CES 2011: Erstmals präsentierte T+A auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas den neuen K8 7.1 Blu-ray HD-Receiver." /> Sempre Audio

T+A K8 7.1 Blu-ray HD-Receiver

CES 2011: Im Jahr 1996 brachte T+A den ersten kompakten CD-Receiver der K-Serie auf den Markt. Laut Hersteller bieten all die Lösungen der K-Serie komprimiertes High-end in einem besonders kompakten Gerät. Dies soll auch für das neueste Modell, den erstmals auf der CES 2011 präsentierten T+A K8 gelten, einen 7.1 Blu-ray HD-Receiver.

Von Michael Holzinger (mh)
17.01.2011

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Das Konzept der K-Serie der T+A elektroakustik GmbH & Co KG aus Herford besteht nach Herstellerangaben darin, ausgezeichneten Klang, ein perfektes Bild und eine einfache Bedienung, in einem besonders kompakten Gerät mit einem zeitlos elegantem Design und erstklassiger Verarbeitung mit hochwertigen Materialien zu bieten. Dies soll natürlich auch für das neueste Modell der K-Serie, den K8 gelten, der erstmals auf der CES 2011 in Las Vegas als 7.1 Blu-ray HD-Receiver präsentiert wurde.

Wie bereits in der Vergangenheit auch setzt T+A auf Erkenntnisse, die bei der Entwicklung der „großen“ Lösungen gewonnen wurden. So stammen viele Technologien etwa aus dem Blu-ray Player T+A BD 1260 R und auch die insgesamt sieben Endstufen können auf „prominente“ große Geschwister verweisen, im konkreten Fall auf die T+A Power Plant der E-Serie, so das deutsche Unternehmen.

Der neue T+A K8 sei das bislang komplexeste Gerät der K-Serie, denn es sei nicht weniger als eine leistungsstarke Zentrale einer hochmodernen Heimkino-Surroundanlage, so das Unternehmen über das neueste Modell der Kompakt-Klasse.

Basis der T+A K8 sei ein besonders hochwertiges Blu-ray Laufwerk mit Drei-Laser-Technologie der neuesten Generation, das neben Blu-ray Medien und DVDs auch Audio CDs in erstklassiger Qualität wiedergeben soll. Es weist ein entkoppeltes Subchassis und eine schwingend aufgehängte Lasereinheit auf. Das Video-Board des T+A K8 weist nach Angaben des Herstellers ein 6-lagiges Layout und einen Genesis-Videoprozessor sowie HDMI-Receiver und Transmitter der aktuellen Spezifikation 1.4a auf. Zudem stehen vier analoge Eingänge mit separater Kalibrierung für optimale Wandlung und Skalierung bis zu 1.080p und somit Full HD zur Verfügung. Für zusätzliche Quellgeräte stehen drei HDMI-Eingänge zur Verfügung, die auch 3D Inhalte weiterleiten. Es versteht sich als Selbstverständlichkeit, dass der T+A K8 Audio-Daten bis hin zu Dolby TrueHD und dts HD Master Audio verarbeitet. Dafür ist , wie für die gesamte Audio-Verarbeitung, ein frei programmierbarer 56 Bit Dual-Core Signalprozessor verantwortlich, der zudem auch Dolby Volume und Dolby Headphone unterstützt und eine automatische Einmessfunktion für die Lautsprecher bietet. Signale von analogen Eingängen werden zunächst mit 24 Bit 192 kHz gewandelt. Auch den analogen Ausgängen sind 24 Bit 192 kHz D/A-Wandler vorgeschalten. Für die Signalverarbeitung verspricht T+A kürzeste Signalwege und setzt ausschließlich selektierte Bauteile, sodass eine erstklassige Qualität garantiert sein soll.

Der T+A K8 Blu-ray HD-Receiver verfügt außerdem über USB-Schnittstellen, sodass entsprechende Speicher-Sticks sowie Festplatten als Quellgeräte genutzt werden können. Natürlich kann man auch Apples iPod-Familie sowie das iPhone an den T+A K8 anschließen, wobei die Signale ebenfalls digital übertragen werden. Außerdem steht eine Ethernet-Schnittstelle zur Verfügung, sodass der neueste Spross der K8-Serie natürlich auch ins Netzwerk integriert werden kann. So lassen sich nicht nur Bonus-Inhalte über BD Live abrufen, auch auf Internet-Radiostationen kann zu zugegriffen werden. Die einfache Verwaltung der Sendestationen erfolgt hierbei über den Dienst vTuner.

Darüber hinaus fungiert der T+A K8 auch als dlna-zertifizierter Streaming-Client, wobei der alle gängigen Audio-Formate bis hin zu WAV und FLAC mit einer Auflösung von 26 Bit und 96 kHz unterstützt.

Selbstverständlich bietet der T+A K8 auch noch einen klassischen UKW-Empfangsteil mit RDS-Funktion und verfügt über zahlreiche analoge als auch digitale Ein- und Ausgänge für Audio, aber auch für Video, sodass er seiner Aufgabe als zentrale Schnittstelle in einem Home-Cinema perfekt gerecht werden kann. Die HDMI-Schnittstellen entsprechen natürlich bereits allesamt HDMI 1.4a und weisen somit nicht nur einen so genannten ARC (Audio Return Channel) auf, sondern sind zudem für einen HDMI Ethernet Channel, kurz HEC gerüstet und unterstützen auch die Steuerung weiterer Komponenten über HDMI CEC.

Die insgesamt sieben Hochleistungs-Schaltendstufen der K8 weisen eine Leistung von jeweils 150 Watt an 4 Ohm bzw. 95 Watt an 8 Ohm auf und können überaus flexibel eingesetzt werden. So reicht das mögliche Spektrum von einer 7.1 Konfiguration über 5.1, 2.1 bis hin zur klassischen Stereo-Anwendung. Je nachdem können die nicht benötigten Endstufen zur Beschallung weiterer Räume in einer so genannten Multi-Room Konfiguration genutzt werden. Bis zu drei Zonen können so von der T+A K8 versorgt werden.

Zu den weiteren Ausstattunsgmerkmalen gehören unter anderem ein klar ablesbares, grafikfähiges VFD-Display, ein Kopfhörer-Ausgang mit separatem Verstärker, ein integrierter Netzwerk-Switch um weitere Komponenten ins LAN integrieren zu können, eine E-Link sowie RS232-Schnittstelle für den Infrarot-Empfänger E 2000 bzw. zur Steuerung im Verbund mit Systemen von Loewe, Metz und Crestron. Im Lieferumfang ist die Systemfernbedienung T+A FM100 enthalten. Als optionales Zubehör soll ab März zudem die bidirektionale Funk-Fernbedienung T+A FD100 verfügbar sein.

Beim Gehäuse setzt T+A in bewährter Weise auf eine besonders solide Verarbeitung, wobei alle Außenteile aus massivem Aluminium bestehen, die mit Hilfe von Glasperlen gestrahlt werden, sodass sich eine samtartige, glatte Oberfläche ergibt, die abschließend eloxiert wird. Auch die Front besteht aus Aluminium, wobei diese sich in Schwarz präsentiert. Das eigentliche Chassis besteht aus Stahl, das mit den Zierteilen fest verschraubt wurde, sodass sich eine besonders verwindungssteife Konstruktion ergibt. Im untersten Teil des Chassis befindet sich die Stromversorgung basierend auf einem streuarmen Ringkerntransformator und separaten Stabilisierungen für alle Stufen. Ein zusätzlicher Einschalttransformator sorgt für einen Stromverbrauch im Standby-Modus von unter 1 Watt. Darüber befinden sich alle anderen Baugruppen für die Video- und Audiosignalverarbeitung, die somit strickt von der Stromversorgung getrennt sind.

Derzeit liegen noch keine Informationen darüber vor, wann der T+A K8 7.1 Blu-ray HD-Receiver exakt erhältlich sein soll. Das Unternehmen spricht von Ende Januar und gibt als  empfohlenen Verkaufspreis € 5.800,- an. Weitere Informationen darüber erhalten Sie direkt bei T+A sowie im Fachhandel.

Michael Holzinger

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