Sonos SUB - Ab in die tiefen Lagen...

Der Spezialist für Streaming-Lösungen Sonos präsentiert mit dem Sonos Sub einen aktiven Subwoofer als Erweiterung für das Multiroom Audio-System bestehend aus Connect:AMP, ZonePlayer 120, ZonePlayer 100, PLAY:5 oder PLAY:3. Selbstverständlich wird auch der Sonos SUB drahtlos angesteuert und soll zudem mit einem eleganten Design aufwarten können.

Von Michael Holzinger (mh)
22.05.2012

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Sonos bietet seit Jahr und Tag ein immens breit gestreutes Sortiment an Streaming-Clients für die verschiedensten Aufgaben an. So lässt sich ein immens vielseitiges Multi Room Audio-System für Musik im gesamten Hause realisieren, das zudem sehr einfach aufzubauen und intuitiv zu steuern ist. So steht etwa mit dem Sonos Connect eine Lösung zur Verfügung, die eine direkte Integration in ein bestehendes HiFi-System erlaubt. Alle anderen Option hingegen verstehen sich als autarke Systeme, da sie etwa wie der Sonos Connect:AMP über einen integrierten Verstärker verfügen, der ein Paar Lautsprecher antreibt, oder aber, wie die Systeme Sonos PLAY:3 oder Sonos PLAY:5 direkt als All-in-One konzipiert sind, die passenden Lautsprecher-Systeme also gleich mitbringen.

Und genau für diese „Stand-alone“ Lösungen ist der neue Sonos SUB konzipiert, der also mit dem Sonos Connect:AMP, den Sonos PLAY:3 und Sonos PLAY:5, aber auch noch mit dem Sonos ZonePlayer 120 und Sonos ZonePlayer 100 genutzt werden kann, allerdings nicht mit Lösungen, die über keinen integrierten Verstärker verfügen, wie dem Sonos Connect oder dem Sonos ZonePlayer ZP 90 und Sonos ZonePlayer ZP 80.


Der Sonos SUB überzeugt schon auf den ersten Blick durch ein sehr außergewöhnliches Design des aus verstärktem Kunstharz gefertigten Gehäuses. So kann das Gerät mit Abmessungen von 402 x 158 x 380 mm und einem Gewicht von 16 kg sowohl aufrecht als auch liegend eingesetzt werden, sodass er überall seinen Platz finden sollte. Zumal natürlich auch der Sonos SUB drahtlos ins so genannte Sonos:NET eingebunden wird, also Teil des Peer-to-Peer Netzwerks aller eingesetzten Sonos-Komponenten ist. Einzig eine Stromversorgung in unmittelbarer Nähe ist erforderlich.

Sonos setzt beim Sonos SUB auf Verstärker in Class D, die zwei gegenüberliegende so genannte Force-Cancelling-Lautsprecher antreiben. Dadurch soll der gesamte Sound und die ganze Energie der Musik unmittelbar zur Geltung kommen und nicht in Nebengeräuschen des Gehäuses verloren gehen. Zudem setzt der Hersteller eigenen Angaben zufolge auf digitale Filter, Equalizer und eine Zeitangleichung, die mittels eines hochentwickelten DSP-Schaltkreis (Digital Signal Processing) realisiert werden. Außerdem stehen Dual-Akustikports für ein nach Herstellerangaben maximales akustisches Volumen des Sonos SUB und eine verstärkte Bassresonanz zur Verfügung.

Die Kontrolle des Sonos SUB erfolgt in bewährter Art und Weise mit Hilfe der Sonos Controller App, die für Microsoft Windows, Apple OS X als auch Smartphones und Tablets mit Apple iOS sowie Google Android verfügbar ist.

„Wie all unsere Produkte wurde unser neuer SUB von Grund auf von Sonos entworfen“, so wird John MacFarlane, CEO der Sonos Inc. in einer Aussendung zitiert. „Der SUB besitzt alle Merkmale eines großartigen Sonos-Produkts: klarer, tiefer, vollständig digitaler Sound, eine unglaublich einfache Einrichtung und ein elegantes Design, das man zuhause gerne vorzeigt.“

Nach Angaben des österreichischen Vertriebs Novis Electronics GmbH soll der neue Sonos SUB ab Juni 2012 in Hochglanz Schwarz zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 699,- im Fachhandel erhältlich sein. Ab Oktober 2012 wird eine Ausführung des Sonos SUB in mattschwarzer Lackierung angeboten, und zwar zum empfohlenen Verkaufspreis von € 599,-

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