Pro-Ject Art 1 - Ein Kunstwerk in Qualität und Ästhetik

Es braucht wahrlich keinen weiteren Grund, um sich einen perfekten Plattenspieler wie den Pro-Ject Debut zuzulegen. Nun gibt es aber dennoch einen. In Zusammenarbeit mit der Grafikdesignerin Barbara Mungenast stellt der Weltmarktführer bei Plattenspielern das limitierte Modell Pro-Ject Art 1 vor.

Von Michael Holzinger (mh)
22.07.2010

Share this article


Schon die normale Version des Pro-Ject Debut glänzt durch ein sehr schlichtes, aber genau aus diesem Grund überaus elegantem, zeitlosen Design. Der Debut repräsentiert damit perfekt die Philosophie des in Wien ansässigen Unternehmens Pro-Ject Audio Systems, nach der der Fokus bei der Produktentwicklung komplett auf einen erstklassigen Klang gerichtet ist, und auf unnütze Schnörkel, die lediglich den Preis in die Höhe treiben würden, aber nichts für die tatsächliche Qualität beitragen, einfach verzichtet wird. Denn die oberste Prämisse des Unternehmens war von Anbeginn an, Produkte mit erstklassigem Preis/Leistungsverhältnis zu entwickeln, die zumeist deutlich über ihrer Klasse aufspielen, was auch für den Debut gilt.

Mit dem nunmehr präsentierten Sondermodell Pro-Ject Art 1 beschreitet man nun einen neuen Weg. In Zusammenarbeit mit der Grafikdesignerin und Künstlerin Barbara Mungenast stellt man ein, nach eigener Definition elitäres Kunstwerk vor, das aber dennoch durchaus leistbar ist.

„Der Pro-Ject Art 1 schlägt eine Brücke zwischen unterschiedlichen Disziplinen“ so Heinz Lichtenegger, Gründer von Pro-Ject Audio Systems über das neue Projekt. „Mit ihm starten wir eine Serie limitierter Hör- und Seh-Kunstwerke.“

Als Basis für den Art 1 dient, wie bereits angeführt, der Debut aus der Pro-Ject Audio Phono-Linie, immerhin der weltweit meistverkaufte Plattenspieler überhaupt. Abgesehen von den erstklassigen technischen Ausstattungsmerkmalen dieses Laufwerks sorgt hier eine Veredelung von Barbara Mungenast für den ganz besonderen Touch. Die Künstlerin, die auch international mit ihrer ganz besonderen Bildsprache für Aufsehen sorgte, hat sich bei ihrer Gestaltung natürlich passender Weise von der Schallplatte inspirieren lassen und diese in Form einer sehr reduzierten, aber dafür umso effektiver wirkenden Schallplattenauflage umgesetzt. Nicht zuletzt dadurch wird der Pro-Ject Art 1 mehr als ein sehr guter Plattenspieler, sondern ein Gesamtkunstwerk, dass nicht nur das Ohr des Käufers erfreut, sondern alle Sinne anspricht und als Gesamtkonzept überzeugt.

Mit dem Pro-Ject Art 1 will Pro-Ject Audio Systems aber weit mehr, als „einfach nur“ einen ganz besonderen Plattenspieler anzubieten. „Neben dem Kunstgenuss ist mir auch soziales Engagement wichtig“ so Heinz Lichtenegger über die Idee hinter dem neuen Pro-Ject Art 1. „Daher wollen wir den Erlös aus dem Verkauf des Art 1 zur Unterstützung sozialer Projekte verwenden.“

Das Master-Stück des Art 1 wurde daher bereits im Mai 2010 zugunsten des Vereins zur Errichtung und Führung von Wohnhäusern für obdach- und wohnungslose Menschen „9er Haus“ in Wien versteigert.

Der Pro-Ject Art 1 wird in guter Tradition des Herstellers als sofort einsetzbares Laufwerk mit vormontiertem Tonarm ausgeliefert. In diesem Fall setzt Pro-Ject Audio Systems auf einen Ortofon OM3e. In dieser Konfiguration soll der Pro-Ject Art 1 zum Preis von € 995,- im Fachhandel erhältlich sein. Allerdings sollte man sich nicht allzulange Zeit lassen, um hier zuzuschlagen. Der Pro-Ject Art 1 mit einer Signatur der Künstlerin Barbara Mungenast ist auf lediglich 100 Stück limitiert. Weitere Informationen erhalten Sie beim österreichischen Vertrieb Audio Tuning Vertriebs GmbH.

Michael Holzinger

Share this article