High End 2014: Einmal mehr erweitert Pro-Ject Audio Systems das Angebot an Streaming-Clients, diesmal mit der so genannten Pro-Ject Stream Box S, und zeigt erstmals die Pro-Ject Stream Box SR" /> Sempre Audio
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Pro-Ject Audio Systems präsentiert neue Pro-Ject Stream Box S und Pro-Ject Stream Box SR

High End 2014: Noch will man nicht allzu viele Details verraten, wenn es um den neuesten Streaming-Client aus dem Hause Pro-Ject Audio Systems, die neue Pro-Ject Stream Box SR geht. Fest steht nur, dass damit eine besonders vielseitige Variante für möglichst einfaches Streaming aus verschiedensten Quellen angeboten werden soll. Ebenso mit im Gepäck des Unternehmens aus Wien: die Pro-Ject Stream Box S.

Kurz gesagt...

Einmal mehr erweitert Pro-Ject Audio Systems das Angebot an Streaming-Clients, diesmal mit der so genannten Pro-Ject Stream Box S, und zeigt erstmals die Pro-Ject Stream Box SR

Wir meinen...

Mit der Pro-Ject Stream Box S liefert das Wiener Unternehmen Pro-Ject Audio Systems in Kürze die perfekte Erweiterung für den besonders kompakten und vielseitigen audiophilen Stereo Vollverstärker Pro-Ject MaiA. Bewusst verzichtet man hier auf ein Display, und setzt allein auf die Steuerung mittels eigener App für Apple iOS sowie Google Android. Mit der Pro-Ject Stream Box SR geht man noch einen Schritt weiter, und integriert in diese auch die Funktionalität der Pro-Ject Remote Box S, sodass im Verbund mit Smartphones und Tablets unter anderem auch die Pro-Ject MaiA übers Netzwerk gesteuert werden kann.
Hersteller:Pro-Ject Audio Systems
Vertrieb:Audio Tuning Vertriebs GmbH
Deutschand:Audio Trade Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Preis:ca. € 399,- bis € 450,-/ k.A.

Von Michael Holzinger (mh)
26.05.2014

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Natürlich stand, im Bereich der Elektronik-Komponenten, also der so genannten Pro-Ject Box Design-Serie in diesem Jahr bei Pro-Ject Audio Systems allen voran das integrierte Verstärker-System im Miniatur-Format, die Pro-Ject MaiA im Mittelpunkt des Interesses auf der High End in München. Damit, so das erklärte Ziel des österreichischen Unternehmens, will man allen voran neue Zielgruppen für die hochwertige HiFi-Welt begeistern und somit letztendlich gewinnen. Allen voran eine jugendliche Zielgruppe, die allzu oft gar nicht so wenig Geld etwa in diverse All-in-One Lautsprecher-Systeme investiert, die jedoch vielfach die Bezeichnung HiFi nicht verdienen.

Demzufolge packt man bereits in die Pro-Ject MaiA nahezu alles, was ein flexibles HiFi-System benötigt, um die Grundlage für Neueinsteiger zu bilden, natürlich einen hochwertigen Stereo Vollverstärker, ausreichend analoge als auch digitale Eingänge, eine integrierte Phono-Vorstufe, Kopfhörer-Verstärker, und nicht zuletzt Musik-Streaming über Bluetooth in adäquater Qualität dank Unterstützung von apt-X.

Wer mehr wünscht, der findet, wie bereits beschrieben, etwa in der Pro-Ject CD Box S eine passende Erweiterung für die Wiedergabe von Audio CDs. Wer jedoch auf Streaming aus dem Netzwerk sowie von Online-Inhalten setzen will, der findet noch nicht das absolut optimale Produkt im Angebot der so genannten Box Design-Serie aus dem Hause Pro-Ject Audio Systems. Zwar kann das Unternehmen auf ein sehr breit aufgestelltes Angebot an Streaming-Clients verweisen, diese sind jedoch einen „Tick“ teurer, und weisen allen voran den „falschen“ Formfaktor, nämlich jenen der Box Design DS- oder gar der RS-Serie auf.

Demzufolge präsentierte Pro-Ject Audio Systems im Rahmen der High End 2014 mit der neuen Pro-Ject Stream Box S das wohl tatsächlich perfekt passende Device als optimale Erweiterung der Pro-Ject MaiA. So weist diese natürlich allen voran den korrekten Formfaktor auf, setzt also auf haargenau das gleiche Gehäuse, wie die Pro-Ject CD Box als auch die Pro-Ject MaiA selbst.

Besonders interessant: bei der Pro-Ject Stream Box S verzichteten die Entwickler vollständig auf ein ansich bei dieser Produktklasse übliches Display an der Front. Überhaupt findet man hier eigentlich keinerlei Bedienelemente, allein der Hauptschalter ist in Form eines Tasters an der Front zu finden. Die Steuerung erfolgt somit entweder mit der im Lieferumfang enthaltenen Infrarot-Fernbedienung, aber allen voran natürlich mittels spezieller App, der Pro-Ject Box Control App, die das Unternehmen bereits für Apple iOS als auch Google Android offeriert. Damit stehen alle Funktionen des Produkts zur Verfügung, und zwar sowohl über Tablets als auch Smartphones.

Ein Display samt entsprechender Elektronik ist natürlich durchaus ein entscheidender Kostenfaktor, und da allen voran die angestrebte jugendliche Zielgruppe, aber längst nicht mehr nur diese, Streaming-Clients ohnedies überwiegend mit Smartphones und Tablets steuert, hat man bei der Pro-Ject Stream Box S einfach darauf verzichtet. Ein durchaus nachvollziehbarer Schritt, der zudem in der Praxis keinerlei Nachteile mit sich bringen wird, im Gegenteil, damit wird erst der kompakte Formfaktor ermöglicht.

Auch die Pro-Ject Stream Box S ist natürlich als dlna-zertifizierter UPnP Streaming-Client ausgelegt, und kann somit auf entsprechende Datenfreigaben im Netzwerk zugreifen. Dabei spielt sich alle relevanten Audio-Daten bis hin zu 24 Bit und 192 kHz ab, und zwar inklusive unterbrechungsfreier Wiedergabe, also dem so genannten gapless Playback. Auf Internet Radio kann über vTuner zugegriffen werden, und zudem sollen On-demand Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer, Simfy usw. über Direct Stream von mobilen Devices und entsprechenden Apps, etwa Flipps von iMediaShare und ähnlichen, zugänglich sein.

Übrigens, wer mobile Devices, aber auch Speichermedien direkt als Quelle nutzen will, der kann diese über eine USB-Schnittstelle an die Pro-Ject Stream Box S anschließen.

Die Integration ins Netzwerk erfolgt wahlweise über WiFi oder bewährtes Ethernet-Kabel und an Ausgängen steht allen voran ein analoger Ausgang, aber auch eine digitale Schnittstelle zur Verfügung.

Derzeit ist noch nicht gänzlich klar, wann und zu welchem Preis die neue Pro-Ject Stream Box S tatsächlich erhältlich ist. Derzeit geht das Unternehmen noch von einer Verfügbarkeit im dritten Quartal aus und gibt als wahrscheinliche Preisspanne € 399,- bis € 450,- an.

Noch nahezu keine Details wollte man in München über die ebenfalls erstmals präsentierte Pro-Ject Stream Box SR verraten. Fest steht hier nur, dass diese wohl auch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Auch, dass diese ebenfalls ein robustes Metallgehäuse im Formfaktor der Pro-Ject MaiA nutzt, steht bereits fest, denn schließlich soll auch die Pro-Ject Stream Box SR als optimale Erweiterung für diesen audiophilen Stereo Vollverstärker dienen.

Besonders interessant ist, dass der auf der High End 2014 erstmals gezeigte Prototyp der Pro-Ject Stream Box SR an der Front eine Reihe von Infrarot-Dioden aufweist. Hier verbirgt sich also nicht weniger als eine in den Streaming-Client integrierte Pro-Ject Remote Box S, also jene Lösung, die eine direkte Verbindung zwischen den Streaming-Clients aus dem Hause Pro-Ject Audio Systems, der passenden, bereits erwähnten App Pro-Ject Box Control, sowie nahezu allen über Infrarot gesteuerten Lösungen der Unterhaltungselektronik, allen voran aber natürlich den Produkten aus der gesamten Pro-Ject Audio Systems Box Design-Serie herstellt. Damit ist es möglich, jedwedes Gerät, das selbst über keine Netzwerk-Integration, sondern lediglich eine Infrarot-Schnittstelle aufweist, mit Hilfe der App von einem Smartphone oder Tablet zu steuern. Die Pro-Ject Remote Box S setzt die entsprechenden Kommandos in Steuerbefehle für Infrarot um. Im Verbund mit der neuen Pro-Ject Stream Box SR kann somit auch die Pro-Ject MaiA direkt über die App gesteuert werden.

Auch ein weiteres Detail ist noch nicht klar, und zwar die Frage, ob die neue Pro-Ject Stream Box SR noch auf die Plattform Stream700 der österreichischen Spezialisten StreamUnlimited setzt, oder bereits mit der ungleich flexibleren Plattform Stream800 ausgerüstet ist.

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