Wahre Größe - Pro-Ject RPM 10.1 Evolution

Schon optisch zeigt der neue Pro-Ject RPM 10.1 Evolution, dass hier alles auf optimalen Klang getrimmt ist. Ohne unnötigen Schnickschnack, einfach reduziert auf das Wesentliche präsentiert sich das Laufwerk mit einem überaus massiven, aber dennoch schicken Chassis, einem mächtigen Acryl-Plattenteller und einem von hochwertigster Feinmechanik gelagertem Tonarm.

Von Michael Holzinger (mh)
03.11.2009

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Als Basis dient dem neuen Pro-Ject RPM 10.1 Evolution ein Granulatbefülltes Chassis mit Anthrazit Piano-Lack-Oberfläche. Dieses weist einen zentralen Masseblock zur Optimierung des Schwerpunkts und Resonanzdämpfung auf. Das Plattenlaufwerk des RPM 10.1 Evolution profitiert direkt von der Entwicklung des Pro-Ject X-tension, der die Vorzüge eines Masselaufwerks mit den Besonderheiten einer Subchassiskonstruktion vereint. Daher ruht das Chassis auf drei höhenverstellbaren, Magnetfeldfüssen und der stolze 5,4 kg schwere, resonanzoptimierte Sandwich-Plattenteller aus Acryl „schwebt“ ebenfalls durch Magnetkraft.

Der frei stehende Synchronmotor treibt über einen außen laufenden Riemen den Teller an, der in einem invertierten Präzisionslager mit Edelstahlachse mit Sinterbronzebuchse und Keramikkugel auf einer Keramiklauffläche rotiert.

Sowohl die Gerätebasis als auch der Synchronmotor finden auf einer ebenfalls mit Granulat gefüllten und mit Anthrazit Piano-Lack Oberfläche überzogenen Gerätebasis Pro-Ject Ground-it Deluxe, die der in Wien ansässige Weltmarktführer bei Plattenspielern diesem Laufwerk mit auf den Weg gibt. Auch diese Gerätebasis bietet optional vier höhenverstellbare Standfüsse.

Beim Pro-Ject RPM 10.1 Evolution handelt es sich um ein manuelles Laufwerk ohne Endabschaltung und auch die Drehzahl wird manuell allein durch die gewählte Übersetzung am Motor bestimmt. Dafür hat Pro-Ject lieber mehr Sorgfalt auf die klangbestimmenden Details verwendet.

So kommen bei der Kardan-Lagerkonstruktion des Tonarms neue Lagerringe für eine extrem robuste Tonarmaufhängung und erstklassigen Klang zum Einsatz. Das eng tolerierte Tonarmlager soll zudem für eine unverzerrte Abtastfähigkeit bis zu 100 Mikrometer im Zusammenspiel mit hochwertigen MC-Tonabnehmern sorgen. Als Tonarm kommt der Pro-Ject 10cc Evo mit konisch geformtem Tonarmrohr und Headshell aus einem Stück zum Einsatz, der aus einem neuen Kohlefasserverstärktem Werkstoff gefertigt wurde, um so eine noch höhere Steifigkeit zu gewährleisten. Auch die drei im Lieferumfang enthaltenen Gegengewichte für Tonabnehmer von 5 bis 14 Gramm sind aus einer neuen Sandwichkonstruktion aus Metall und Sorbothan gefertigt, die höchst effektiv Resonanzen neutralisiert. Außerdem setzt Pro-Ject auf eine hochwertige Reinkupfer-Innenverkabelung.

Pro-Ject verspricht für dieses neue Laufwerk einen besonders dynamischen, sehr offenen und überaus musikalischen Klang, der selbst höchsten Ansprüchen gerecht werden soll. Und auch wenn Pro-Ject sowie der österreichische Vertrieb Audio Tuning Vertriebs GmbH von einem absoluten Referenz-Player spricht, der empfohlene Verkaufspreis liegt - gemessen an diesen hohen Ansprüchen - mit € 2.499,- im durchaus leistbaren Bereich. Mit im Lieferumfang enthalten ist das passende Steckernetzteil, ein Plattenpuck sowie eine Wasserwaage. Der Pro-Ject RPM 10.1 Evolution ist ab sofort im Fachhandel erhältlich.

Michael Holzinger

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