aqua acoustic quality präsentiert aqua La Scala MKII

Italienisches Design in seiner besten Form, gleichzeitig Eigenschaften, die selbst audiophilen Musik-Liebhabern genügen, verspricht das in Mailand ansässige Unternehmen aqua acoustic quality für die neueste Generation des externen D/A-Wandlers aqua La Scala MKII, der den im Jahr 2010 eingeführten aqua La Scala ablöst.

Kurz gesagt...

Die Mailänder HiFi-Schmiede aqua acoustic quality präsentiert mit dem aqua La Scala MKII einen besonders eleganten externen D/A-Wandler als Nachfolger des aqua La Scala aus dem Jahr 2010.

Wir meinen...

Ein überaus eleganter D/A-Wandler, denn die italienische HiFi-Schmiede aqua acoustic quality mit dem neuen aqua La Scala MKII präsentiert. Zudem bietet er nicht nur alle relevanten Schnittstellen, er geht hierbei weit über den üblichen Standard hinaus, sodass man wohl für nahezu alle Eventualitäten bestens gerüstet ist. Dies soll, so der Hersteller, auch für desssen Qualität gelten...

Von Michael Holzinger (mh)
28.11.2013

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Externe D/A-Wandler haben sich längst als sehr wesentlicher Bestandteil eines HiFi-Systems etabliert - und zwar aufs Neue, denn diesen Status hatten sie schon einmal, aber bei weitem nicht auf derart breiter Front, wie heutzutage. Nunmehr ist ein derartiges Werkzeug nämlich für viele geradezu Pflicht, und zwar auch bei jenen, die bislang keinen Gedanken darüber verschwendeten, was denn da genau bei der Signalkonvertierung von der digitalen in die analoge Welt passiert.

Allen voran vergleichsweise günstige Streaming-Clients, aber nicht zuletzt auch die direkte Anbindung an die Welt der IT, also etwa die Einbindung eines PCs in den HiFi-Verbund, haben dazu geführt, dass immer mehr HiFi-Liebhaber den dabei besonders relevanten Schnittstellen, eben dem D/A-Wandler, viel Aufmerksamkeit zuteil werden lassen.

Und dabei kann man auf ein immer vielfältigeres Angebot zurück greifen, denn nahezu jeder renommierte Hersteller hat inzwischen zumindest eine derartige Lösung im Angebot, zudem gibt es zahllose Unternehmen, die sich allein auf externe D/A-Wandler spezialisierten.

Dieses Angebot bereichert nun auch die italienische HiFi-Schmiede aqua acoustic quality, und zwar um den aqua La Scala MKII. Wie bereits der Name unschwer erkennen lässt, handelt es sich dabei nicht um ein gänzlich neues Gerät, vielmehr um die neueste Generation des bereits im Jahre 2010 eingeführten aqua La Scala, der bereits etliche Ausstattungsmerkmale aufwies, die auch die neueste Version aus Mailand auszeichnen sollen.

Dies ist nicht zuletzt das besonders ansprechende Design, das die Italiener hier umsetzten. Die Front des aqua La Scala MKII mit leicht geschwungener Linienführung vermittelt gleich auf den ersten Blick ein ansprechendes Bild, und präsentiert sich sehr aufgeräumt und übersichtlich. Hier steht neben einem Hauptschalter ein Eingangswahlschalter, beide ausgeführt als Drehregler, sowie ein Wahlschalter für die Phase zur Verfügung. Ausgeführt ist diese Front aus Aluminium, dessen Oberfläche gebürstet wurde. Auch das übrige Gehäuse ist natürlich aus Metall gefertigt und soll sich überaus solide präsentieren, um der hochwertigen Elektronik im Inneren bestmögliche Bedingungen für die Erledigung ihrer Aufgabe zu gewährleisten.

An der Rückseite des Geräts finden sich alle relevanten Anschlüsse, allen voran ein koaxialer S/PDIF-Eingang, eine BNC-Buchse, ein AES/EBU-Interface, sowie ein USB-Port für die direkte Verbindung mit einem PC oder Mac. Darüber hinaus steht eine so genannte etherCON RJ45 Buchse, hier AQlink genannt, zur Verfügung, die einen I2S Serial Bus darstellt, und Signale mit bis zu 24 Bit und 384 kHz erlaubt. Über S/PDIF, die BNC-Buchse und die AES/EBU-Schnittstelle können Signale mit bis zu 24 bit und 192 kHz übertragen werden. Dies gilt auch für das asynchrone USB-Interface, wobei für Apple OS X natürlich keinerlei Treiber erforderlich sind, für Microsoft Windows die passenden Treiber inklusive WASAPI und ASIO zur Verfügung gestellt werden.

Die wesentlichen Verbesserungen, die das italienische Unternehmen an der neuen gegenüber der bisherigen Version vornahm, die finden sich natürlich im Inneren des aqua La Scala MKII. Zunächst betrifft dies nach Angaben des Herstellers die Präzision der Signalverarbeitung. So setzten die Entwickler auf ein so genanntes DFD Decoding (Direct from Decoder), das keinerlei Filter nutzt, und eine reine Signalqualität verspricht. Eine galvanische Trennung samt magnetischer Abschirmung soll die analogen von den digitalen Schaltkreisen isolieren, und eine präzise Masterclock einen stets akkuraten Takt vorgeben. Die eigentliche Signalwandlung erfolgt über einen Array von vier DACs des Typs Burr-Brown PCM1704K in einer so genannten Diferential Dual Mono-Konfiguration. Auch bei der analogen Ausgangsstufe haben die Entwickler, eigenen Angaben zufolge gefeilt, und diese als so genannte Valve-MOSFET Direct Coupling Analog-Stage in Pure Class A realisiert. Die hier eingesetzten Röhren des Typs ECC81 werden sorgfälltigst selektiert und sollen eine Lebensdauer von zumindest 10.000 Stunden aufweisen.

Sowohl die analogen als auch digitalen Schaltkreise weisen separate Stromversorgungen auf. Als weitere Besonderheit setzte man auf ein modulares Design samt optionalem Decoder-Board, um künftige Erweiterungen zu ermöglichen.


Der aqua La Scala MKII präsentiert sich mit einer silberfarbenen Front und schwarzem Metallgehäuse und bringt es auf Abmessungen von 450 x 370 x 100 mm. Damit sollte er wohl problemlos in jedem HiFi- oder AV-Rack seinen Platz finden, und muss auf Grund des bereits angesprochenen schicken Designs wohl kaum dezent versteckt werden. Vielmehr kann er auch optisch signalisieren, welch wesentliche Rolle er in der HiFi-Kette einnimmt.

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