Weniger ist mehr - Artora ArtoAmp 150 und ArtoPlayer 1000 im Test

Skandinavisches Design gilt per se als eine besonders reduzierte, auf das Wesentliche konzentrierte und daher zumeist als besonders elegant empfundene Formensprache. Die ganz spezielle Kunst des Weglassens ist also durchaus eine gut gehegte und gepflegte Tugend in skandinavischen Ländern. Davon können auch audiophile Menschen profitieren, wie die Produkte von Artora eindrucksvoll beweisen.

Von Michael Holzinger (mh)
22.08.2010

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„Less is more“ ist ein Motto, das uns im Folgenden noch öfter beschäftigen wird und in diesem Fall ganz klar die absolut treffende Überschrift dieses Testberichts darstellt. Nichts anderes würde sich anbieten, denn es ist auch das Credo, nachdem die kleine dänische HiFi-Schmiede Artora International ApS ihre Produkte entwickelt. Und zwar bis zur letzten Konsequenz, sodass sich dieser Leitspruch auch auf jedem Gerät der Dänen findet und auch da den Kunden nicht nur stets vor Augen geführt wird, sondern zudem eine ganz zentrale Aufgabe erfüllt.

Design, Funktionalität und Klang müssen für sich selbst sprechen...

Den Leitspruch „Weniger ist mehr“ setzt das dänische Unternehmen Artora aber bereits auf der Internet-Präsenz und selbst bei den dort verfügbaren Produktbeschreibungen um. Während so manch anderer Hersteller den Besucher mit einer ausführlichen Unternehmensphilosophie über die bei der Entwicklung der Produkte zugrundeliegenden Überlegungen und Vorsätze informiert, findet sich bei Artora auch diese Punkte betreffend nur das absolut Wesentlichste auf der Webseite. Dies setzt sich nahtlos bei der Beschreibung und Charakterisierung der Produkte fort.

Dabei lieben wir Journalisten es, den Leser mit möglichst viel Hintergrund-Informationen, ausgefeilten Formulierungen rund um die Unternehmens- und Produktphilosophie zu locken, alle technischen „Geheimnisse“ zu offenbaren und die Geräte bis zum letzten Bauteil „auszuweiden“ und genüsslich darüber zu berichten. Doch das geben die Komponenten von Artora einfach nicht her. Der dänische Hersteller entzieht sich und seine Produkte offensichtlich ganz bewusst diesem Spiel und ist der festen Überzeugung, dass das Design, die Funktionalität und natürlich die Klangqualität allein für sich sprechen sollten.

Wir können uns nun geradezu bildlich vorstellen, dass es Ihnen, werte Leser, nicht anders ergeht als uns zu Beginn. Wir WOLLEN einfach alles wissen, was hinter den Kulissen passiert. Das ist schließlich ein Aspekt, der das Hobby HiFi so interessant macht. Aber eigentlich müssten wir uns doch gelegentlich selbst in Erinnerung rufen, was das wirklich Wesentliche ist, des Pudels Kern darstellt. Und das ist unterm Strich eigentlich das Ergebnis, und zwar die möglichst erstklassige Wiedergabe von Musik. Wie dieses Ereignis zustande kommt, welche Werkzeuge uns dafür dienlich sind, damit sich dieses magische Gefühl entwickelt, sollte eigentlich zweitrangig sein. Wenn diese Werkzeuge uns zudem mit einer überaus intuitiven Bedienung verwöhnen, uns den Genuss also möglichst einfach zugänglich machen, und so ganz nebenbei auch noch überaus schick aussehen und somit auch einen optischen Blickfang in unserem Hörraum darstellen, sollte uns das doch nur gut und recht sein.

Eine kleine HiFi-Schmiede in Dänemark

Artora ist eine durchaus kleine, aber dafür umso feinere HiFi-Schmiede in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Und zudem eine sehr junge, denn das Unternehmen wurde erst im Jahr 2005 gegründet. Wie so oft im HiFi-Bereich entstammen auch bei Artora die beiden Unternehmensgründer gänzlich anderen Bereichen. So fanden in diesem Fall der Architekt Bo Christensen und der Maler Niels Bjørndahl offenbar über ihre Liebe zu ganz besonderen HiFi-Lösungen zusammen und gründeten das Unternehmen Artora International ApS.

Nach eigenen Angaben benötigte es über drei Jahre, eine Produktlinie an Audio-Lösungen zu entwickeln, die dem selbstgesteckten Ziel entsprachen, gänzlich anders als die Produkte des Mitbewerbs zu sein und damit den Vorstellungen ihrer Entwickler an Ästhetik, Funktionalität und Klang gerecht zu werden.

Oberste Prämisse von Bo Christensen und Niels Bjørndahl war es, Lösungen zu entwickeln, die alle Sinne des Anwenders erfreuen. Die Produkte sollen einfachst zu bedienen sein, eine hervorragende Verarbeitungsqualität und ein außergewöhnliches, funktionelles und ansprechendes Design aufweisen und durch einen herausragenden Klang überzeugen.

Unschlagbar im Duett...

Der österreichische Vertrieb, das in Schwechat nahe bei Wien ansässige Unternehmen Styria HiFi betreut die Produkte des dänischen Produzenten in Österreich und hat uns für diesen Test den Stereo-Vollverstärker Artora ArtoAmp 150 sowie den perfekt dazu passenden CD-Player Artora ArtoPlayer 1000 überlassen.

Wir haben lange mit uns gerungen, ob wir Ihnen diese beiden Komponenten im Rahmen eines Einzel-Tests oder aber im Verbund vorstellen sollen. Letztendlich haben wir uns dafür entschieden, die beiden Produkte im Rahmen eines einzigen Artikels zu behandeln, da wir der Ansicht sind, dass diese beiden Komponenten schlicht und einfach zusammen gehören und nur im Team ihren ganzen Reiz entfalten und ihre Stärken voll zur Geltung bringen können.

Bitte dies nicht falsch zu verstehen, sowohl der Verstärker als auch der CD-Player sind schon für sich allein genommen exzellente HiFi-Komponenten. Allerdings würde man mit dem ganz besonderen Design- und Bedienkonzept brechen, würde man den beiden Geräten jeweils andere Partner zur Seite stellen.

Weg mit all dem Ballast...

Wir haben es Ihnen bereits angekündigt, der Satz „Less is more“ wird uns durch den gesamten Bericht begleiten. So auch, wenn es um die erste Kontaktaufnahme zu den zwei Komponenten von Artora geht. Denn sowohl der Verstärker als auch der CD-Player weisen auf den ersten Blick keinerlei Bedienelemente auf. Nur ein Hauptschalter ist bei den Geräten an der Rückseite zu finden.

So präsentieren sich beide Geräte in Form eines sehr schlichten, aber überaus eleganten Gehäuses aus Aluminium, das der Kunde je nach persönlichem Geschmack entweder komplett in Schwarz oder Weiss sowie Carbon Bronze, jeweils im Hochglanz-Finish erwerben kann. Die Gehäuse weisen bei beiden Geräten Abmessungen von 305 x 305 x 60 mm auf und spielen schon damit in einer völlig eigenen Liga. Denn somit entziehen sie sich den üblichen Gardemassen bei HiFi-Komponenten und sind eigentlich gar nicht dafür konzipiert, in einem herkömmlichen HiFi-Rack ihren Platz zu finden. Vielmehr verdienen sie es, auf einem Sideboard oder Lowboard, gut sichtbar aufgestellt zu werden. Der CD-Player Artora ArtoPlayer 1000 bringt es auf ein Gewicht von 4 kg, der Stereo-Vollverstärker Artora ArtoAmp 150 ist mit rund 7 kg auch nicht viel schwerer, sodass man sich auch betreffend des Gewichts nicht allzuviel Gedanken über die richtige „Grundlage“ machen müsste. Natürlich sollte es aber zumindest eine solide Basis sein, um etwaige störende Resonanzen auszuschließen, sodass die beiden Komponenten ihr volles Potential im wahrsten Sinne des Wortes ausspielen können. Die beiden Komponenten weisen solide, aus Aluminium gedrehte Standfüsse mit Filzunterlagen auf.

Die Frontseite beider Geräte weist eine geradezu löchrige Struktur auf. Der Grund dafür wird aber sofort klar, wenn man den Artora ArtoAmp 150 und den ArtoPlayer 1000 in Betrieb nimmt. Denn dann zeigt sich, dass diese „Löcher“ die einzelnen Punkte für das Display der Geräte sind und somit das primäre Benutzerinterface darstellen.

Tja, und wie bedient man die beiden Systeme von Artora nun wirklich, so gänzlich ohne Bedienelemente? Nun, auch diese Frage ist einfach zu beantworten, denn diese Aussage stimmt so nicht ganz. Selbstverständlich stehen sowohl beim Verstärker als auch beim CD-Player Bedienelemente zur Verfügung. Man sieht sie nur nicht.

Denn auch hier kommt das Credo des Unternehmens zum Tragen. Der auf die Oberseite der Geräte aufgedruckte Schriftzug stellt das Bedienpanel dar, was schlicht und einfach eine wirklich geniale Idee ist.

Die einzelnen Wörter des Firmenmottos sind die Bedientasten, und zwar berührungssensitive Taster. Berührt man am Artora ArtoAmp 150 das Wort „Less“, so wird die Lautstärke gesenkt. Somit ist es ja geradezu logisch, dass eine Berührung des Wortes „More“ den Pegel anhebt. Das Wort „is“ zuguterletzt eröffnet das Funktionsmenü, in dem man wiederum mittels der beiden anderen Tasten als „Plus“- „Minus“-Funktion die Parameter einstellt. Genauso verhält es sich mit dem CD-Player von Artora, dem ArtoPlayer 1000. Auch hier steht ein Sensortastenfeld zur Verfügung, bei dem „More“ zum nächsten Titel wechselt und „Less“ zum vorherigen Titel der CD springt sowie „is“ alle übrigen Funktionen eröffnet.

Darüberhinaus steht mit der Fernbedienung Artora ArtoRemote natürlich auch das entsprechende Werkzeug zur Verfügung, um das System gemütlich aus der Ferne zu steuern. Es erstaunt wohl wenig, dass auch auf dieser ebenfalls aus Aluminium gefertigten, und somit sehr ansprechenden Fernbedienung nur wenige Tasten zu finden sind. Aber auch das reicht völlig aus, um das System komfortabel steuern zu können.

Anschlussvielfalt? Nicht im herkömmlichen Sinn...

An der Rückseite des Artora ArtoAmp 150 stehen zunächst drei analoge Eingänge für Zuspieler in Form von Chinch-Buchsen-Pärchen zur Verfügung. Darüberhinaus steht ein Pre-Out für den Anschluss eines aktiven Subwoofers parat, ebenfalls in Form eines Stereo Chinch-Buchsen-Pärchens. Das war‘s dann aber schon. Denn neben dem Stromkabel gibt‘s nur noch den Anschluss für Lautsprecher. Artora setzt hierbei nicht auf die üblichen Lautsprecher-Anschlussbuchsen, sondern ausschließlich auf Anschlüsse für Bananas. Blanke Kabelenden oder Gabelschuhe können somit in diesem Fall nicht genutzt werden. Natürlich mag das für so manchen Interessenten als Nachteil erscheinen, um jedoch ein möglichst perfekten optischen Eindruck zu garantieren, wenn die Komponenten gut sichtbar auf ein Side- oder Lowboard platziert werden, ist dieser Schritt der Entwickler durchaus nachvollziehbar.

War‘s das schon? Nein, nicht ganz, denn eine Kleinigkeit haben wir Ihnen noch unterschlagen. An der Rückseite des Artora ArtoAmp 150 steht noch ein kleiner Antennenanschluss zur Verfügung, der eine ganz besondere Funktion eröffnet. Es handelt sich dabei um ein integriertes Bluetooth-Modul, das es erlaubt, eine Vielzahl an weiteren Quellgeräten im Zusammenspiel mit dem Verstärker aus Kopenhagen einzusetzen. Sei es ein Notebook, ein PC oder ein Netbook, ein Smartphone oder ein beliebiges Handy mit Bluetooth, sie alle können direkt über Funk und in einer Reichweite von rund 15 Metern Kontakt mit dem Artora ArtoAmp 150 Kontakt aufnehmen und Musik streamen. Bis zu 16 Geräte kann der ArtoAmp 150 über Bluetooth verwalten, sodass die Einrichtung - das sogenannte Pairing - praktisch aller im Haushalt verwendeter Bluetooth-Geräte lediglich einmal erfolgen muss und diese anschließend jederzeit genutzt werden können.

Natürlich hat der dänische Hersteller dabei nicht auf die nahezu obligatorische Integration eines Apple iPod vergessen. Allerdings beschreitet Artora hierbei auch einen etwas anderen Weg. Am Artora ArtoAmp 150 findet sich somit kein USB-Anschluss, um eine entsprechende Docking-Lösung anschließen zu können. Vielmehr gibt es mit dem Artora ArtoAir ein wirklich sehr kleines Bluetooth-Modul, das an den iPod von Apple angeschlossen wird, sodass dieser seine Daten direkt über Funk an den Verstärker überträgt. Apples iPod touch oder iPhone benötigen dieses Modul natürlich nicht, da diese mobilen Devices bereits ab Werk mit Bluetooth ausgestattet sind und somit problemlos mit dem Verstärker von Artora Kontakt aufnehmen können.

Der CD-Player Artora ArtoPlayer 1000 weist neben einem analogen Ausgang sowohl einen optischen als auch koaxialen Digital-Ausgang auf, bietet aber darüberhinaus - bei den Anschlüssen - keine Auffälligkeiten.

Ein paar technische Fakten...

Der CD-Player von Artora ist als sogenanntes Slot-in Laufwerk ausgeführt. Kein Wunder, denn eine Laufwerks-Lade hätte in diesem Fall die perfekte Optik der Frontseite nur zerstört. Der dänische Hersteller will nach eigenen Angaben viel Aufwand in die Konstruktion und das spezielle Tuning der Elektronik investiert haben. Artora setzt dabei als wesentliche Baugruppe auf 24 Bit 192 kHz D/A-Wandler von Burr-Brown, die nach Herstellerangaben der Garant dafür sind, um eine besonders detailreiche, ausgewogene und somit musikalische Spielweise zu erzielen. Das Lösen von vier Schrauben an der Unterseite öffnet den Blick ins Innere des Geräts, der offenbart, dass Artora in diesem Fall auf ein Laufwerk von Pioneer setzt. Zudem präsentiert sich hier ein blitzsauberer Aufbau der Platine, der ein kleiner, aber feiner Ringkern-Transformator zur Seite steht.

Auch beim Verstärker ArtoAmp 150 hält sich der Hersteller mit der Angabe von technischen Details sehr bedeckt. Von offizieller Seite ist nur zu erfahren, dass der Vollverstärker eine Leistung von 150 Watt pro Kanal an 4 Ohm bzw. 75 Watt an 8 Ohm entwickelt. Eine solide Stromversorgung mit zwei Ringkern-Transformatoren soll hierbei dafür Sorge tragen, dass stets genügend Leistungsreserven zur Verfügung stehen, um die Kontrolle der Lautsprecher niemals aus der Hand zu geben. Natürlich konnten wir auch hier nicht widerstehen, einen Blick ins Innere zu werfen, wobei sich ebenfalls feinsäuberlich bestückte Platinen mit einem symmetrischen Aufbau der beiden Signalzüge präsentierten.

Aus der Praxis

Auch wenn Artora im Design perfekt auf die Elektronik abgestimmte Lautsprecher im Programm hat, musste sich das skandinavische Duo in unserem Test an Lautsprechern aus Frankreich bewähren. Mit Kabel von AudioQuest bestückt sollte der Artora ArtoAmp 150 und der ArtoPlayer 1000 an einem Paar Triangle Genèse Lyrr seine Stärken unter Beweis stellen. Und wir wurden nicht enttäuscht, soviel kann man als erstes Fazit bereits vorweg nehmen.

Dabei zeigte sich die Kombination aus Kopenhagen sehr vielseitig bewandert und konnte in jedem Musik-Genre überzeugen. So baute sie bei großen Orchestern eine wunderbar breite Bühne vor dem Zuhörer auf, wobei einzelne Instrumentengruppen aber stets klar zuordenbar und mit allen Details dargestellt wurden. Auch wenn zusätzlich noch Stimmen hinzukamen, zeichneten diese sich klar von der Orchesterbegleitung ab. Bei kleineren Ensembles überzeugte ebenfalls die klare und detailreiche Wiedergabe, unabhängig davon, ob es sich um ein Kammermusik-Ensemble oder eine kleine Jazz-Combo handelte. In letzterem Fall begeisterte uns zudem die kontrollierte Wiedergabe selbst vertracktester Basspuren bei gleichzeitig überaus feinen Details des Blechs der Rhythmus-Sektion.

Im Singer-Songwriter-Bereich angelangt gefielen uns ebenfalls die vielen Details, die die Kombination von Artora an unseren Triangle präsentierte. Da waren alle Slides, das typische Knartschen der Seiten auf den Bünden der Gitarre, die das typische Feeling bei hochwertigen Aufnahmen in diesem Genre ausmachen und diese zum Leben erwecken. Zudem sorgte die überaus natürliche Abbildung von Stimmen, sei es nun eine sonore Männerstimme, oder aber eine klare Frauenstimme, für Begeisterung.

Aber auch in der etwas härteren Gangart im Rock- und Pop-Genre fühlte sich die Kombination aus Dänemark durchaus sattelfest und lies sich selbst bei abgefahrenen Synthesizer-Tracks aus dem Darkwave- und Elektronik-Bereich nicht aus dem Konzept bringen.

Unterm Strich...


Mit diesem tadellosen Vortrag hatte die Kombination aus Artora ArtoAmp 150 und ArtoPlayer 1000 endgültig unser Herz erobert. An dieser Stelle gestehen wir unverhohlen, dass wir bereits von dem überaus gelungenen, reduzierten Design der Kombination angetan waren. Das einfache, geradezu intuitive Bedienkonzept konnte uns ebenfalls sofort gefallen. Der wesentliche Aspekt aber, der tadellose Klang war es dann, der uns ohne Vorbehalt dazu veranlasst, diesem Gespann aus Kopenhagen eine klare Empfehlung der Redaktion auszusprechen.

Ein Freund, mit dem wir im Vorfeld dieses Tests über die Komponenten von Artora sprachen, meinte, diese Systeme seien fast zu schön für den typischen Highender. Nun, diese Aussage könnte ein Quäntchen Wahrheit enthalten. Denn tatsächlich entsprechen diese Komponenten von Artora nicht wirklich dem üblichen Konzept im audiophilen HiFi-Segment. Allerdings wäre es geradezu traurig, wenn man sich nicht gegenüber neuen Herangehensweisen offen zeigt und - der ursprünglichen audiophilen Idee entsprechend - allein anhand der Ergebnisse entscheidet. In diesem Sinn ist es dann auch zu begrüßen, wenn ein außergewöhnliches, in diesem Fall unserer Ansicht nach sogar perfektes Design, eine besonders simple, geradezu intuitive Bedienung, mit einem tadellosen musikalischen Vortrag Hand in Hand gehen.

Der CD-Player von Artora, der ArtoPlayer 1000 wird im Fachhandel zum Preis von € 2.495.- angeboten. Der Stereo-Vollverstärker Artora ArtoAmp 150 soll laut Vertrieb ebenfalls zum Preis von € 2.495,- zu haben sein.

Michael Holzinger

Auf den Punkt gebracht

Beim Artora ArtoAmp 150 und ArtoPlayer 1000 gehen erstklassiges Design, eine intuitive Bedienung, flexible Einsatzmöglichkeiten Hand in Hand mit einem tadellosen musikalischen Vortrag.

9,0 (Herausragend)

The Good

  • Exzellentes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • intuitive Bedienung
  • kann nahezu alle mobilen Devices über Bluetooth einbinden
  • überzeugende Klangqualität auf audiophilem Niveau

The Bad

  • Lautsprecheranschlüsse allein für Bananas

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