Pro-Ject Audio Systems setzt auf S- und DS-Klasse

Pro-Ject Audio Systems feiert dieses Jahr ein rundes Jubiläum, und zwar eine 20 jährige Erfolgsgeschichte. Ein guter Zeitpunkt also, um die jüngste Serie, die Box Design-Reihe etwas „aufzufrischen“. Dabei setzt man auf das so genannte S- als auch DS-Design.

Von Michael Holzinger (mh)
15.08.2011

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Über die Produkte der so genannten Pro-Ject Box Design-Serie haben wir ja bereits mehrfach berichtet und viele davon einem ausführlichen Test unterzogen. Die Geräte zeichnen sich durch ihre besonders kompakten Abmessungen, ihre hochwertige Verarbeitung, aber natürlich in erster Linie durch ihre erstaunlichen klanglichen Eigenschaften aus, die dadurch erzielt werden, dass sich die Entwickler bei den Komponenten stets aufs Wesentliche konzentrieren und allen, aus ihrer Sicht unnötigen Schnickschnack einfach weglassen.

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums wird die Box Design-Serie nun einem kleinen, aber durchaus interessantem Facelift unterzogen. So werden die Geräte sich auch weiterhin mit einem soliden Gehäuse aus Metall präsentieren, allerdings wird die Front aus Aluminium nun deutlich weniger abgerundete Kanten aufweisen und auch die Befestigungsschrauben auf der Frontseite verschwinden. Die mitunter recht auffällig erstrahlenden Leuchtdioden werden etwas nach hinten versetzt platziert und signalisieren damit etwas dezenter den jeweiligen Betriebszustand bzw. aktive Eingänge. Somit gleicht Pro-Ject Audio Systems die Box Design-Serie dem Aussehen der bisherigen Pro-Ject Box Design SE-Serie an.

Das neue Outfit bezeichnet Pro-Ject Audio Systems als so genannte S-Design, wobei S für Small, also klein steht. Damit ergibt sich auch eine neue einheitliche Nomenklatur, die schon allein auf Grund der immensen Produktoffensive der letzten Monate mitunter für etwas Verwirrung im Fachhandel als auch bei Kunden sorgte. Dabei bleibt es aber nicht, denn auch die bisherige SE-Serie wird neu aufgestellt und wird künftig Pro-Ject Audio Systems DS-Serie heissen. Auch hier gibt es nunmehr keinerlei sichtbare Schrauben auf der Front, diese Front weist nun eckige anstatt abgerundeter Kanten auf und auch die LEDs wurden, wie bereits bei der S-Serier erwähnt, optimiert.

Noch nicht verfügbar, aber bereits zumindest im Rahmen der heurigen International Pro-Ject Distributor Conference in Wien Ende August angekündigt, ist die neue Reference-Serie. Hier setzt das Unternehmen natürlich nicht nur bei den technischen Daten, sondern auch beim Design auf besondere Ausstattungsmerkmale. So werden Geräte der Reference-Serie zwar ebenfalls ein Gehäuse aus Metall aufweisen, allerdings wird hier nicht nur die Front, sondern das gesamte Gehäuse aus Aluminium gefertigt sein und somit einen besonders eleganten Eindruck vermitteln. Das wohl erste Gerät, dass sich in diesem Design präsentieren wird, wird die Pro-Ject Audio Systems Stream Box Reference sein, die das Unternehmen aus Wien bereits im Rahmen der High End 2011 in München Mitte Mai erstmals ankündigte.

Die Geräte im S als auch DS-Design werden mit einem neuen Netzteil ausgeliefert und entsprechen somit auch der EU-Richtlinie betreffend dem Standby-Verbrauch von unter 1 Watt. Abgesehen davon werden sich die neuen Modelle jedoch nicht wesentlich von ihren unmittelbaren Vorgängern unterscheiden, so das Unternehmen in einer Aussendung.

Nach und nach werden die bisherigen Lösungen in den nächsten Wochen im neuen S- sowie DS-Design im Fachhandel verfügbar sein. Und zwar in Schwarz als auch Silber, wie etwa die neue Pro-Ject Audio Systems Stereo Box S, die bereits verfügbar ist. Ob und wann Pro-Ject Audio Systems die von uns bereits als erste Samples erspähten weiteren Farbvarianten anbieten wird, steht derzeit leider noch nicht fest. Wir hoffen ja nach wie vor, dass Pro-Ject Audio Systems diesen Schritt wagt und so für mehr Farbenvielfalt im kleinen HiFi-Rack sorgt...

Michael Holzinger

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