Sony erweitert SDHC Speicherkarten Serie um Expert-, Experience- und Essential-Produktlinie

Gleichgültig, ob Digitalkamera, Camcorder oder mobile Audio-Player, bei fast allen mobilen Devices haben sich SDHC Cards als defakto Standard durchgesetzt. Auch Sony setzt nunmehr anstelle des eigenen Formats Memory Stick zunehmend auf SDHC Cards und erweitert das Angebot um Modelle, die über eine große Speicherkapazität und hohe Datenraten verfügen sollen und zudem mit einer Daten-Rettungs-Software ausgeliefert werden.

Von Michael Holzinger (mh)
28.12.2010

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Musik in hochauflösenden Datenraten oder zumindest verlustfrei komprimiert, Fotos in bestechender Qualität dank zig MPixel Auflösung und Filme in HD... mobile Devices sind längst auf einem Niveau angelangt, auf dem multimediale Inhalte in bestmöglicher Qualität erfasst und genutzt werden können. Allerdings bedarf es dafür auch entsprechend hoher Speicherkapazitäten. Inzwischen haben sich so genannte SDHC Speicherkarten als defakto Standard durchgesetzt. Gleichgültig welcher Hersteller, zumeist findet sich ein entsprechender Slot in Smartphones, mobilen Audio-Playern, Navigations-Lösungen, Digitalkameras, Camcordern und natürlich auch Notebooks oder Netbooks.

Gleichgültig, welches Gerät auch immer, wenn es um hochauflösende multimediale Daten geht, dann sind vor allem zwei Parameter von hoher Bedeutung: Speicherkapazität und Datenrate. Und bei beiden Parametern darf es immer ein Quentchen mehr sein.

Dieser Vorgabe will auch Sony mit nunmehr drei neuen Serien an SDHC Speicherkarten gerecht werden, die ab sofort im Fachhandel zu finden sein sollen. Das Angebot teilt sich in die Essential-, Experience- und Expert-Serie auf, die sich vor allem durch die maximale Datenrate unterscheiden. Aber auch über die nicht unwesentlichen „Beigaben“ unterscheiden sich die drei neuen Serien von Sony.

Die Sony Essential-Serie an SDHC Speicherkarten sind vom Hersteller als Klasse 4 deklariert und erlauben damit eine Datenrate von bis zu 15 MByte pro Sekunde. Damit will sich Sony vor allem an preisbewusste Anwender von Kameras und Camcordern der Einsteiger-Klasse richten. Die Karten dieser Serie mit dem Kürzel B4 im Namen sind mit Speichergrößen von 2 GByte (SF2B4), 4 GByte (SF4B4) und 8 GByte (SF8B4) zu Preisen von € 8,99, € 10,99 bzw. € 21,99 erhältlich.

Die Karten der Sony Experience-Serie sind ebenfalls als SDHC Speicherkarten der Klasse 4 deklariert und mit Speichergrößen ab 2 GByte erhältlich. Diese Serie trägt das Kürzel N4 im Namen und geht über den Einstieg mit 2 GByte im Fall der Sony SF2N4 zum Preis von €8,99,- über die Sony SF4N4 (4 GByte, € 11,99), Sony SF8N4 (8 GByte, € 22,99) bis hin zur Sony SF16N4 (16 GByte, € 51,90) bis hin zur Sony SF32N4 mit einer Speicherkapazität von 32 GByte zum Preis von € 119,-. Dieser Serie legt Sony einige sehr praktische Software-Beigaben bei, auf die wir im Folgenden genauer eingehen werden.

Denn da wäre noch die Sony Expert-Serie abzuhandeln, deren SDHC Cards als Klasse 10 eingeordnet werden und somit eine maximale Datenrate von 20 MByte pro Sekunde verarbeiten und somit perfekt für anspruchsvolle Anwender im Umgang mit HD-Inhalten geeignet sein sollen. Hier beginnt der Einstieg bei der Sony SF8NX mit 8 GByte Speicherkapazität und einem Preis von € 39,99. Das Modell Sony SF16NX bietet folgerichtig eine Speicherkapazität von 16 GByte und kostet nach Herstellerangaben € 69,99. Die größte Speicherkapazität weist die Sony SF32NX SDHC Card mit 32 GByte auf. Sie ist zum Preis von € 179,- erhältlich.

Die neuen Modelle der Expert- und Experience-Serie werden von Sony mit der Software Sony File Rescue ausgeliefert bzw. kann dieses praktische Tool nach dem Kauf von der Webseite des Herstellers kostenlos geladen werden. Dabei handelt es sich um ein essentielles Werkzeug, das immer dann die letzte Rettung für wichtige Daten sein kann, wenn man etwa aus Ungeschicklichkeit wie ein zu frühes Abziehen des Kabels oder dem falschen Drücken einer Taste wertvolle Bilder oder Videos ins ewige Datennirvana geschickt hat. Nach Herstellerangaben soll es sich hierbei um ein intuitives Programm handeln, dass mehr als 90 Prozent der zerstörten oder sogar gelöschten Daten wie etwa JPEG, MPEG-1- und MP4-Dateien wiederherstellen kann. Es sei überhaupt die erste Software, die auch AVCHD-Aufnahmen retten könne, so der Hersteller über die Software.

Ebenfalls für Käufer einer SDHC Speicherkarte der Sony Experience- oder Expert-Serie kostenlos ist das Tool Sony pix-Pict Story, mit dessen Hilfe Fotos und Musik mit wenigen Mauscklicks zu einer Diashow zusammengestellt werden können. Sony Picture Motion Browser, eine weitere kostenlose Zugabe, erlaubt es, Fotos, Videos und Diashows auf Webseiten wie etwa YouTube oder Facebook zu laden.

Nach Angaben von Sony sollen die drei neuen Serien an SDHC Speicherkarten ab sofort im Fachhandel zu finden sein.

Michael Holzinger

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