Foto © Yamaha Music Europe GmbH

Yamaha MusicCast mit Sprachsteuerung über Amazon Alexa

Sprachsteuerung, das ist das „Next Big Thing“, davon sind derzeit viele überzeugt. Wohl auch Yamaha, denn nunmehr kündigt der Unterhaltungselektronik-Konzern für Herbst 2017 ein umfassendes Update für Yamaha MusicCast an, mit Hilfe dessen Yamaha MusicCast direkt mit Amazon Alexa genutzt werden kann, die Multiroom Audio-Streaming-Lösung somit aufs Wort gehorcht.

Kurz gesagt...

Im Herbst 2017 soll Yamaha MusicCast mittels eines Updates für Amazon Alexa gerüstet sein und damit komplett mittels Sprachsteuerung genutzt werden können.

Wir meinen...

Das komplette Multiroom Audio-System Yamaha MusicCast allein mit Hilfe von Sprache steuern, dies ist die Intension hinter der für Herbst 2017 von Yamaha Music Europe GmbH nunmehr angekündigten Integration von Amazon Alexa. Mit Hilfe eines Firmware-Updates und speziellem Skil sollen sich alle Yamaha MusicCast-fähigen Systeme mittels Sprachbefehl steuern lassen.

Von Michael Holzinger (mh)
28.02.2017

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Es gibt wohl kaum einen großen Hersteller der Consumer Electronic, der nicht ganz genau beobachtet, wie sich Lösungen rund um Sprachsteuerung von Apple, Google, Microsoft und Amazon entwickeln. Es sind allen voran diese vier Konzerne, die derzeit mit Hochdruck an Lösungen arbeiten, die Einzug in unser tägliches Leben finden sollen. Lösungen, die nicht allein im Umgang mit etwa Smartphones, Tablets und ähnlichem allein genutzt werden, sondern tatsächlich ein integraler Bestandteil unseres normalen Tagesablaufs sein sollen, und zwar Sprachsteuerung.

Kein Grund mehr, einen PC hochzufahren, ein Tablet oder Smartphone in die Hand zu nehmen, einfach etwa fragen, wie das Wetter heute wird, den Wecker für morgen früh stellen, die Nachrichten abrufen, aber auch die Heizung hochstellen, das Licht aktivieren oder die Musik-Wiedergabe steuern. Das gesamte Haus, Stichwort Smart Home, soll mit den Lösungen, an denen Apple, Google, Microsoft und Amazon arbeiten, allein mittels Sprache „gesteuert“ werden, und Informationen jedweder Art auf „Zuruf“ zur Verfügung stehen.

Klammern wir nun einmal ganz blauäugig alle damit einhergehenden Sicherheitsbedenken aus, ignorieren wir einfach mal, dass wir uns mit jedweder dieser Lösungen einen ständigen „Zuhörer“, der letztlich minutiös darüber bescheid weiß, was wir tun und was wir denken, so ist das prinzipiell natürlich eine feine Geschichte. Wer hat sich bei Star Trek nicht gedacht, dass er genau so ein System wünscht, das Captain Jean-Luc Picard und Co alle Wünsche erfüllt, und einfach mit „Computer…“ aktiviert wird.

Ganz klar kann man sagen, dass derzeit bei der Entwicklung von Sprachsteuerungslösungen, vor allem der Interaktion mit verschiedensten anderen Systemen, Amazon mit Amazon Alexa und den Lösungen Amazon Echo, Amazon Echo Dot und dem neuesten Amazon Fire TV die Nase ganz klar vorne hat. Immer mehr Hersteller bekennen sich zu dieser Lösung und kündigen entsprechende Partnerschaften mit Amazon an.

Dazu zählt nun auch Yamaha, deren System Yamaha MusicCast mit Hilfe eines für Herbst 2017 angekündigten Updates mit Amazon Alexa „zusammen wachsen“ soll, und damit im wahrsten Sinne des Wortes aufs Wort gehorcht.

Mit Hilfe des Updates sollen im Herbst mehr als 40 Yamaha AV-Produkte kompatibel zu Amazon Alexa sein, wobei gleichzeitig mit dem dafür nötigen Firmware-Update natürlich ein entsprechender Skill für Yamaha MusicCast Befehle für Alexa-Geräte zur Verfügung stehen wird, um das gesamte Yamaha MusicCast-System mittels Amazon Eco, Amazon Echo Dot sowie Amazon Fire TV steuern zu können.

„MusicCast ist schon jetzt das vielseitigste und flexibelste kabellose Multiroom-System auf dem Markt. Mit der Integration von Amazon Alexa wird die Bedienung noch einfacher. Damit macht Yamaha einen weiteren großen Schritt, um allen Anwendern ein einzigartiges Musikerlebnis zu ermöglichen.“ Michael Geise - Produktmanager Yamaha AV

Übrigens, darauf, dass Yamaha Music Europe GmbH bereits jetzt davon spricht, dass das Yamaha MusicCast System bereits vor dem für Herbst 2017 erwartetem Firmware-Update mit Amazon Alexa genutzt werden könnte, wollen wir dann doch zumindest mit ein, zwei Sätzen eingehen…

Worauf der Konzern damit nämlich verweist, ist nicht mehr als eine Bluetooth Verbindung etwa zwischen Amazon Echo Dot und einem Produkt aus dem Hause Yamaha. Und das man etwa Amazon Echo Dot auch mittels Kabel an ein Produkt aus dem Hause Yamaha anschließen kann, wird wohl ebenfalls bekannt sein. Das allein meint der Konzern natürlich nicht, wenn es von „Yamaha MusicCast und Amazon Alexa schon jetzt zusammen erleben“ spricht. Vielmehr wird darauf verwiesen, dass natürlich über Yamaha MusicCast jedwede Quelle für Multiroom-Streaming genutzt werden kann, also auch etwa Amazon Echo Dot. Dabei ist ganz entscheidend, dass das so genannte Pairing des ebenfalls Bluetooth-fähigen Amazon Echo Dot mit dem gewünschten Yamaha MusicCast-Gerät nur einmal erforderlich ist. Danach reicht es, die die Verbindung allein mittels Sprachbefehl wieder herzustellen, und zwar mittels „Alexa, kopple.“ Die Audioausgabe des Echo Dot erfolgt dann über das Multiroom-Netzwerk von Yamaha – wahlweise in einem einzelnen Raum, oder auf mehreren verknüpften Yamaha MusicCast-Komponenten. So steht Amazon Alexa als Quelle sofort im ganzen Haus zur Verfügung.

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