T+A Criterion TCD 610 W SE - Erweiterter Tiefgang bei T+A

Aufbauend auf dem aktiven Subwoofer T+A Criterion TCD 610 W präsentiert das deutsche Unternehmen T+A elektroakustik GmbH & Co. KG den neuen T+A Criterion TCD 610 W SE, der die so genannte Criterion-Lautsprecherserie erweitert und mit völlig neuen Spezial-Tiefton-Chassis, und einer entsprechend adaptierten bzw. modifizierten Verstärker-Einheit aufwarten kann.

Kurz gesagt...

Die deutsche HiFi-Schmiede T+A elektroakustik GmbH & Co. KG erweitert ihr Angebot im Subwoofer-Bereich um den T+A Criterion TCD 610 W SE, einer Weiterentwicklung des T+A Criterion TCD 610 W.

Wir meinen...

Das deutsche Unternehmen T+A elektroakustik GmbH & Co. KG präsentiert mit dem T+A Criterion TCD 610 W SE einen aktiven Subwoofer, der nach Ansicht des Herstellers keinerlei Kompromisse bei der Klangqualität eingeht und mit enormer Pegelfestigkeit und Schnelligkeit aufwarten kann. Im Vergleich zum Standard-Modell T+A Criterion TCD 610 W kommen hier neu entwickelte Chassis sowie eine entsprechend modifizierte Endstufe samt DSP-Signalverarbeitung zum Einsatz.

Von Michael Holzinger (mh)
16.12.2013

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Nicht weniger als ein unvergessliches Klangerlebnis will das deutsche Unternehmen T+A elektroakustik GmbH & Co. KG mit dem neuesten Spross der T+A Criterion-Lautsprecherserie vermitteln. Dabei handelt es sich um einen besonders leistungsstarken aktiven Subwoofer, der das Angebot ab sofort erweitern soll, und zwar den T+A Criterion TCD 610 W SE.

All jene, die mit dem Produktangebot der renommierten deutschen HiFi-Schmiede in diesem Bereich vertraut sind, werden sofort erkennen, dass es sich hierbei nicht um ein gänzlich neues Produkt handelt, sondern vielmehr um eine Weiterentwicklung des T+A TCD 610 W aus der Criterion-Reihe, wobei diese Standardversion weiterhin erhältlich sein soll, der neue T+A Criterion TCD 610 W SE das Angebot also nach oben hin erweitert.

Im Mittelpunkt steht dabei ein völlig neues Tiefton-Chassis, das nicht weniger sein soll, als State-of-the-art, so der Hersteller. Es soll sich durch hervorragende mechanische Eigenschaften auszeichnen und selbst bei extremen Pegeln und Auslenkungen nicht an seine Leistungsgrenze stossen. Dafür setzten die Entwickler auf einen völlig verwindungssteifen Aluminium-Gusskorb, der mit vielen schmalen Stegen versehen ist, um klangschädigende Luftverwirbelungen zu vermeiden. Er bildet die Basis für spezielle Langhubsicken aus synthetischem Kautschuk und eine große Flachzentrierung aus getränktem Spezialgewebe, die eine stets taumelfreie Bewegung der Membran sowie eine exakt im Luftspalt zentrierte Führung der Schwingspule sicherstellt. Diese Schwingspule ist vierlagig ausgeführt und besteht aus hochreinem Kupfer sowie einem schwarz eloxiertem Aluminium-Träger.

Für den Antrieb ist zudem ein magnetisch stark gesättigter Polkern zuständig, der nicht mehr in der Lage ist, noch mehr magnetischen Fluss aufzunehmen und dafür Sorge tragen soll, dass er nicht mehr vom dynamischen Magnetfeld der Schwingspule beeinflusst wird und somit ein stets statisches Feld gewährleistet ist, und somit eine verzerrungsfreie Wiedergabe erzielt wird. Dieser Polkern weist zudem keinerlei Bohrungen auf, um das Feld konstant hoch zu halten und damit sicherzustellen, dass die von der Membran verdrängte Luft allein durch den Luftspalt rund um die Schwingspule gepresst wird, und damit eine effektive Kühlung erzielt wird. Die eigentliche Membran weist einen Durchmesser von 26 cm und besteht aus einem verwindungssteifem Gemisch aus luftgetrockneter Zellulose sowie Carbon. Durch den leistungsstarken, besonders exakt arbeitenden Antrieb wird hier eine Auslenkung von 28 mm in jede Richtung erzielt.

Beim neuen T+A Criterion TCD 610 W SE kommen zwei derartige Tiefton-Treiber zum Einsatz, die einen Übertragungsbereich zwischen 15 und 150 Hz abdecken.

Die neu entwickelten Chassis des T+A Criterion TCD 610 W SE erforderten auch eine Anpassung des Verstärkers, wobei diese Modifikationen vor allem einer noch höheren Dynamik und Schnelligkeit galten. Immerhin 1.000 Watt bzw. eine Impulsleistung von 1.500 Watt treiben hier die beiden Chassis an, wobei die Signalverarbeitung über einen DSP (Digital Signal Processor) erfolgt. Diese soll nicht nur eine stets optimale Ansteuerung der Chassis gewährleisten, sie verfügt zudem auch über ein sehr diffizil agierendes Softclipping, und kann mit dem im Lieferumfang enthaltenen Meßmikrofon für die optimale Raumanpassung und Frequenzgangkorrektur, sogar mit Hilfe eines PCs genutzt werden.

Für die alltägliche Bedienung liegt dem T+A Criterion TCD 610 W SE eine Infrarot-Fernbedienung bei, die etwa Anpassungen der Grenzfrequenz und des Pegels sowie der Phase erlaubt. Ein tadellos gestaltetes Anschluss-Panel bietet alle relevanten Verbindungen, um den T+A Criterion TCD 610 W SE in Stereo- als auch Surround-Umgebungen zu integrieren.

Ein Leichtgewicht ist der T+A Criterion TCD 610 W SE ganz sicher nicht. Mit Abmessungen von 70 x 36 x 49 cm bringt es dieser aktive Subwoofer auf ein Gewicht von beachtlichen 48 kg.

Ziel all dieser Bemühungen soll sein, dass der neue T+A Criterion TCD 610 W SE keinerlei Kompromisse bedarf und somit eine enorme Pegelfestigkeit, eine tief hinabreichende, aber stets verzerrungsfreie Wiedergabe erlaubt und daher selbst audiophilen Ansprüchen stets gerecht werden kann.

Angeboten wird der neue aktive Subwoofer in verschiedensten Ausführungen. So kann sich der Kunde zwischen Schleiflack Weiß, Schleiflack Schwarz, Nussbaum dunkel, Kirsch gebeizt, Makassar, Hochglanz Weiß, Hochglanz Schwarz, Hochglanz Nussbaum dunkel, Hochglanz Kirsch gebeizt sowie Hochglanz Makassar entscheiden. Je nach Ausführung beginnen die Preise für den neuen T+A Criterion TCD 610 W SE nach Angaben des Herstellers bei € 3.490,-

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