemlos in jedes Wohnumfeld zu integrieren und - soviel sei vorweg genommen - liefert einen tadellosen Klang. Darüber hinaus haben sich die Entwickler für diese Lösung aber noch ein weiteres besonders spannendes Ausstattungsmerkmal einfallen lassen, und zwar die direkte Integration von Sprachsteuerung, im konkreten Fall realisiert über die Integration von Amazon Alexa. Es handelt sich bei der Polk CommandBar somit um einen so genannten Smart Speaker, der den Zugriff auf verschiedenste Inhalte und Informationen sicherstellt, und zudem eine direkte Verbindung zum Smart Home mit all seinen Möglichkeiten herstellt.

Die Kategorie der so genannten Smart Speaker ist sehr neu, und wurde von Amazon, Google und Apple kreiert. Für diese IT-Giganten ist diese Produktgruppe der Türoffner, um mit ihren Sprachsteuerungtechnologien in die Haushalte und damit das tägliche Lebensumfeld der Kunden vorzudringen. Und während Apple einmal mehr sein komplett eigenes Süppchen kocht, und die Technologie-Plattform Apple Siri nur für eigene Produkte nutzen will, suchen sowohl Amazon als auch Google Partner in der Unterhaltungselektronik, die ebenfalls ihre Technologien Amazon Alexa und Google Assistant implementieren, sodass letztlich Sprachsteuerung auf breiter Front etabliert werden kann.

Polk Audio hat sich bei der Polk CommandBar für Amazon und deren Technologie Amazon Alexa entschieden, wobei tatsächlich diese Plattform des IT-Giganten - bis auf wenige Ausnahmen - direkt in die Soundbar integriert wurde.

Dies geht sogar soweit, dass das Design der neuen Polk CommandBar an die Lösungen von Amazon erinnert, speziell wenn man die Soundbar von oben betrachtet.

So prangt an der Oberseite ein Bedienfeld, das eins zu eins jenem von Amazons eigenen Hardware-Lösungen, speziell dem Amazon Echo Dot der ersten Generation, entspricht. Hier finden sich die typischen vier Tasten, ebenso der in verschiedenen Farben erstrahlende LED-Kranz. Allerdings, und dies ist ein wesentlicher Unterschied, ist dies alles ein wenig erhoben ausgeführt, sodass die für die Spracherkennung natürlich unerlässlichen integrierten Fernfeld-Mikrofone sich hinter dieser Erhöhung befinden und damit eine hohe Erkennungsgenauigkeit bieten können.

Doch damit hat es sich schon, denn abgesehen davon weist zunächst nichts auf die besondere erweiterte Funktionalität der Polk CommandBar hin, und sie präsentiert sich als…

Sehr kompakte, überaus elegante Soundbar mit kabellosem Subwoofer

Die Polk CommandBar ist, wie so viele andere derartige Lösungen am Markt auch, als Soundbar konzipiert, bei der die eigentliche Soundbar besonders schlank ausgeführt ist, und zur Unterstützung auf einen separaten aktiven Subwoofer vertraut.

Die eigentliche Soundbar misst daher nicht mehr als 908 x 53 x 70 mm. Damit ist es problemlos möglich, die Soundbar direkt unter oder gar vor einen Fernseher zu platzieren, selbst wenn dieser über einen sehr niedrigen Standfuss verfügt. Auch eine Wandmontage ist aber natürlich möglich, darauf sei ausdrücklich hingewiesen, zumal viele Anwender ihre Fernseher ja an der Wand montieren und damit auch für die Soundbar keinen Stellplatz „opfern“ wollen.

Der Subwoofer ist ebenfalls erstaunlich kompakt ausgefallen, misst er doch nicht mehr als 188 x 368 x 366 mm. Damit dürfte auch dieser problemlos im Raum platziert werden können, zumal man ja im konkreten Fall keinerlei Kabel zwischen Soundbar und Subwoofer einplanen muss. Die Verbindung zwischen Soundbar und Subwoofer erfolgt über Funk, lediglich eine Steckdose ist für den Subwoofer also erforderlich, sodass man von einer „kabellosen“ Lösung sprechen darf.

Sowohl die Soundbar selbst als auch der Subwoofer sind aus Kunststoff gefertigt, allein dieser Werkstoff erlaubt die schlanke, geschwungene Formgebung, die die Polk CommandBar auszeichnet, wobei große Teile der eigentlichen Soundbar ohnedies mit einem Textil-Gewebe überzogen sind.

Dieses Textil-Gewebe präsentiert sich im Anthrazit, wohingegen das Gehäuse der Soundbar als auch der Subwoofer in mattem Schwarz gehalten sind.

Ein Blick ins Innere…

Ausgelegt ist die neue Polk CommandBar als 2.1-Kanal-System, wobei direkt in der Soundbar so genannte Fullrange-Treiber ihren Dienst verrichten. Diese weisen Abmessungen von 31,75 x 82,55 mm auf. Für den Hochton-Bereich kommen zwei 25 mm Tweeter zum Einsatz. Im Subwoofer vertrauen die Entwickler auf einen nach unten hin abstrahlenden 6,5 Zoll Woofer, der von einem ebenfalls nach unten hin abstrahlendem Bassreflex-System unterstützt wird. Insgesamt kann die Polk CommandBar damit einen Frequenzbereich zwischen 40 Hz und 22 kHz abbilden.

Die Ansteuerung der Treiber erfolgt mittels DSP-basierter Signalverarbeitung. Dies soll sicherstellen, dass stets optimale Ergebnisse erzielt werden, und zwar unabhängig vom jeweils gewählten Inhalt. So stehen verschiedene Klangmodi zur Verfügung, die auf Knofdruck abrufbar sind, wie etwa eigene Programme für Filme, Musik oder Games. Auch ein Nachtmodus steht hier zur Verfügung, bei dem die Basswiedergabe zu später Stunde etwas gedrosselt wird. Darüber hinaus sei ausdrücklich die so genannte Polk VoiceAdjust-Technologie an dieser Stelle erwähnt, die für eine besonders klare Sprachqualität Sorge trägt und unserer Erfahrung nach allen voran bei geringer Lautstärke wirklich sehr gute Dienste leistet.

Die Polk CommandBar verarbeitet übrigens Signale in Dolby Digital als auch dts.

Anschluss gesucht…

Die Polk CommandBar bietet natürlich verschiedenste Möglichkeiten, mit Quellgeräten Verbindung aufzunehmen. In erster Linie stehen hier natürlich zwei HDMI-Eingänge zur Verfügung, die HDMI 2.0b entsprechen, und somit in der Lage sind, Inhalte in 4K Ultra HD-TV inklusive HDR10, Dolby Vision und HDCP 2.2 zu verarbeiten. Einer der beiden Eingänge ist übrigens so ausgelegt, dass man versteckt einen Amazon Fire TV Stick anschließen kann, wobei die erste Generation noch keine Inhalte in 4K, die in den kommenden Tagen auch hierzulande neueste Generation aber auch 4K Inhalte liefert. Eine Stromversorgung dieses Sticks ist natürlich ebenfalls vorgesehen, denn die Polk CommandBar verfügt an ihrer Rückseite über einen entsprechenden USB-Port.

Als Alternative zu HDMI steht aber auch ein digitaler Audio-Eingang zur Verfügung, und zwar einer so genannten TOS-Link Buchse, somit einer optischen S/PDIF-Schnittstelle.

Wer Smartphones, Tablets und Notebooks auf möglichst unkomplizierte Art und Weise nutzen will, der kann dies über das bei der Polk CommandBar integrierte Bluetooth Modul tun.

Die Verbindung zum TV-Gerät wird über HDMI hergestellt, wobei der entsprechende Ausgang natürlich nicht nur einen ARC, also einen Audio Return Channel aufweist, sondern ebenso HDMI CEC unterstützt. Die zentrale Steuerung mittels einer Fernbedienung, allen voran der Fernbedienung des Fernsehers selbst, ist damit garantiert. Die Polk CommandBar verfügt gar über eine Lernfunktion für Fernbedienungen. Dennoch liefert Polk Audio mit der Soundbar eine Fernbedienung mit, die neben den grundsätzlichen Funktionen wie der Kontrolle der Lautstärke, der Wahl des Eingangs und den Sound-Modi noch eine ganz herausragende Besonderheit aufweist, doch dazu später mehr.

Natürlich muss die Polk CommandBar zwingend ins Netzwerk eingebunden werden, um die volle Funktionalität zu garantieren, und dies erfolgt über das integrierte WiFi Modul.

Auf geht’s, die Installation

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass das einzig komplizierte an der Polk CommandBar das Auspacken des Geräts aus der wirklich durchaus sehr kreativ gestalteten Verpackung ist. Überaus interessant, wie platzsparend und dennoch sicher man eine Soundbar samt Subwoofer verpacken kann…

Spass beiseite, was wir damit zum Ausdruck bringen wollen ist, dass das Aufstellen als auch die Installation der Polk CommandBar wirklich geradezu ein Kinderspiel und binnen weniger Augenblicke erledigt ist. Alle für die Installation erforderlichen Kabel sind übrigens Teil des Lieferumfangs.

Die Soundbar wird zunächst über HDMI mit dem Fernseher verbunden, etwaige Quellgeräte angeschlossen, über das externe Netzteil mit Strom versorgt, und der Subwoofer an seinem Bestimmungsort aufgestellt und ebenfalls mit dem Stromnetz verbunden, das war es dann auch schon fürs erste.

Danach folgt die Einrichtung, wobei in unserem Fall die Soundbar und der Subwoofer bereits sofort verbunden waren, ein Betätigen des Connect Knopfs an der Rückseite gar nicht von Nöten war.

Für die weitere Installation wird die Polk Connect App benötigt, die für Apple iOS und Google Android gleichermaßen zur Verfügung steht. Schritt für Schritt wird der Anwender hier durch alle erforderlichen Einstellungen geleitet. Dies beginnt damit, dass die Polk CommandBar ins drahtlose Netzwerk eingebunden wird, danach erfolgt die Verbindung mit einem Amazon-Konto. Dies ist zwingend erforderlich, um alle Dienste rund um die Sprachsteuerung mittels Amazon Alexa nutzen zu können. Ebenso benötigt man natürlich die Amazon Alexa App, die selbstverständlich ebenfalls für Apple iOS als auch Google Android zur Verfügung steht.

Will man Musik-Streaming über Spotify nutzen, so wird das entsprechende Setup ebenfalls über die Polk Connect App vorgenommen.

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht näher auf die einzelnen Arbeitsschritte eingehen, da diese wirklich selbsterklärend sind und die App keinerlei Fragen offen lässt. Nach maximal fünf Minuten ist somit das gesamte System „up and running“.

Und sie gehorcht aufs Wort…

Ganz wichtig ist, dass die Polk CommandBar nicht irgendein Amazon Alexa-Device benötigt, sie ist vielmehr ein nahezu vollwertiges Device für das Sprachsteuerungssystem von Amazon. Die Polk CommandBar taucht somit nicht nur als neues Device in der Amazon Alexa App auf, sie kann auch sofort als Sprachsteuerungslösung genutzt werden.

Dies beginnt damit, dass die Polk CommandBar selbst mittels Sprachsteuerung kontrolliert werden kann. Über HDMI CEC bedeutet dies auch, dass etwa der Fernseher gleich mit eingeschalten wird. Ebenso lässt sich damit auch die Lautstärke beim Fernsehen kontrollieren.

Besonders spannend ist dies dann, wenn man etwa Amazon Prime Music, Internet Radio über TuneIn, oder auch Spotify nutzt. Ebenso steht aber, sofern man wie zuvor beschrieben, einen Amazon Fire TV an die Soundbar angeschlossen hat, das komplette Film- und Serienprogramm von Amazon Prime Video auf Zuruf zur Verfügung.

Zudem können verschiedenste Informationen abgerufen werden, sei es nun das Wetter, Nachrichten, was auch immer. Auch Kalender-Einträge und Aufgaben lassen sich mittels Sprachbefehl erstellen und automatisch in den persönlichen Kalender eintragen, kurzum, es ist all das möglich, was auch mit den Hardware-Lösungen von Amazon selbst realisierbar ist.

Fast alles, wohlgemerkt. Ein paar Ausnahmen gibt es derzeit leider noch, und zwar im Zusammenhang mit Smart Home Lösungen. Natürlich kann man auch über die Polk CommandBar etwa das Licht im Haus an und ausschalten, kann die Heizung oder Sicherheitslösungen steuern, kann Temperatur-, Feuchtigkeits- und Luftmesssysteme abfragen, und vieles mehr. Was allerdings derzeit nicht geht, ist das Anlegen von Gruppen und Regeln.

In den entsprechenden Rubriken taucht die Polk CommandBar nämlich nicht auf.

Doch dies ist kein Fehler der Polk CommandBar, dies ist schlicht eine Funktion, die Amazon für Partnerlösungen noch nicht freigegeben hat. Somit gilt dies nicht nur für die Polk CommandBar, sondern schlichtweg für alle Systeme von Drittanbietern.

Dies bedeutet aber letztlich nur eine dezente Einschränkung. So kann man zwar in einem Raum, um ein Beispiel zu nennen, die verfügbaren Lichter auf Zuruf einzeln ein- und ausschalten, aber keine Steuerungsgruppe anlegen, die z.B. auf „Alexa, Licht aus!“ reagiert, und dadurch das Licht im gesamten Raum ausschaltet.

Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis Amazon auch diese kleine Einschränkung für Drittanbieter aus der Welt schafft.

Klarer Vorteil für die Polk CommandBar - die Alexa Taste der Fernbedienung

Dafür bietet die Polk CommandBar einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber den Smart Speakern von Amazon selbst, und der ist in der zuvor bereits erwähnten Fernbedienung begründet.

Die Praxis zeigt nämlich, dass Sprachsteuerung ja prinzipiell wirklich eine feine und überaus komfortable Sache ist, außer, man hört Musik oder ist am Fernsehen. Dann nämlich bedeutet Sprachsteuerung, dass man mit der Wiedergabe der Musik oder Fernsehtons „konkurriert“, man muss also im Zweifelsfall über die Musik oder den Fernsehton drüber „brüllen“. Äußerst lästig, und führt mitunter dazu, dass Sprachkommandos falsch oder gar nicht verstanden werden.

Nicht so bei der Polk CommandBar. Hier hat man die Fernbedienung zur Verfügung, wobei man hier lediglich eine Taste drücken muss, und zwar die so genannte Alexa Taste, und schon wird die Lautstärke markant gedrosselt, und man kann ganz normal in ruhigem Ton Sprachbefehle aussprechen und erhält somit akkurate Ergebnisse.

Es klingt überaus fein…

Tja, und dann ist da natürlich noch ein weiterer, wie wir meinen überaus entscheidender Punkt, der die Polk CommandBar von Smart Speakern aus dem Hause Amazon unterscheidet, nämlich der Klang.

Auch wenn sich Amazon von Generation zu Generation sichtlich Mühe gibt, seinen Lösungen etwas besseren Klang zu entlocken, Spezialisten wie Polk Audio haben da immer die Nase ganz klar vorne, speziell bei einer Lösung, die wirklich famos klingt, wie eben die Polk CommandBar.

Damit dies nicht falsch verstanden wird, natürlich stellt die Polk CommandBar ein Audio-System im Einstiegssegment dar, hier allerdings ist sie im Vergleich zu anderen derartigen Lösungen ungeschlagen und muss keine Konkurrenz fürchten.

Es ist geradezu erstaunlich, welch satten Klang die Entwickler von Polk Audio der sehr, sehr schlanken Polk CommandBar entlocken können, und es ist ein bemerkenswerter Beweis dafür, dass Polk Audio diesbezüglich eine herausragende Expertise aufbauen konnte.

Schon bei geringem Pegel bekommen Stimmen „Körper“, hat Musik „Volumen“, eben genau das, was ein Fernseher ohne Soundbar nicht zu leisten im Stande ist. Es ist also ein Irrglaube, dass man nur fürs „laut“ hören eine derartige Lösung benötigen würde, genau das Gegenteil ist der Fall. Aber natürlich kann die Polk CommandBar auch durchaus mächtigen Sound liefern, wenn es mal etwas höhere Pegel sein sollen, etwa für den „Kino-Abend“ im heimischen Wohnzimmer. Das kann richtig andrücken, wenngleich die Polk CommandBar selbstverständlich nicht antritt, um herkömmliche AV-Systeme zu ersetzen. Vielmehr ist es eine Audio-Lösung, die mit geringstem Aufwand und geringstem Platzbedarf, zudem zu einem überaus attraktiven Preis ansprechenden Klang liefert.

Damit sind wir auch schon beim Fazit unseres ausführlichen Tests der Polk CommandBar angelangt.

Abschließend sei gesagt…

Betrachtet man die Polk CommandBar als reine Soundbar, so muss man zunächst ihr überaus elegantes, kompaktes Design hervor heben. Umso bemerkenswerter ist es dann, mit welch überzeugenden Klang diese Lösung aufwarten kann. Hier muss sie den direkten Vergleich mit anderen Lösungen in der gleichen Preisklasse nicht scheuen, ganz im Gegenteil, diesen gewinnt sie spielend. Selbst so manch deutlich teurere Lösung speziell jene von TV-Herstellern selbst spielt sie mit Leichtigkeit in Grund und Boden. Ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass man gerade im Bereich Soundbar besser auf Lösungen ausgewiesener Spezialisten setzt.

Und dann ist da natürlich all das, was im Zusammenhang mit Sprachsteuerung ermöglicht wird. Dies beginnt damit, dass man hier auf Zuruf verschiedenste Inhalte und Informationen direkt abrufen kann, dass man die direkte Verbindung zu Smart Home-Lösungen herstellt, und zwar nicht mit einem weiteren Gerät, sondern mit einer Lösung, die man ohnedies für guten Fernsehton benötigt.

Auf den Punkt gebracht

Das Konzept, eine elegante Soundbar mit allen Möglichkeiten der Sprachsteuerung über Amazon Alexa auf derart direkte Art und Weise zu verbinden, wie dies Polk Audio bei der Polk CommandBar tut, ist famos. Somit hat man nicht nur eine wirklich tadellos klingende, geradezu simpel zu bedienende Soundbar, sondern zudem eine direkte Schnittstelle fürs Smart Home, und das in besonders kompakter Form! Und das Beste, man muss dafür nur wenig Geld investieren, das Preis- Leistungsverhältnis ist somit hervorragend und damit ein weiterer Pluspunkt der Polk CommandBar. Eine klare Empfehlung der Redaktion!

8,0 (Exzellent)

The Good

  • Überaus elegantes Design
  • sehr kompakt
  • simple Installation
  • einfachste Bedienung
  • hervorragendes Preis/ Leistungsverhältnis
  • Fernbedienung mit Alexa Taste
  • alle Kabel im Lieferumfang enthalten

The Bad

  • Kann derzeit noch nicht als Gruppe für Smart Home-Lösungen in Amazon Alexa genutzt werden
8 Klang
8 Bedienung
8 Design
8 Preis/Leistung

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