Foto © Pro-Ject Audio Systems

Pro-Ject Phono Box E - Pro-Ject Audio Systems neue Einsteiger-Serie

Pure Vinyl-Freude zum absoluten Spitzenpreis verspricht Pro-Ject Audio Systems für die nunmehr erhältliche Pro-Ject Phono Box E, mit der die neue E-Serie des Unternehmens begründet wird.

Kurz gesagt...

Pure Vinyl-Freude zum absoluten Spitzenpreis verspricht Pro-Ject Audio Systems für die nunmehr erhältliche Pro-Ject Phono Box E, mit der die neue E-Serie des Unternehmens begründet wird.

Wir meinen...

Lediglich € 69,- soll sie kosten, die neueste Phono-Vorstufe aus dem Hause Pro-Ject Audio Systems, die die neue Pro-Ject Audio Systems E-Serie, und somit die neueste Produktreihe der so genannten Box Design-Serie begründet. Gut, hier muss man mit einem Gehäuse aus Kunststoff vorlieb nehmen, im Inneren aber soll bewährte Qualität ihren Dienst verrichten und somit Vinyl-Einsteigern eine adäquate Lösung zum kleinen Preis bieten.

Von Michael Holzinger (mh)
12.06.2014

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Schon immer war es die Unternehmensphilosophie von Pro-Ject Audio Systems, Qualität zum bestmöglichen Preis anzubieten. Dieser Vorsatz war wohl das entscheidende Erfolgsrezept im Bereich Schallplatten-Spieler, wo man seit Jahr und Tag Weltmarktführer ist, und auch bei der Elektronik in Form der so genannten Pro-Ject Box Design-Reihe dürfte sich dieser Anspruch bestens bewähren.

So kann man inzwischen stolz verkünden, dass man bei der Elektronik ein Komplett-Anbieter ist, und nicht nur auf wenige oder gar nur einzelne Aufgaben spezialisierte Lösungen, sondern ebenso hoch integrierte Lösungen anbietet. Und zwar in den verschiedensten Preisklassen, beginnend bei der so genannten S-Serie, über die DS-Serie bis hin zu den audiophilen Referenz-Lösung der RS-Serie.

Im Rahmen der CES 2014 präsentierte Pro-Ject Audio Systems die so genannte E-Serie der Box Design-Reihe, die das bisherige Angebot nach unten hin erweitern und abrunden soll. Ziel dieser Produktreihe ist es, nochmals kompaktere Lösungen zu besonders attraktiven Preisen anbieten zu können, und damit gezielt neue Zielgruppen zu erreichen, die bislang von klassischen Vertriebswegen der HiFi noch nicht optimal adressiert wurden.

Man darf in diesem Zusammenhang also durchaus den Begriff „Kampfpreis“ bemühen, denn allein die nunmehr als eines der ersten Produkte der E-Serie verfügbare Pro-Ject Phono Box E macht deutlich, wohin die Reise hier gehen soll. Lediglich € 69,- werden für die neue Pro-Ject Phono Box E aufgerufen, was vor allem deswegen erstaunt, da das Unternehmen auch hier tadellose Qualität verspricht.

Allerdings musste man natürlich den Rotstift ansetzen, um diesen Preisbereich zu erzielen, tat dies aber an genau den richtigen Stellen. So weist die Pro-Ject Phono Box E etwa kein Metallgehäuse mit schicker Aluminiumfront auf, wie die übrigen Produktreihen der Pro-Ject Box Design-Serie, sondern muss mit einem Gehäuse aus Kunststoff vorlieb nehmen. Nichts desto trotz präsentiert sie sich dennoch überaus schick, und zwar wahlweise in Weiss oder Schwarz.

Sie misst 120 x 32 x 100 mm und wird mittels externem Netzteil versorgt. Die Front ziert nur das Logo des Herstellers und der Produktname, an der Rückseite finden sich die üblichen Anschlüsse, also ein Cinchbuchsen-Pärchen für den Anschluss des Schallplatten-Spielers mit MM-Tonabnehmer-System, ein weiteres als Ausgang, und eben der Anschluss für besagtes externe 18 V/ 500 mA DC Netzteil.

Im Inneren verrichtet eine von Dr. Sykora inspirierte Phono-Vorstufe für MM-Tonabnehmer-Systeme mit RIAA-Entzerrung ihren Dienst, die mit besonders rauscharmen Baugruppen in SMD-Bauweise realisiert wurde. Und auch wenn das Gehäuse der Phono-Vorstufe aus Kunststoff gefertigt ist, die empfindliche Schaltung wird selbstverständlich von einer inneren Abschirmung aus Metall vor klangschädigenden äußeren Einflüssen bewahrt.

Die Eingangsimpedanz wird vom Hersteller mit 47 kOhm, die Einganskapazität mit 120 pF angegeben. Die Verstärkung der Phono-Vorstufe soll 40 dB betragen. Die neue Pro-Ject Phono Box E soll dieser Tage im Fachhandel zu finden sein. Wie bereits erwähnt, gibt der Hersteller für diese Lösung einen unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von lediglich € 69,- an.

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