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Triangle Australe EZ - Die neue Referenz der Esprit EZ Reihe

Foto © Triangle Electroacoustique

Als großen technologischen Schritt bezeichnet Triangle Electroacoustique die neueste Lösung der Triangle Esprite EZ Reihe, die neue Triangle Australe EZ. Diese basiert einerseits auf den Grundprinzipien besagter Triangle Esprite EZ Reihe, setzt aber zudem Technologien ein, die direkt aus der Triangle Magellan Serie stammen. Die neue Triangle Australe EZ stellt somit das neue Flaggschiff der Triangle Esprite EZ Reihe dar.

Kurz gesagt...

Sie sei die neue Referenz der Esprit EZ-Reihe, so präsentiert Triangle Electroacoustique die neue Triangle Australe EZ.

Wir meinen...

Es sei ein weiterer, zudem sehr großer Sprung nach vorne, so beschreibt Triangle Electroacoustique die neue Triangle Australe EZ, denn sie verfüge über zahlreiche technologische Innovationen, die die Leistungsfähigkeit der Baureihe neu definieren und nicht weniger als ein einzigartiges „Live-Erlebnis“ ermöglichen sollen. Dazu kombiniert man Bewährtes aus der Triangle Epsrit EZ Serie mit Technologien, die bislang der Triangle Magellan Serie vorbehalten waren.
Hersteller:Triangle Electroacoustique
Vertrieb:Audio Tuning Vertriebs GmbH
Deutschand:Reichmann Audio Systeme
Preis:€ 1.900,- pro Stück

Von Michael Holzinger (mh)
20.06.2017

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Die Triangle EZ Esprit Serie ist eine überaus wesentliche Produktlinie für die französische Lautsprecher-Schmiede Triangle Electroacoustique. Mit dieser adressiert man jene Musik-Liebhaber, die durchaus sehr hohe Ansprüche stellen, dabei aber über ein vergleichsweise überschaubares Budget verfügen. Breit aufgestellt hält die Triangle EZ Esprit Reihe daher wirklich feinste Lautsprecher-Systeme bereit, die einerseits alle charakteristischen Merkmale der Franzosen aufweisen, sich mit überaus elegantem Design präsentieren, und dennoch zu für möglichst viele Kunden attraktiven Preisen aufwarten.

Nun spendiert Triangle Electroacoustique dieser Produktserie eine neue Lösung, die das Angebot nach oben hin erweitert. Die neue Triangle Australe EZ geht gar als klares neues Flaggschiff der Triangle Esprit EZ Serie ins Rennen, und soll damit, so das Versprechen des renommierten französischen Lautsprecher-Spezialisten, nicht nur auf die Grundprinzipien der übrigen Produktreihe aufweisen und damit mit der gleichen Charakteristik, sie soll darüber hinaus auf Technologien basieren, die direkt von der Triangle Magellan Serie übernommen wurden.

Es sei ein weiterer, zudem sehr großer Sprung nach vorne, so beschreibt Triangle Electroacoustique die neue Triangle Australe EZ, denn sie verfüge über zahlreiche technologische Innovationen, die die Leistungsfähigkeit der Baureihe neu definieren und nicht weniger als ein einzigartiges „Live-Erlebnis“ ermöglichen sollen.

Die neue Triangle Australe EZ präsentiert sich als Stand-Lautsprecher-System, ausgelegt als Dreiwege-Bassreflex-Lautsprecher-System.

Hier kommt zunächst eine neue Generation an Bass-Lautsprechern zum Einsatz, an deren Realisierung die Entwickler nicht weniger als zwei Jahre arbeiteten. Ihre Aufgabe war es, die Leistung der Lautsprecher bei tiefsten Frequenzen zu verbessern, wobei man dafür auf eine Membran aus neuem Verbundmaterial bestehend aus Holzzellstoff und Kohlefaser setzte. Dies soll eine enorme Steifigkeit bei gleichzeitig geringster Masse erlauben und damit für eine schnelle und dennoch kraftvolle Arbeitsweise sorgen. Als Antrieb setzt man auf besonders leistungsstarke, überdimensionierte Ferrit-Magnete.

Eine weitere, und bereits auf den ersten Blick markante Neuerung betrifft den oberen Frequenzbereich. So ist die neue Triangle Australe EZ erstmals in dieser Produktreihe mit der so genannten DPS Technologie ausgestattet, die Triangle Electroacustique bislang allein in der Triangle Magellan Serie einsetzte. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich das Dynamic Puse System, und dieses basiert auf dem Hinzufügen eines zweiten Hochtöners an der Rückseite des Lautsprecher-Systems. Dieser soll so auslegt sein, dass er die Abbildung des frontseitigen Treibers nicht negativ beeinflusst, dafür aber eine deutlich bessere Raumabbildung sicherstellt. So soll die Richtcharakteristik reduziert werden und eine nahezu holographische Darstellung der Klangbühne erzielt werden. Somit ist auch die Platzierung des Lautsprecher-Systems selbst deutlich unkritischer und auch der so genannte Sweet Spot, also jene Position, an der der beste Klang erzielt wird, ist deutlich größer ausgeprägt. Die Position des Zuhörers in Bezug auf die Aufstellung der Lautsprecher ist damit ebenfalls weniger kritisch.

Auch an der Frequenzweiche haben die Entwickler eifrig getüftelt. Die Frequenzweiche der Triangle Australe EZ wurde in aufwendigen Optimierungen so gestaltet, dass elektromagnetische Beeinflussungen vermieden werden, was zu einer Trennung in zwei Baugruppen, eine für den mittleren bzw. hohen Frequenz-Anteil, und eine für den Bassbereich führte. Um die Qualität des Signals zu verbessern und Verluste zu minimieren setzten die Entwickler zudem auf ein speziell entwickeltes mehrpoliges Kabel, um die verschiedenen Bereiche anzusteuern.

Auch das Anschluss-Terminal bot scheinbar noch Spielraum für Optimierungen, das sich nun mit gebürstetem Aluminium präsentieren soll und für Bi-wiring als auch Bi-amping ausgelegt ist. Die Klemmen setzen auf eine spezielle Kupfer-Legierung, die eine besonders gute Leitfähigkeit aufweisen soll.

Auch das Gehäuse selbst wurde im Vergleich zu den kleineren Modellen der Triangle Esprit EZ Serie überarbeitet, wobei erneut aufwendige Laser-Messungen vorgenommen wurden, um an den richtigen Stellen mit inneren Verstrebungen anzusetzen und damit ein perfekt starres Gehäuse, wie es der Hersteller ausdrückt, zu erzielen. Jedwede Vibration soll damit im Ansatz unterbunden werden. Der Hersteller für zudem DVAS bzw. Driver Vibration Absorption System als weiteres Merkmal an, das eine mechanische Entkopplung der Tieftöner vorsieht. Selbst der Standfuss wurde erneut optimiert, wobei man nunmehr auf ein Glasstand-Fusskonzept mit perforierter Gummi-Absorptionsplatte setzt. Diese soll die Ableitung von Vibrationen aus dem Gehäuse Richtung Boden gewährleisten. Wahlweise können hier Aluminium-Spikes oder Gummi-Füsse eingesetzt werden.

Die neue Triangle Australe EZ ist, wie bereits erwähnt, als Dreiwege Bassreflex-System ausgelegt und setzt auf drei 165 mm Woofer sowie einen 165 mm Mittelton-Treiber, kombiniert mit zwei 1 Zoll Hochtönern. Während für die Frequenzweiche im Tiefton ein Filter dritter Ordnung zum Einsatz kommt, setzt man bei der Mitteltonweiche auf einen Filter zweiter, und beim Hochtöner auf einen Filter vierter Ordnung. Diese greifen bei 310 Hz bzw. 3,9 kHz ein. Mit einer nominellen Impedanz von 8 Ohm und einem Wirkungsgrad von 92,5 dB ist die neue Triangle Australe EZ für Verstärker mit einer Leistung von 150 Watt und einer Spitzenbelastung von 300 Watt ausgelegt. Sie kann einen Frequenzbereich zwischen 35 Hz und 22 kHz abbilden.

Die neue Triangle Australe EZ misst 200 x 370 x 1.130 mm, inklusive Standfuss kommt man auf 300 x 460 x 1.170 mm. Das Gewicht wird mit insgesamt 43,4 kg angegeben.

Angeboten wird die neue Triangle Australe EZ wahlweise in weißer oder schwarzer Lackierung. Sie soll bereits dieser Tage im Fachhandel zur Verfügung stehen. Der empfohlene Verkaufspreis wird mit € 1.900,- pro Stück angegeben.

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