- Der Arcam ST25 ist ein spezialisierter High-end Streamer, der seine bewusst klare Aufgabenverteilung zum entscheidenden Vorteil macht. Eine neu entwickelte Sechs-Lagen-Plattform, ESS Hyperstream IV D/A-Wandlung in balancierter Konfiguration, ein lineares Netzteil mit Ringkerntransformator und ein 6,5 Zoll großes Farbdisplay bilden die technische Basis. Im Alltag überzeugen TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay, Google Cast und Roon Ready mit direkter, unkomplizierter Bedienung. Klanglich begeistert der ST25 mit Ruhe, feiner Auflösung, sehr natürlicher Räumlichkeit und einer Musikalität, die auch über lange Hörsitzungen trägt.
Der Arcam ST25 Streamer ist einer jener HiFi-Bausteine, deren Konzept sich in wenigen Worten erklären lässt: Strom und Netzwerk anschließen, mit dem Verstärker verbinden, Musik auswählen und hören. Das klingt beinahe banal, ist in der Praxis aber alles andere als selbstverständlich. Gerade moderne Netzwerk-Player laufen schließlich rasch Gefahr, durch immer neue Dienste, Menüs und Bedienebenen selbst zum Mittelpunkt zu werden, obwohl diese Rolle eigentlich der Musik zukommen sollte. Arcam wählt beim ST25 den entgegengesetzten Weg. Der Anwender soll sich nicht erst mit einem komplexen System vertraut machen müssen, sondern möglichst unmittelbar auf seine bevorzugten Inhalte zugreifen können. Dafür genügt es allerdings nicht, lediglich einige bekannte Streaming-Dienste in einer App aufzulisten. Netzwerkplattform, Bedienlogik, Datenverarbeitung, D/A-Wandlung, analoge Ausgangsstufe und Stromversorgung müssen ebenso zuverlässig wie klanglich überzeugend zusammenspielen. Erst dann verschwindet die Technik tatsächlich aus der Wahrnehmung. Genau darin liegt die größte Qualität des Arcam ST25: Er verlangt im Alltag kaum Aufmerksamkeit, reagiert schnell und nachvollziehbar und fügt sich wie ein klassisches Quellgerät in die bestehende HiFi-Anlage ein. So bleibt mehr Raum für das, worum es bei einem Streamer letztlich gehen sollte – die möglichst ungehinderte Beschäftigung mit Musik.
Key Facts Arcam ST25 Streamer
- High-end Netzwerk-Player der Arcam Radia Series
- ESS ES9027PRO DAC mit Hyperstream IV Topologie in balancierter Konfiguration
- Sechs-Lagen-Digital- und Streaming-Plattform mit durchgehender Massefläche
- Lineares Netzteil mit Ringkerntransformator; separates Schaltnetzteil nur für den Standby-Betrieb
- Linear PCM bis 32 Bit und 384 kHz sowie DSD bis DSD256
- TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay, Google Cast und Roon Ready
- UPnP, Internet Radio, Podcasts und Wiedergabe von USB-A-Massenspeichern
- Ethernet und Dual-band WiFi 6 nach IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/ax
- Analoger Cinch-Ausgang sowie koaxialer S/PDIF- und optischer TOSLINK-Ausgang
- 6,5 Zoll Farbdisplay für Cover-Art und Metadaten
- Vier wählbare DAC-Filter sowie feste, variable und externe Pegelsteuerung
- Abmessungen von 432 × 329 × 99 mm und 5 kg Gewicht
- Empfohlener Verkaufspreis € 1.799,-
Inhaltsverzeichnis
Arcam und die Kunst der klaren Aufgabenverteilung
Arcam gehört zu jenen britischen HiFi-Marken, die technische Lösungen nie allein nach der Länge der Ausstattungsliste beurteilt haben. Seit den Anfängen von A & R Cambridge Ltd. im Jahr 1976 verfolgt das Unternehmen vielmehr den Ansatz, eine Schaltung auf ihre eigentliche Aufgabe hin zu optimieren. Dass digitale Musikwiedergabe dabei keineswegs Neuland ist, zeigen der 1986 entwickelte Arcam Delta 70 CD Player und die 1988 vorgestellte Arcam Delta Black Box, einer der frühen separat ausgeführten D/A-Wandler für den Heimbereich.
Der Arcam ST25 steht in genau dieser Tradition, übersetzt sie aber in die Gegenwart. Innerhalb der Arcam Radia Series ist er kein Streaming-Verstärker, kein digitaler Vorverstärker für alle denkbaren Quellen und auch kein universeller AV-Baustein. Er ist ein Netzwerk-Player mit integriertem D/A-Wandler und analoger Ausgangsstufe. Diese klare Positionierung ist für das Verständnis des Produkts wesentlich.
Man könnte natürlich bemängeln, dass der ST25 weder koaxiale noch optische Digitaleingänge und auch keinen HDMI eARC-Anschluss besitzt. Tatsächlich wären solche Schnittstellen aber nur dann zwingend, wenn der Arcam zugleich als zentrale D/A-Wandler- und Vorverstärkerlösung dienen sollte. Genau das will er nicht sein. Die koaxiale und optische S/PDIF-Schnittstelle auf der Rückseite sind daher konsequenterweise als Ausgänge ausgeführt, um bei Bedarf einen externen D/A-Wandler einzubinden. Wer einen hochwertigen Streamer für eine bestehende HiFi-Anlage sucht, bekommt damit ein bemerkenswert fokussiertes Quellgerät, dessen Ressourcen nicht auf Funktionen verteilt werden, die womöglich nie genutzt werden.
Arcam Radia Design – elegant, ruhig und funktional
Auch äußerlich vermeidet der Arcam ST25 jedes unnötige Spektakel. Das schwarze Gehäuse misst 432 mm in der Breite, 329 mm in der Tiefe und einschließlich der Gerätefüße 99 mm in der Höhe. Mit einem Gewicht von 5 kg wirkt der Netzwerk-Player solide und substanziell, ohne optisch schwer aufzutragen. Die gerippt ausgeführte Oberseite, die weich gerundeten seitlichen Partien und die dezenten gelben Akzente der Arcam Radia Series verleihen ihm eine moderne, eigenständige Erscheinung.
Das optische Zentrum der Front bildet das hochauflösende 6,5 Zoll Farbdisplay. Es handelt sich um eine gebondete Anzeige, bei der Display und Abdeckung zu einer optischen Einheit verbunden sind. Album-Cover, Titelinformationen und Statusangaben erscheinen dadurch klar und kontrastreich. Entscheidend ist im Alltag aber weniger die reine Auflösung als die Größe: Die wichtigsten Informationen lassen sich auch vom Hörplatz aus gut erfassen.
Ein Touchscreen ist das Display bewusst nicht. Das ist angesichts der tatsächlichen Nutzung kein Mangel, denn ausgewählt wird die Musik ohnehin über TIDAL, Qobuz, Spotify, Roon oder eine andere kompatible App. Für Geräteeinstellungen, Presets und die Navigation durch das Menü liegt zudem eine übersichtlich aufgebaute Infrarot-Fernbedienung bei. Die Display-Helligkeit lässt sich in mehreren Stufen reduzieren oder vollständig abschalten.
Sechs Lagen, eine durchgehende Massefläche und ein separates Netzteilkonzept
Die eigentliche Arbeit wurde beim Arcam ST25 im Inneren geleistet. Arcam entwickelte für dieses Modell eine neue Digital-Audio- und Streaming-Plattform auf einer Platine mit sechs Lagen. Eine durchgehende Massefläche soll Störungen und hochfrequentes Rauschen von den empfindlichen Audiobereichen fernhalten. Bei einem Netzwerk-Player ist dieser Aufwand keineswegs akademisch: Prozessor, Netzwerksektion, Display-Steuerung und verschiedene Taktgeber arbeiten gleichzeitig und können eine analoge Ausgangsstufe erheblich stärker belasten als der vergleichsweise ruhige Aufbau eines klassischen Quellgeräts.
Für die D/A-Wandlung setzt Arcam auf den ESS ES9027PRO. Entscheidend ist allerdings nicht allein die Wahl des Wandlers, sondern dessen Einbindung. Im ST25 arbeitet er mit ESS Hyperstream IV Topologie in balancierter Konfiguration; eine aufwendige Jitter-Unterdrückung soll Zeitfehler im Digitalsignal minimieren. Das Ziel ist nicht, einen möglichst spektakulären Detailgrad zu erzeugen, sondern ein sauberes, ruhiges und zeitlich präzises Fundament für die analoge Ausgangsstufe bereitzustellen.
Ähnlich konsequent fällt die Stromversorgung aus. Im normalen Betrieb übernimmt ein lineares Netzteil mit Ringkerntransformator die Versorgung der internen Baugruppen. Das für hohe Effizienz optimierte Schaltnetzteil ist lediglich im Standby-Betrieb aktiv. Arcam trennt damit zwei Anforderungen, die nur schwer mit derselben Schaltung optimal zu erfüllen sind: möglichst geringe Störeinflüsse bei der Musikwiedergabe und niedrige Leistungsaufnahme im Bereitschaftszustand.
Der ST25 bietet darüber hinaus vier wählbare Digitalfilter. Zur Verfügung stehen Minimum Phase, Linear Phase Apodizing, Linear Phase Slow Roll-off und Minimum Phase Slow Roll-off. Die Unterschiede bleiben bewusst fein und verändern nicht den grundsätzlichen Charakter des Geräts. Im Test erwies sich die Werkseinstellung Linear Phase Apodizing als sehr ausgewogene Wahl, weshalb wir den überwiegenden Teil der Hörsessions mit diesem Filter absolvierten.
Streaming ohne Umwege
Die Netzwerkverbindung erfolgt wahlweise kabelgebunden über Ethernet oder drahtlos über Dual-band WiFi 6 nach IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/ax. Für die erste Einrichtung über WLAN wird die Arcam Radia App benötigt. Bei einer kabelgebundenen Verbindung reduziert sich der Aufwand nochmals, weil der ST25 unmittelbar im Netzwerk erscheint.
Danach stehen praktisch alle Wege offen, die für den Alltag wirklich zählen. Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect erlauben die Wiedergabe direkt aus den vertrauten Apps der jeweiligen Dienste. Apple AirPlay und Google Cast binden Smartphones, Tablets und Computer ohne zusätzliche Spezialsoftware ein. Für anspruchsvolle Musikbibliotheken und die Verbindung lokaler Inhalte mit Streaming-Diensten ist der ST25 vollständig Roon Ready.
Die Arcam Radia App bleibt dennoch sinnvoll. Sie dient der Konfiguration, verwaltet Presets und erschließt Internet Radio, Podcasts, UPnP-Freigaben im lokalen Netzwerk sowie Musikdateien auf einem rückseitig angeschlossenen USB-A-Massenspeicher. Sie wird von Arcam laufend verfeinert, erhebt aber nicht den Anspruch, eine umfassende Multiroom Hi-res Streaming-Plattform mit eigener, in sich geschlossener Musikverwaltung zu ersetzen.
Das muss sie beim ST25 auch gar nicht. Wer TIDAL, Qobuz oder Spotify nutzt, bleibt direkt in der jeweiligen Original-App. Wer seine Musiksammlung besonders umfassend organisieren will, verwendet Roon. Hinzu kommen Apple AirPlay und Google Cast. In der Praxis fehlt damit keine relevante Bedienoption. Die Arcam-App muss nicht alles allein leisten, weil der ST25 bewusst offen mit den heute etablierten Streaming-Wegen zusammenarbeitet.
Anschlüsse und Pegelsteuerung
Auf analoger Seite stellt der Arcam ST25 ein Paar Cinch-Ausgänge bereit. Digital lassen sich Signale über koaxiales S/PDIF oder TOSLINK an einen externen D/A-Wandler weiterreichen. Hinzu kommen Ethernet, USB-A für Massenspeicher, ein 12 V Trigger-Ausgang und eine Control-Schnittstelle zur Systemverknüpfung mit kompatiblen Verstärkern der Arcam Radia Series.
Symmetrische XLR-Ausgänge sind nicht vorgesehen. Für die meisten klassischen Vollverstärker-Konfigurationen ist die Cinch-Verbindung vollkommen praxisgerecht, in dieser Preisklasse hätte eine zusätzliche symmetrische Ausgangsoption die Integration in entsprechend ausgelegte High-end Anlagen aber sinnvoll erweitert.
Für den analogen Ausgang stehen drei Betriebsarten zur Wahl. Fixed liefert einen festen Ausgangspegel und ist damit die naheliegende Einstellung für einen klassischen Vollverstärker. Variable aktiviert die interne Lautstärkeregelung. External ermöglicht in Verbindung mit dem Control-Kabel die gemeinsame Steuerung von ST25 und einem kompatiblen Arcam Radia Verstärker. Eine einstellbare maximale Lautstärke schützt in den variablen Betriebsarten vor unbeabsichtigten Pegelsprüngen.
Der ST25 verarbeitet Linear PCM mit 16, 24 oder 32 Bit und Abtastraten bis 384 kHz. DSD wird bis DSD256 unterstützt. Zu den abspielbaren Dateiformaten zählen FLAC, WAV, AAC, ALAC, AIFF, DSD, MP3, OGG und WMA. Das so genannte Gapless Playback, also die unterbrechungsfreie Wiedergabe, steht natürlich ebenfalls bereit.
Zu Gast bei HeimkinoWelt
Den ausführlichen Hörtest des Arcam ST25 Streamer führten wir bei HeimkinoWelt durch. Dort stand uns eine sorgfältig abgestimmte, hochauflösende HiFi-Anlage zur Verfügung, die eine ebenso kritische wie praxisnahe Beurteilung des Streamers erlaubte. So konnten wir nicht nur seine klanglichen Qualitäten mit unterschiedlichstem Musikmaterial ausloten, sondern ebenso nachvollziehen, wie selbstverständlich sich der Arcam ST25 nicht zuletzt im Vergleich zu manch anderer Lösung in den täglichen Betrieb einfügt.
Testumgebung
Für den Test wurde der Arcam ST25 Streamer über seinen analogen Cinch-Ausgang mit einem Accuphase E-4000 Integrated Stereo Amplifier verbunden. Die Signalübertragung zwischen Netzwerk-Player und Verstärker übernahm dabei ein Wireworld Gold Eclipse 8 Interconnect. Als Lautsprecher kamen die Monitor Audio Platinum 200 3G zum Einsatz, die über Wireworld Silver Eclipse 8 Lautsprecherkabel mit dem Accuphase verbunden waren. Diese Kombination löst fein genug auf, um selbst kleine Unterschiede bei Raumabbildung, Tonalität und Nebengeräuschverhalten offenzulegen, und bewahrt zugleich den musikalischen Zusammenhang.
Auch bei der übrigen Infrastruktur setzten wir konsequent auf Lösungen von Wireworld. Die Stromversorgung der Geräte erfolgte über Wireworld Stromkabel, die kabelgebundene Einbindung des Arcam ST25 ins lokale Netzwerk über Wireworld Netzwerkkabel.
Als Musikquellen dienten TIDAL über TIDAL Connect sowie Roon, wobei der ST25 in letzterem Fall als Roon Ready Endpoint eingebunden war. Der analoge Ausgangspegel des Arcam wurde auf Fixed gestellt, sodass die Lautstärkeregelung vollständig der Accuphase E-4000 übernahm. Damit arbeitete der ST25 im Test genau in jener Rolle, für die er konzipiert wurde: als spezialisierte digitale Quelle für eine hochwertige klassische Stereo-Kette.

In der Praxis – ein Streamer, der sich nicht wichtig macht
Schon die Inbetriebnahme zeigt, worauf Arcam beim ST25 Wert gelegt hat. Netzwerk anschließen, die analoge Verbindung zum Verstärker herstellen, Gerät einschalten – nach kurzer Zeit steht der Player als Ziel über TIDAL Connect, Qobuz Connect, und zur Not auch über Spotify Connect bereit. Auch über Roon lässt er sich unmittelbar auswählen und als neue Zone definieren. Keine verschachtelten Kontenstrukturen, kein permanenter Wechsel zwischen mehreren Apps, kein Bedienkonzept, das erst erlernt werden müsste.
Gerade Lösungen wie TIDAL Connect und Qobuz Connect passen ausgezeichnet zu diesem Ansatz. Der ST25 wird direkt in der TIDAL App bzw. Qobuz App als Wiedergabegerät gewählt; danach übernimmt er den Stream selbstständig aus dem Netzwerk. Das Smartphone oder Tablet dient nur als komfortable Steuerung. Bei Roon verhält es sich ähnlich selbstverständlich: Endpoint aktivieren, Zone auswählen, Musik starten. Die jeweilige Stärke der Plattform bleibt vollständig erhalten, während der Arcam im Hintergrund genau das tut, wofür er gebaut wurde.
Im direkten Alltagseinsatz erwies sich diese Offenheit als größerer Vorteil als eine besonders umfangreiche proprietäre App. Für die schnelle Auswahl eines Albums bleibt man in TIDAL. Für redaktionell aufbereitete Metadaten, lokale Bibliotheken, Versionsvergleiche und eine umfassendere Musikorganisation dient Roon. Der ST25 zwingt den Nutzer zu keinem bestimmten Weg.
Auch das Display ist sinnvoll in diesen Ablauf eingebunden. Es drängt sich nicht in den Vordergrund, liefert aber Cover-Art und Metadaten in einer Größe, die dem Gerät im Rack eine visuelle Präsenz gibt. Bei konzentrierten Hörsessions kann es gedimmt oder ausgeschaltet werden. Dass es nicht berührungsempfindlich ist, spielte während des gesamten Tests keine Rolle.
Klangbild – Ruhe als Ausgangspunkt
Der erste Eindruck des Arcam ST25 ist nicht vordergründige Brillanz, ein demonstrativ kräftiger Bass oder eine künstlich verbreiterte Bühne. Es ist Ruhe. Der Player stellt Musik vor einen ungewöhnlich sauberen, dunklen Hintergrund, ohne dass daraus ein steriles oder überkontrolliertes Klangbild entstehen würde. Feine Informationen treten klar hervor, weil sie nicht von digitaler Nervosität, körnigen Hochtonanteilen oder einer unruhigen räumlichen Darstellung überlagert werden.
Diese Ruhe prägt auch die Raumabbildung. Stimmen und Instrumente stehen stabil an ihrem Platz, Konturen bleiben klar, werden aber nicht mit einem harten Stift nachgezogen. Der Arcam differenziert Tiefe sehr überzeugend und macht Abstände innerhalb einer Aufnahme nachvollziehbar. Gleichzeitig hält er den musikalischen Zusammenhang intakt. Man hört viele Details, doch man wird nicht dazu gedrängt, sie einzeln zu zählen.
Tonal zeigt sich der ST25 ausgewogen, mit einer leichten Tendenz zur Geschmeidigkeit. Der Hochton ist offen und fein, aber nie glasig. Stimmen besitzen Substanz und glaubwürdige Körperhaftigkeit. Der Bass reicht tief, bleibt straff und folgt rhythmischen Veränderungen sehr präzise. Besonders überzeugend ist die Verbindung aus Kontrolle und Fluss: Der Arcam spielt weder betont weich noch nüchtern-analytisch. Er vermittelt Struktur, Klangfarbe und Emotion in einem selten so stimmigen Verhältnis.
Cyndi Lauper – „True Colors“
Bei Cyndi Laupers „True Colors“ vom gleichnamigen Album entscheidet sich sehr schnell, ob eine digitale Quelle Feinzeichnung mit Härte verwechselt. Ihre Stimme kann bei ungünstiger Abstimmung im oberen Mittelton zu stark hervortreten; zugleich darf ihre fragile, beinahe schwebende Qualität nicht geglättet werden.
Der Arcam ST25 findet hier eine bemerkenswerte Balance. Die Stimme steht klar im Zentrum, besitzt Kontur und Ausdruck, wirkt aber zu keinem Zeitpunkt scharf. Kleine Veränderungen in der Phrasierung bleiben ebenso nachvollziehbar wie der Raum um die Stimme. Die Begleitung erscheint fein gestaffelt, ohne sich vom Gesang zu lösen. Es entsteht Intimität, nicht künstliche Nähe.
Dean Martin – „Everybody Loves Somebody“
„Everybody Loves Somebody“ vom Album „Dream with Dean“ lebt von Dean Martins warmer, gelassener Stimme und der reduzierten Begleitung. Der ST25 bildet den Bariton mit glaubwürdiger Größe und feinen Texturen ab. Atem, Artikulation und die charakteristische Lässigkeit der Darbietung sind deutlich wahrnehmbar, werden aber nicht unnatürlich ausgeleuchtet.
Besonders schön gelingt die räumliche Einordnung. Martin steht nicht als flache Projektion zwischen den Lautsprechern, sondern erhält eine klar fassbare Position mit Luft nach hinten. Die begleitenden Instrumente behalten ihre eigene Klangfarbe und ihren Platz. Der Arcam macht aus der Aufnahme keine nostalgisch weichgezeichnete Kulisse, sondern lässt ihre Nähe und Eleganz wirken.
Disturbed – „The Sound of Silence“
Bei „The Sound of Silence“ vom Album „Immortalized“ muss ein Streamer enorme Spannungsunterschiede bewältigen. Die Aufnahme beginnt zurückgenommen und wächst schrittweise zu einem wuchtigen, dicht instrumentierten Höhepunkt. Viele Komponenten können den leisen Beginn eindrucksvoll darstellen, verlieren aber im Crescendo die Ordnung.
Der ST25 hält die Struktur bis zum Schluss stabil. David Draimans Stimme besitzt Gewicht, Rauheit und eine eindringliche Präsenz, ohne überproportioniert vor die Begleitung geschoben zu werden. Mit zunehmender Dynamik wächst die Darstellung kontrolliert. Streicher, Klavier, Schlagwerk und Stimme bleiben voneinander unterscheidbar, während die emotionale Wucht vollständig erhalten bleibt. Der Arcam analysiert das Stück nicht – er baut dessen Spannung auf.
Editors – „Karma Climb“
„Karma Climb“ vom Album „EBM“ stellt andere Anforderungen. Elektronische Flächen, tiefe Bassimpulse und ein prägnanter Rhythmus verlangen nach Kontrolle und Tempo. Hier zeigt der ST25, dass seine kultivierte Abstimmung keineswegs mit Zurückhaltung bei Dynamik gleichzusetzen ist.
Der Bass kommt trocken, tief und klar strukturiert. Impulse setzen ohne Verzögerung ein und klingen sauber aus. Gleichzeitig bleiben die übereinanderliegenden elektronischen Ebenen voneinander getrennt. Tom Smiths Stimme behauptet ihren Platz im dichten Arrangement, ohne künstlich hervorgehoben zu werden. Der Titel entwickelt Druck und Vorwärtsbewegung, bleibt aber auch bei höherem Pegel übersichtlich.
Esther Ofarim – „Pavane“
Esther Ofarims „Pavane“ vom Album „Esther“ ist ein hervorragender Prüfstein für die Reinheit des Mittel- und Hochtonbereichs. Ihre Stimme verlangt nach sehr feiner Auflösung, kann bei einer zu offensiven Wiedergabe aber rasch an Natürlichkeit verlieren.
Der Arcam zeichnet die Stimme frei, klar und mit erstaunlicher Leichtigkeit. Feine dynamische Abstufungen und die kontrollierte Führung einzelner Töne bleiben vollständig erhalten. Gleichzeitig bewahrt der ST25 eine angenehme Ruhe. Kein Zischeln, kein gläserner Rand, kein Drängen. Gerade bei diesem Stück wird deutlich, wie überzeugend Arcam Detailreichtum und Langzeittauglichkeit miteinander verbindet.
Gianmaria Testa – „Come al Cielo Gli Aeroplani“
Bei „Come al Cielo Gli Aeroplani“ vom Album „Solo dal Vivo“ rücken Atmosphäre und zeitliche Präzision in den Mittelpunkt. Stimme, Gitarre und der akustische Raum müssen als zusammenhängendes Ereignis erscheinen. Der ST25 macht die Live-Situation unmittelbar nachvollziehbar, ohne die Aufnahme künstlich zu vergrößern.
Gianmaria Testas Stimme besitzt jene raue, zugleich warme Textur, die seine Darbietung so unverwechselbar macht. Anschläge der Gitarre haben eine klare Attacke, der Korpus bleibt aber ebenso hörbar wie das Ausschwingen der Saiten. Kleine Rauminformationen entstehen wie nebenbei. Das Ergebnis wirkt nicht technisch spektakulär, sondern glaubwürdig – und gerade deshalb besonders berührend.
Johnny Cash – „Solitary Man“
Johnny Cashs „Solitary Man“ vom Album „American III: Solitary Man“ kann schnell zu massiv und dunkel geraten. Der Arcam ST25 wahrt das Gewicht der Stimme, legt aber zugleich deren brüchige Struktur und feine Veränderungen offen. Cash steht groß und stabil im Zentrum, ohne dass die Stimme den übrigen Raum überdeckt.
Die begleitenden Instrumente werden sauber umrissen, besitzen jedoch genügend Körper und Wärme. Der ST25 widersteht der Versuchung, die Aufnahme durch zusätzlichen Glanz aufzuhübschen. Er lässt ihre Direktheit und Melancholie für sich sprechen. Das ist tonal sehr reif und emotional umso wirksamer.
Loreena McKennitt – „The Gates of Istanbul“
„The Gates of Istanbul“ vom Album „An Ancient Muse“ bündelt schließlich nahezu alle Anforderungen dieses Hörtests. Die Aufnahme lebt von einer weit gespannten Bühne, vielfältigen Klangfarben, markanter Perkussion und einer Stimme, die sich frei über das komplexe Arrangement erheben muss.
Der ST25 öffnet den Raum großzügig, aber nicht überzogen. Die Bühne reicht klar über die Lautsprecher hinaus und wird in der Tiefe sauber gegliedert. Perkussive Impulse sind schnell und präzise, tiefe Instrumente besitzen Substanz, und feine Klangfarben bleiben auch in dichter besetzten Passagen erhalten. Loreena McKennitts Stimme erscheint klar fokussiert und zugleich natürlich in den Raum eingebettet. Das Stück wirkt groß, farbig und lebendig – niemals diffus.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick
- Außergewöhnlich feiner Klang: Der Arcam verbindet hohe Auflösung mit Ruhe, Klangfarben und echter Langzeittauglichkeit.
- Sofort verständliche Bedienung: TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect und Roon vermeiden unnötige Umwege.
- Freie Wahl der Plattform: Apple AirPlay, Google Cast, UPnP und die Arcam Radia App ergänzen die direkten Streaming-Wege sinnvoll.
- Hochwertige D/A-Wandlung: ESS Hyperstream IV, balancierte Signalverarbeitung und Jitter-Unterdrückung schaffen ein ausgesprochen sauberes Fundament.
- Aufwendige Stromversorgung: Das lineare Netzteil mit Ringkerntransformator ist konsequent auf geringe Störeinflüsse ausgelegt.
- Sehr gute visuelle Rückmeldung: Das große Farbdisplay macht Cover-Art und Metadaten auch vom Hörplatz aus gut erkennbar.
- Flexible Systemintegration: Analoger Ausgang, digitale Ausgänge, variable Pegelsteuerung, Trigger und Arcam Control decken unterschiedliche Anlagenkonzepte ab.
- Konsequente Spezialisierung: Der ST25 konzentriert sich auf Streaming und Wandlung, statt seine Architektur mit selten benötigten Zusatzrollen zu überladen.
FAQ zum Arcam ST25 Streamer
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Ist der Arcam ST25 ein universeller Digital Hub?
Der Arcam ST25 ist primär ein Netzwerk-Player mit integriertem D/A-Wandler. Sein analoger Ausgang kann mit festem oder variablem Pegel betrieben werden, sodass sich prinzipiell auch eine Endstufe direkt ansteuern lässt. Seine eigentliche Konzeption bleibt jedoch jene einer hochwertigen Streaming-Quelle.
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Besitzt der Arcam ST25 digitale Eingänge?
Nein. Die koaxiale S/PDIF- und die optische TOSLINK-Schnittstelle sind digitale Ausgänge. Externe Quellen lassen sich daher nicht über den internen DAC des ST25 wiedergeben. Für einen konsequent als Streamer ausgelegten Netzwerk-Player ist diese Beschränkung nachvollziehbar und im vorgesehenen Einsatz kein wesentlicher Nachteil.
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Kann der Arcam ST25 direkt aus TIDAL, Qobuz und Spotify gesteuert werden?
Ja. Der ST25 unterstützt TIDAL Connect, Qobuz Connect und Spotify Connect. Die Musikauswahl erfolgt damit direkt in den Apps der jeweiligen Dienste, während der Streamer die Wiedergabe selbstständig über das Netzwerk übernimmt.
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Ist der Arcam ST25 Roon Ready?
Ja. Der Arcam ST25 ist vollständig Roon Ready und lässt sich als Wiedergabezone in Roon aktivieren. Damit eignet er sich auch für umfangreiche lokale und gestreamte Musikbibliotheken sowie Anlagen mit mehreren Roon-Zonen.
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Wofür wird die Arcam Radia App benötigt?
Die App dient vor allem der WLAN-Einrichtung und Gerätekonfiguration. Darüber hinaus erschließt sie Presets, Internet Radio, Podcasts, UPnP-Freigaben und Musik auf einem angeschlossenen USB-A-Massenspeicher. Für TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay, Google Cast und Roon erfolgt die tägliche Steuerung direkt über die jeweiligen Plattformen.
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Ist das 6,5 Zoll Display ein Touchscreen?
Nein. Das hochauflösende Farbdisplay zeigt Cover-Art, Metadaten und Statusinformationen an, wird aber nicht per Berührung bedient. Die Steuerung erfolgt über Apps oder die mitgelieferte Fernbedienung.
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Welche Auflösungen verarbeitet der Arcam ST25?
Der Netzwerk-Player unterstützt Linear PCM mit bis zu 32 Bit und 384 kHz sowie DSD bis DSD256. Gapless Playback steht ebenfalls zur Verfügung.
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Kann der Arcam ST25 mit einem externen DAC verwendet werden?
Ja. Dafür stehen ein koaxialer S/PDIF-Ausgang und ein optischer TOSLINK-Ausgang bereit. Im Test nutzten wir allerdings bewusst den internen ESS DAC und den analogen Cinch-Ausgang, da genau diese Signalverarbeitung zu den wesentlichen Stärken des Geräts zählt und damit eigentlich kein Bedarf besteht, einen externen Wandler ins Spiel zu bringen.
Preis und Verfügbarkeit
Der Arcam ST25 Streamer ist im autorisierten Fachhandel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt € 1.799,-. In Österreich erfolgt der Vertrieb über R.M.S. State of the Art Audiovisual Products.
Fazit
Der Arcam ST25 hat uns nicht deshalb begeistert, weil er im Test mit möglichst vielen spektakulären Einzelfunktionen auf sich aufmerksam gemacht hätte. Das Gegenteil ist der Fall. Er nimmt sich als Gerät zurück und macht die tägliche Musikwiedergabe ausgesprochen einfach. Einen Dienst wie etwa TIDAL Connect oder Qobuz Connect auswählen, den Arcam als Ziel bestimmen und Musik hören. Oder aber Roon öffnen, die Zone aktivieren und tief in die eigene Bibliothek eintauchen. Nach kurzer Zeit denkt man nicht mehr über die Streaming-Hardware nach.
Die einfache Bedienung ist eine der großen Stärken des Arcam ST25. Das entscheidende Argument für ihn liefert jedoch sein Klang. Er verbindet einen sehr ruhigen Hintergrund mit feiner Auflösung, stabiler Raumabbildung und ausgesprochen ansprechenden Klangfarben. Details legt er offen, ohne die Musik zu sezieren. Stimmen besitzen Körper und Ausdruck, der Bass bleibt straff und differenziert, der Hochton offen und geschmeidig. Selbst komplexe Arrangements behalten Ordnung und Fluss.
Dass digitale Eingänge fehlen, ist im Rahmen dieses Konzepts kein gravierender Nachteil. Der ST25 will nicht der digitale Hub für Fernseher, Spielekonsole und CD-Transport sein, sondern ein besonders hochwertiger Streamer. Auch die Arcam Radia App muss nicht mit umfassenden Multiroom-Plattformen konkurrieren, weil TIDAL, Qobuz und Spotify direkt eingebunden sind und mit Apple AirPlay, Google Cast sowie Roon Ready kein wesentlicher Zugangsweg fehlt.
So bleibt ein sehr klares Urteil: Der Arcam ST25 des englischen Spezialisten Arcam ist ein exzellenter Netzwerk-Player. Er klingt kultiviert, fein, räumlich und involvierend, lässt sich bemerkenswert unkompliziert bedienen und integriert sich ohne Reibungsverluste in eine hochwertige bestehende HiFi-Anlage. Das ergibt eine überzeugende Gesamtleistung und in unserer Wertung 8 von 10 Punkten.
| Produkt | Arcam ST25 Streamer |
|---|---|
| Preis | € 1.799,- |
Technische Daten Arcam ST25 Streamer
| Produkt | Arcam ST25 Streamer |
|---|---|
| Produkttyp | Netzwerk-Player mit integriertem D/A-Wandler |
| Serie | Arcam Radia Series |
| DAC | ESS ES9027PRO, Hyperstream IV Topologie, symmetrische Konfiguration, Jitter-Unterdrückung |
| Streaming-Auflösung | Linear PCM mit 16, 24 oder 32 Bit und bis zu 384 kHz |
| DSD | Bis DSD256 |
| Dateiformate | FLAC, WAV (LPCM), AAC, ALAC, AIFF, DSD, MP3, OGG, WMA |
| Gapless Playback | Ja |
| Streaming-Dienste | Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect |
| Weitere Streaming-Plattformen | Apple AirPlay, Google Cast, Roon Ready |
| Arcam Radia App | Einrichtung, Presets, Internet Radio, Podcasts, UPnP und USB-Medien |
| Netzwerk | Ethernet; Dual-band WiFi 6 nach IEEE 802.11 a/b/g/n/ac/ax, 2,4 und 5 GHz |
| USB | 1 × USB-A für Massenspeicher |
| Analoger Ausgang | 1 × Stereo Cinch |
| Digitale Ausgänge | 1 × koaxial S/PDIF, 1 × optisch TOSLINK |
| Steueranschlüsse | Arcam Control, 12 V Trigger Out |
| Pegelmodi | Fixed, Variable, External |
| DAC-Filter | Minimum Phase, Linear Phase Apodizing, Linear Phase Slow Roll-off, Minimum Phase Slow Roll-off |
| Display | 6,5 Zoll hochauflösendes Farbdisplay, kein Touchscreen |
| Netzteil | Lineares Netzteil mit Ringkerntransformator; separates Schaltnetzteil für Standby |
| Netzspannung | 100 bis 120 V oder 220 bis 240 V, 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme | 15 W |
| Netzwerk-Standby | Unter 2 W |
| Eco-Standby | Unter 0,5 W |
| Abmessungen | 432 × 329 × 99 mm |
| Gewicht | 5 kg |
| Lieferumfang | Netzkabel, Fernbedienung, 2 × AAA-Batterien, Control-Kabel, Kurzanleitung, Sicherheitshinweise |

Der Arcam ST25 begeistert mit einem sehr feinen, ruhigen und räumlich präzisen Klangbild, das hohe Auflösung nie mit analytischer Härte verwechselt. TIDAL Connect, Qobuz Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay, Google Cast und Roon Ready sorgen dafür, dass sich der Streamer praktisch ohne Lernaufwand in unterschiedlichste Nutzungsszenarien einfügt. Wer für eine bestehende hochwertige HiFi-Anlage eine spezialisierte Streaming-Quelle sucht, findet hier eine exzellente Lösung.
Positiv
- Überaus feiner, ausgewogener und langzeittauglicher Klang
- Sehr ruhiger Hintergrund und präzise räumliche Staffelung
- Stimmen mit ausgezeichneter Natürlichkeit und Substanz
- Straffer, tief reichender und klar strukturierter Bass
- TIDAL Connect, Qobuz Connect und Spotify Connect
- Vollständig Roon Ready
- Apple AirPlay und Google Cast
- Einfache, zuverlässige Inbetriebnahme und Bedienung
- Großes, sehr gut ablesbares Farbdisplay
- Hochwertiger mechanischer Aufbau und lineares Netzteil
- Vier wählbare DAC-Filter
- Sinnvolle analoge und digitale Ausgangsoptionen
Negativ
- Keine symmetrischen XLR-Ausgänge
Testumgebung
- Der Test fand in den optimal gestalteten Hörräumen von HeimkinoWelt „1080p“ Audiovisuelle Systeme GmbH in Wien statt
- Accuphase E-4000 Integrated Stereo Amplifier
- Monitor Audio Platinum 200 3G
- TIDAL über TIDAL Connect sowie Roon
- Apple iPad zur Steuerung
- Wireworld Silver Eclipse 8 Lautsprecher-Kabel
- Wireworld Gold Eclipse 8 als Signalkabel
- Wireworld Strom- und Netzwerkkabel
| Marke | Arcam |
|---|---|
| Hersteller | Harman International Industries Ltd. |
| Vertrieb Österreich | R.M.S. State of the Art Audio Products |
| Vertrieb Deutschland | Harman International Industries Ltd. |
| Vertrieb Schweiz | Harman International Industries Ltd. |
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WERTUNG
KLANG - 8
DESIGN - 8
BEDIENUNG - 8
PREIS/LEISTUNG - 8
8
EXZELLENT
Der Arcam ST25 ist ein hervorragend klingender, im Alltag außergewöhnlich unkomplizierter High-end Streamer, der sich ganz auf die Musik konzentriert und mit 8 von 10 Punkten die Bewertung Exzellent erreicht.













