Software-Update soll Bang & Olufsen BeoPlay V1 noch „smarter“ machen

Durch ein nunmehr verfügbares Firmware-Update soll das Bang & Olufsen BeoPlay V1 etliche neue Funktionen rund um die so genannte Smart TV-Funktionalität erhalten. Besser gesagt, erst durch dieses kostenpflichtige Update wird das Gerät zum Smart TV. Dazu zählt etwa die Steuerung über ein Apple iPad, die Option, auf Inhalte über HbbTV und weitere Online-Informationen sowie Daten im lokalen Netzwerk zugreifen zu können.

Von Michael Holzinger (mh)
03.12.2012

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Auch wenn es Bang & Olufsen als Innovation anpreist, so ist die neue Firmware doch nicht mehr als ein Update für das Bang & Olufsen BeoPlay V1, das Funktionen nachreicht, die bei nahezu allen anderen netzwerkfähigen TV-Geräten längst als Standard gelten. So soll es mit dem neuesten Software-Update möglich sein, Inhalte über HbbTV abzurufen, sofern diese von TV-Anstalten zur Verfügung gestellt werden. Damit lässt sich das TV-Programm mit Online-Inhalten verknüpfen und vielfach wird dadurch ein direkter Zugriff zu weiterführenden Informationen, ja selbst zu der gesamten Mediathek einer Sendeanstalt möglich.

Sowohl diese Dienste als auch Online-Inhalte über die Smart TV-Funktionalität lassen sich etwa über die vom Bang & Olufsen BeoPlay V1 unterstützte PAP-Funktion (Picture and Picture) darstellen.

Zudem kann man mit Hilfe der neuen Firmware nun auch tatsächlich, wie versprochen, das gesamte TV-Gerät mittels der kostenfreien App für Apple iOS BeoRemote über das Apple iPad steuern. So lassen sich auch lokale Inhalte im Netzwerk mit Hilfe des Apple iPad deutlich komfortabler durchforsten und über das TV-Gerät wiedergeben.


Mit diesem Update wird das bereits im Mai 2012 eingeführte TV-Gerät aus dem Hause Bang & Olufsen also tatsächlich zum Smart TV. Höchste Zeit, für eine Lösung, die immerhin laut Herstellerangaben ab € 2.599,- bzw. CHF 3.099,- mit einer Bilddiagonale von 32 oder 40 Zoll in den Gehäusefarben Schwarz oder Weiss angeboten wird. Besitzer eines Bang & Olufsen BeoPlay V1 kommen jedoch keineswegs kostenlos in den Genuss der neuen Funktionen. Immerhin € 99,- bzw. CHF 119,- kassiert das Unternehmen für die Freischaltung des entsprechenden Funktionsaktivierungsschlüssel.

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