Pro-Ject Audio Systems Stereo Box S - Stereo Vollverstärker im Klein(st)format...

Als mikrokleiner Klangriese bezeichnet Pro-Ject Audio Systems die neue Stereo Box S, und somit den neuesten Spross der so genannten Pro-Ject Audio Systems Box Design-Serie. Es ist zudem eines der ersten Geräte, das sich im neuen Design, dem so genannten S-Design präsentiert.

Von Michael Holzinger (mh)
11.08.2011

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Pro-Ject Audio Systems bietet mit der Box Design-Serie eine Vielzahl an unterschiedlichen Geräten an, die jeweils auf wenige Aufgaben spezialisiert sind und so die Möglichkeit bieten, individuelle Systeme, ganz den eigenen Vorstellungen entsprechend zusammen zu stellen. Die Besonderheit der Box Design-Serie besteht zudem darin, dass es sich um besonders kompakte, ja eigentlich sogar besonders kleine Geräte handelt, die kaum Platz beanspruchen, selbst wenn man etliche kombiniert. Allerdings sollte man sich von den geringen Abmessungen nur ja nicht in die Irre leiten lassen. Ziel der Entwickler aus Wien war es, Lösungen zu konzipieren, die durchaus selbst anspruchsvollen Musikliebhabern gerecht werden, teils sogar als wahrlich audiophile Lösungen bezeichnet werden können.

Auch bei der neuen Pro-Ject Audio Systems Stereo Box S soll es sich nach Angaben des Unternehmens um ein Gerät handeln, das hervorragenden Klang liefert, selbst wenn es nicht größer ist, als 103 x 36 x 122 mm und einen Vorverstärker als auch Leistungs-Verstärker vereint.

Die Stereo Box S sei eine Kombination aus dem Vorverstärker Pro-Ject Audio Systems Pre Box sowie dem Leistungs-Verstärker Pro-Ject Audio Systems Amp Box Stereo wobei sich die Eigenschaften beider Geräte hier wiederfinden sollen.

An Eingängen stehen bei der neuen Stereo Box S zwei Hochpegel-Eingänge in Form von Cinch-Buchsenpärchen zur Verfügung. Neben sehr soliden Lautsprecher-Anschlüssen, die sowohl blanke Kabelenden als auch Bananas aufnehmen findet man einen Record Out mit fixem Pegel, der aus purem Platzmangel als 3,5 mm Stereo Mini-Klinkenbuchse ausgeführt ist. Dieser kann etwa für einen separaten Kopfhörer-Verstärker der Box Design-Serie genutzt werden, wie etwa die Pro-Ject Audio Systems Head Box II. Natürlich sind alle Anschlüsse vergoldet ausgeführt. Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil, sodass störende Einflüsse auf die Elektronik komplett ausgeschlossen sind. Zumal in dem kleinen Gehäuse ohnedies kein Platz für das Netzteil wäre...

An Bedienelementen steht lediglich ein Taster sowie ein Lautstärke-Regler zur Verfügung. Mehr braucht es in diesem Fall ja auch nicht. Zudem ist im Lieferumfang eine Infrarot-Fernbedienung enthalten.

Der Verstärker leistet zweimal 30 Watt an 4 Ohm bzw. 20 Watt pro Kanal an Lautsprechern mit einer Impedanz von 8 Ohm. Damit eignet sich die Stereo Box S hervorragend, um an Lautsprecher-Systemen mit gutem Wirkungsgrad ein typisches Wohnzimmer mit vollem Klang zu füllen.

Wie bereits einleitend erwähnt legten die Entwickler eigenen Angaben zufolge höchsten Wert auf eine erstklassige Wiedergabequalität, aber auch auf ein neues, schickes Design. Auch das haben wir bereits angesprochen, die neue Stereo Box S präsentiert sich im neuen, so genannten S-Design, das in Kürze alle Geräte der Pro-Ject Box Design-Serie zieren wird. Dabei sind die Ecken nun deutlich dezenter abgerundet und die bislang an der Front zu findenden Schrauben sind weg. Das Gehäuse ist natürlich nach wie vor komplett aus Metall gefertigt und die Front besteht aus 3 mm starkem gebürstetem Aluminium.

In bewährter Weise wird auch die Stereo Box S sowohl in Schwarz als auch Silber erhältlich sein. Nach Angaben des österreichischen Vertriebs Audio Tuning Vertriebs GmbH wird die Pro-Ject Audio Systems Stereo Box S bereits in den nächsten Tagen im Fachhandel erhältlich sein. Man habe große Anstrengungen unternommen, dieses neue Gerät der Box Design-Serie zu einem besonders attraktiven Preis anbieten zu können, so Geschäftsführer Heinz Lichtenegger im Gespräch mit sempre-audio.at. So wird die neue Stereo Box S zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 259,- und somit deutlich günstiger als die bisher verfügbare Stereo Box angeboten.

Michael Holzinger

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