CES 2012: : Erstmals präsentierte die Full HD 3D Glasses Initiative 3D Shutter Brillen, die mit Displays und Beamern verschiedener Hersteller eingesetzt werden können. " /> Sempre Audio

Samsung, Sony, Panasonic und Xpand 3D setzen auf einheitliche 3D Shutter Brillen

CES 2012: : Um Inhalte in 3D genießen zu können, bedarf es nach wie vor spezieller Brillen. Für den Konsumenten besonders ärgerlich, TV-Hersteller setzen auf jeweils eigene Modelle. Die so genannte Full HD 3D Glasses Initiative will dies ändern und präsentierte im Rahmen der CES 2012 erste Lösungen.

Von Michael Holzinger (mh)
12.01.2012

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Ein netter Filmabend im Familien- oder gar Freundeskreis zuhause mit dem neuesten Block-Buster - natürlich in 3D - kann durchaus zur Herausforderung werden. Schließlich muss dafür jeder Zuseher mit einer 3D Brille ausgestattet werden, was, offen gesagt, eine durchaus kostspielige Angelegenheit sein kann. Denn günstig sind diese Brillen zumeist nicht. Vor allem dann, wenn es sich um so genannte 3D Shutter Brillen, also aktive Systeme handelt. Da hierbei jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht, sprich, eigene Systeme einsetzt, gibt es hier bislang keinen wirklich ernstzunehmenden Zubehör-Markt, der für attraktive Preise sorgen würde.

Erstaunlicherweise wollen dies aber die Hersteller selbst nun ändern und haben sich dazu zur so genannten Full HD 3D Glasses Initiative zusammen geschlossen. Mitglieder dieses Industrie-Konsortiums sind Samsung, Panasonic, Xpand 3D sowie Sony.

Ziel ist es, einheitliche Lösungen zu schaffen, sodass herstellerübergreifende 3D Brillen angeboten werden können. Für den Konsumenten soll es somit leichter werden, die für sein System jeweils passenden Brillen zu finden. Zudem sollten dadurch die Preise der Brillen sinken und somit 3D insgesamt eine größere Akzeptanz gewinnen.

Durch die Full HD 3D Glasses Initiative werden, so die Mitglieder, alle führenden Systeme der wichtigsten Hersteller abgedeckt. So sollen sowohl Bluetooth- als auch Infrarot-Systeme für TV-Geräte als auch Beamer unterstützt werden, wobei die Unternehmen ein Lizenz-Programm ins Leben gerufen haben. Dieses Lizenzprogramm sei in zwei Bereiche unterteilt, und zwar eines für TV-Geräte und Beamer, ein zweites für Brillen. Diese beiden wurden zudem in mehrere Kategorien aufgeteilt, sodass Lizenznehmer das für sie jeweils passende auswählen könnten. Teil des Programms sei nicht nur die Bereitstellung von Technologien, sondern ebenso ein Testprogramm, um eine reibungslose Interoperabilität bereits vor der Markteinführung zu garantieren und somit dem Konsumenten über ein entsprechendes Logo-Programm die Entscheidung beim Kauf zu erleichtern.


Erste Lösungen wurden bereits im Rahmen der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas gezeigt. Dennoch ist bislang offen, wann entsprechende Produkte auch tatsächlich erhältlich sind und von welchen Herstellern diese angeboten werden.

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