Foto © T+A elektroakustik GmbH & Co. KG

T+A DAC 8 DSD - Getrennt zum besten Ergebnis…

Bestens gerüstet für alle digitalen Formate zeigt sich der neue D/A-Wandler T+A DAC 8 DSD, der mit separaten Wandlern für Linear-PCM und DSD und zahlreichen Schnittstellen in den unterschiedlichsten Ausprägungen aufwarten kann. Zudem eignet sich der T+A DAC 8 DSD hervorragend als Vorstufe und verfügt gar über einen integrierten Kopfhörer-Verstärker, all dies auf höchstem Niveau.

Kurz gesagt...

Ausgestattet mit einzigartigen, jeweils separaten Wandlern für DSD und PCM soll der neue T+A DAC 8 DSD der perfekte Zuspieler digitaler Quellen für ein High-end HiF-System sein.

Wir meinen...

Es ist schier unglaublich, welch Aufwand die Entwickler von T+A elektroakustik GmbH & Co. KG beim neuen T+A DAC 8 DSD betreiben. Nicht nur, dass für die Signalverarbeitung von Daten im Linear-PCM-Format vier feine Wandler pro Kanal sowie aufwendige Algorithmen zur Signaloptimierung zum Einsatz kommen, für DSD-Daten setzt man hier auf einen eigenen, neu entwickelten Wandler. Ähnlich aufwendig gestaltet sich die Vorstufe und der Kopfhörer-Verstärker, die in Summe aus dem T+A DAC 8 DSD eine zentrale Schnittstelle für digitale Daten auf allerhöchstem Niveau machen.

Von Michael Holzinger (mh)
16.12.2015

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Das renommierte deutsche Unternehmen T+A elektroakustik GmbH & Co. KG verweist darauf, dass man sich bereits seit mehr als 25 Jahren mit der Entwicklung und Fertigung digitaler Geräte auf höchstem Niveau befasse. Man habe bereits gar sehr früh den Schwerpunkt auf die digitale Signalverarbeitung gelegt, denn die möglichst perfekte Wandlung digitaler Daten in analoge Signale sei der wesentliche Schlüssel für eine natürliche und unverfälschte Wiedergabe, und genau dieser fühle man sich seit jeher verpflichtet. Da man früh erkannte, wohin sich der Markt entwickelt, war man bestrebt, sich hier einen Innovationsvorsprung zu erarbeiten, was man, so zeigt man sich überzeugt, bereits Mitte der 90er Jahre mit dem T+A PreDA 3000 AC, einem Vorverstärker mit D/A-Wandler, unter Beweis gestellt wurde.

Der T+A DAC 8 sei ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte in diesem Produktsegment, der erste reine Wandler, der die große Erfahrung und das tiefgehende Wissen in digitaler Signalverarbeitung für komplette Disc- oder Multi Source-Player nutzte, und laut Einschätzung des deutschen Herstellers kompromisslos mit absoluten Spitzentechnologien ausgestattet wurde. Mit dem T+A DAC 8 DSD präsentiert man nun dessen Nachfolger, der eine wesentliche Weiterentwicklung darstelle, und nunmehr sogar für DSD-Formate in höchster Auflösung gerüstet ist.

Ausdrückliches Ziel war es einmal mehr, ein Produkt zu realisieren, das über die absolut neuesten Technologien zur höchstwertigen Wandlung beliebiger digitaler Quellen in perfekte Analogsignale erlaubt. Der neue T+A DAC 8 DSD sei somit der perfekte Zuspieler digitaler Quellen für eine klassische High-end Anlage, die digitale Quellen nicht direkt oder nicht in derart hoher Qualität verarbeiten kann. Ein wesentlicher Aspekt sei aber auch, dass der neue T+A DAC 8 DSD als Vorverstärker fungiert, und somit einer Entwicklung im Markt gerecht wird, bei der auch High-end Anwender auf eine möglichst „kurze“ Kette setzen, Lösungen wie etwa den T+A DAC 8 DSD somit direkt mit Aktiv-Lautsprecher-Systemen verbinden. Der T+A DAC 8 DSD kann hier seiner Aufgabe als zentrale Schnittstelle der gesamten Anlage ebenfalls vollends gerecht werden, zeigt sich T+A elektroakustik GmbH & Co. KG überzeugt.

Der neue T+A DAC 8 DSD präsentiert sich als so genannter Doppel-Differential-Quadruple-Converter für Daten im Linear PCM-Format mit bis zu 32 Bit und 384 kHz. Die eigentliche Besonderheit besteht aber darin, dass das Produkt zudem über einen so genannten T+A True One Bit Converter für DSD verfügt, somit für Daten im DSD-Format mit bis zu DSD512 einen separaten, eigens von T+A entwickelten 1 Bit Wandler aufweist.

Besagter Doppel-Differential-Quadruple-Converter für Linear-PCM Daten setzt auf nicht weniger als acht 32 Bit Wandler-Bausteine in doppelter symmetrischer Schaltung, also vier Stück pro Kanal, und zwar des Typs Burr-Brown aus dem Hause Texas Instruments. Dadurch sollen Nichtlinearitäten perfekt kompensiert und das angesichts der exzellenten Wandler ohnedies minimale Restrauschen nochmals reduziert werden. Zudem setzten die Entwickler auf Oversampling basierend auf modernen 56 Bit Signal-Prozessoren, die auf T+A-eigene Algorithmen zurück greifen. Diese basieren wiederum auf Bezier-Polynomen, und zwar Bezier-Interpolation, sowie Bezier/IIR Kombination. Zusätzlich stehen nach Angaben des Herstellers ein Standard-FIR und ein kurzes FIR Filter zur Verfügung. Damit sei sichergestellt, dass man je nach Musik individuell das optimale Klangergebnis erzielen kann. Der DAC 8 DSD kann außerdem noch die Absolutphase des Audiosignals auf digitaler Ebene invertieren und so Aufnahmen mit unkorrekter Absolutphasenlage korrigieren.

Für die Erzeugung der lokalen Masterclock stehen hier zwei separate, nach Angaben des Herstellers extrem genau justierte Quarz-Oszillatoren zur Verfügung, und zwar je einer für 44,1 kHz und ein Vielfaches davon, sowie für 48 kHz und alle darauf basierenden Frequenzen. Eine Taktaufbereitung direkt am Eingang mittels PLL-Schaltung soll klangschädigenden Jitter unterbinden. Zudem werden Daten, die den Anforderungen zur Umschalten auf die lokalen Taktoszillatoren nicht entsprechen, einer zweiten PLL-Stufe zugeführt, um selbst Rest-Jitter effektiv zu unterbinden.

Ausgeklügelter und aufwendiger kann man die Signalverarbeitung eines D/A-Wandlers wohl kaum realisieren…

Dabei steht hier aber noch zusätzlich, wie bereits erwähnt, ein separater Wandler für DSD-Daten zur Verfügung, den die Entwickler von T+A elektroakustik GmbH & Co. KG eigens für den neuen T+A DAC 8 DSD entwickelten. Der so genannte T+A True One Bit DSD Converter ist vollkommen analog aufgebaut und ein echter 1 Bit Wandler.

Ähnlich aufwendig gestaltet sich die analoge Ausgansstufe, die symmetrisch und vollständig diskret aufgebaut ist. Ganz bewusst habe man hier auf OP-AMPs verzichtet, gibt der Hersteller zu Protokoll. Streng selektierte Bauteile verstehen sich hier als Selbstverständlichkeit, zudem sorgt eine vollständig galvanische Trennung zwischen digitalem und analogen Teil für eine tadellose Signalverarbeitung. Den Abschluss bildet eine besonders aufwendig konzipierte Lautstärke-Regelung, komplett analog aufgebaut mit so genannten High-end-Melf-Widerständen.

Als Besonderheit verfügt der T+A DAC 8 DSD über einen integrierten Kopfhörer-Verstärker, der ebenfalls selbst höchsten Ansprüchen genügen soll, sodass der Wandler des deutschen Herstellers seiner Aufgabe als universell einsetzbare zentrale Schnittstelle vollends erfüllen kann.

Dazu trägt natürlich auch bei, dass man hier alle relevanten Anschlüsse in Hülle und Fülle vorfindet. Neben einem USB-Port zur Verbindung mit PCs und Macs findet man eine AES/EBU, eine optische S/PDIF-Schnittstelle, sowie vier koaxiale S/PDIF-Schnittstellen plus eine BNC-Schnittstelle. Neben einem unsymmetrischen analogen Ausgang in Form eines Cinchbuchsen-Pärchens steht natürlich auch ein XLR-Ausgang für symmetrische Signale zur Verfügung, und selbst auf einen digitalen Ausgang in Form einer koaxialen S/PDIF-Schnittstelle hat man nicht verzichtet.

Das Gehäuse des Geräts präsentier sich im typischen Design von T+A elektroakustik GmbH & Co. KG, und wurde komplett aus Aluminium gefertigt. Allein die Bodenplatte und der Deckel des Gehäuses sollen eine Wandstärke von nicht weniger als 6 mm aufweisen.

Die Front ziert nicht nur ein Display, das alle wesentlichen Informationen stets gut ablesbar darstellt, hier stehen auch eine Vielzahl an Tastern zur Verfügung, sodass sich alle Funktionen und Optionen direkt wählen lassen. Zudem findet man im Lieferumfang eine passende Infrarot-Fernbedienung, die ebenfalls alle Funktionen des Geräts zugänglich macht.

Der neueste Spross aus dem Hause T+A elektroakustik GmbH & Co. KG soll bereits dieser Tage im Fachhandel zu finden sein. Der Hersteller gibt für den T+A DAC 8 DSD einen empfohlenen Verkaufspreis von € 2.750,- an.

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