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iFi ZEN Stream 3 im Test – Kleiner Streaming Transport für große HiFi-Ambitionen

Der iFi ZEN Stream 3 will nicht DAC, Vorverstärker und Streaming-Plattform zugleich sein, sondern übernimmt ganz bewusst nur eine Aufgabe: Musik aus Netzwerk und Internet möglichst sauber an einen externen D/A-Wandler weiterzureichen. Mit Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay 2, Roon sowie UPnP und DLNA deckt er nahezu alle wichtigen Wege ab, während die neue iFi Nexis App insbesondere die Einrichtung über WiFi erheblich vereinfacht. Im Test musste der kompakte Streaming Transport schließlich beweisen, ob er auch in einer deutlich höher angesiedelten HiFi-Kette als souveräne digitale Quelle bestehen kann.

In aller Kürze
  • Der iFi ZEN Stream 3 ist eine kompakte Streaming Bridge für Anwender, die bereits einen DAC besitzen und diesen um eine moderne, ausgesprochen vielseitige Netzwerkplattform ergänzen wollen. Besonders überzeugend sind die neue Einrichtung über iFi Nexis, Qobuz Connect, TIDAL Connect und Spotify Connect sowie die sorgfältige Aufbereitung des digitalen Ausgangssignals.

Eine hochwertige HiFi-Anlage verliert ihren Reiz nicht, nur weil sich die Art verändert, wie wir Musik hören. Ein exzellenter D/A-Wandler, ein überzeugender Verstärker oder eine sorgfältig zusammengestellte Kombination kann viele Jahre Freude bereiten – während sich Streaming-Dienste, Netzwerkstandards und Bedienkonzepte in deutlich kürzeren Abständen weiterentwickeln. Genau an dieser Stelle setzt der iFi ZEN Stream 3 an.

iFi Audio versteht ihn deshalb ganz bewusst nicht als kompletten Netzwerkplayer, sondern als spezialisierten Streaming Transport beziehungsweise als Streaming Bridge. Seine Aufgabe ist klar umrissen: Musik aus dem Netzwerk und von Streaming-Diensten entgegenzunehmen und das digitale Audiosignal möglichst sauber an einen externen D/A-Wandler weiterzureichen.

Auf einen eigenen DAC und analoge Ausgänge verzichtet der iFi ZEN Stream 3 konsequent. Was zunächst wie eine Einschränkung wirken mag, ist in Wahrheit das zentrale Argument dieses Konzepts: Wer bereits mit der D/A-Wandlung seiner Anlage zufrieden ist, muss diese nicht ersetzen, nur um moderne Streaming-Funktionen wie Qobuz Connect, TIDAL Connect oder Spotify Connect nutzen zu können.

Für unseren Test ließen wir den iFi ZEN Stream 3 bewusst in einer Umgebung antreten, in der sich der kompakte Streaming Transport preislich in ausgesprochen vornehmer Gesellschaft wiederfand. Mit dem Technics SU-R1000 Stereo Integrated Amplifier und den Sonus faber Amati futura als Spielpartnern sollte sich zeigen, ob der „Kleine“ seine Aufgabe auch innerhalb einer ausgewachsenen High-end-Kette souverän erfüllt. Die entscheidende Frage lautete dabei weniger, ob er Hi-res Audio problemlos in verschiedensten Varianten streamen kann – das verspricht bereits das Datenblatt –, sondern ob er digitale Musik so zuverlässig und sauber bereitstellt, dass selbst ungleich kostspieligere Komponenten ihr Potenzial ohne erkennbare Einschränkungen ausspielen können.


Key Facts iFi ZEN Stream 3

  • Dedizierter Streaming Transport ohne integrierten DAC
  • Netzwerk-Wiedergabe bis 32 Bit und 384 kHz Linear PCM sowie DSD256
  • Qobuz Connect, TIDAL Connect und Spotify Connect
  • Apple AirPlay 2, Roon sowie UPnP und DLNA
  • Einrichtung der WiFi-Verbindung über Bluetooth und iFi Nexis App
  • Verwaltung von Einstellungen, Speichermedien und Updates über iFi Nexis
  • JVCKENWOOD K2 Technologie als zuschaltbare Signalverarbeitung
  • Femto-präzise Taktung für USB und koaxiales S/PDIF
  • Active Noise Cancellation an USB und iPurifier am koaxialen S/PDIF-Ausgang
  • Fünf Exclusive Modes für AIO, Roon, TIDAL, Qobuz und DLNA
  • 2 × USB-A sowie koaxiales S/PDIF als digitale Ausgänge
  • Ethernet und WiFi für die Netzwerkanbindung

Ein Spezialist statt der nächsten Streaming-Zentrale

Das grundlegende Konzept des iFi ZEN Stream 3 ist schnell erklärt, seine Konsequenzen sind jedoch weitreichender. Er besitzt keinen integrierten DAC und damit auch keine analogen Audioausgänge. Wer ihn in ein klassisches HiFi-System integrieren will, benötigt somit zwingend einen externen D/A-Wandler oder eine Komponente mit entsprechendem Digitaleingang. Damit unterscheidet sich der iFi ZEN Stream 3 fundamental von vielen aktuellen Netzwerkplayern. Statt möglichst viele Funktionen in einem Gehäuse zusammenzufassen, versteht er sich als vorgelagerte digitale Quelle.

Gerade für bestehende Anlagen ist das überaus sinnvoll. Ein hochwertiger DAC altert schließlich nicht dadurch, dass sich Streaming-Plattformen verändern. Was nach einigen Jahren tatsächlich veraltet sein kann, ist vielmehr die Netzwerk- und Softwareseite eines Systems. Der ZEN Stream 3 erlaubt es, genau diese Ebene auszutauschen, ohne die eigentliche D/A-Wandlung anzutasten.

Diese klare Aufgabenverteilung hat noch einen weiteren Vorteil: Die Wahl des DAC bleibt vollständig dem Anwender überlassen. Vom kompakten iFi ZEN Air DAC 2 über höherwertige Stand-alone-Wandler bis hin zu Vollverstärkern mit integrierter D/A-Wandlung lässt sich der Streamer in sehr unterschiedliche Anlagenkonzepte integrieren.

Typisch ZEN – kompakt und erfreulich unspektakulär

Mit 158 mm Breite, 100 mm Tiefe und lediglich 35 mm Höhe bleibt der iFi ZEN Stream 3 ausgesprochen kompakt. Das charakteristische Gehäusedesign der iFi ZEN Series wurde beibehalten und sorgt dafür, dass sich das Gerät problemlos auf einem Schreibtisch, einem Sideboard oder innerhalb einer klassischen HiFi-Anlage unterbringen lässt.

Das Gewicht von 578 g vermittelt dennoch genügend Solidität, damit der kleine Streamer nicht bereits von etwas kräftigeren Kabeln aus seiner Position gezogen wird. Die Verarbeitung hinterlässt einen sauberen, für diese Preisklasse überzeugenden Eindruck.

Besonders stimmig ist der iFi ZEN Stream 3 naturgemäß im Zusammenspiel mit anderen Lösungen aus dem ZEN-Umfeld. Ein naheliegender Spielpartner wäre etwa der iFi ZEN Air DAC 2, der mit seiner nahezu identischen Grundfläche nicht nur technisch, sondern auch optisch hervorragend zum Streaming Transport passt. Damit lässt sich eine ausgesprochen kompakte, modular aufgebaute digitale Quelle realisieren, bei der Streaming und D/A-Wandlung konsequent getrennt bleiben.

Auf ein Display verzichtet iFi Audio bewusst. Für einen Streaming Transport, dessen Bedienung ohnehin über Smartphone, Tablet oder eine Streaming-App erfolgt, haben wir dieses Detail im Alltag allerdings kaum vermisst.

iFi Nexis beseitigt einen Stolperstein

Eine der wichtigsten Neuerungen des iFi ZEN Stream 3 gegenüber bisherigen Generationen fällt auf den ersten Blick überhaupt nicht auf. iFi Audio hat die Einrichtung der Netzwerkverbindung grundlegend überarbeitet. Wer Ethernet nutzt, hat ohnehin wenig Aufwand: Netzwerkkabel anschließen, Gerät einschalten und der Streamer ist im lokalen Netzwerk verfügbar. Interessanter wird es bei WiFi.

Hier kommt die neue iFi Nexis App ins Spiel. Der ZEN Stream 3 besitzt dafür einen IoT-Chip, über den sich das Smartphone zunächst via Bluetooth mit dem Gerät verständigt. In der App wählt man anschließend das gewünschte WiFi-Netzwerk aus, hinterlegt das Passwort und übergibt diese Daten an den Streamer.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu früheren Lösungen, bei denen man zunächst ein vom Streamer aufgebautes temporäres Netzwerk suchen, sich damit verbinden und anschließend über eine Web-Oberfläche die eigentliche Netzwerkverbindung konfigurieren musste.

Im Test erwies sich die neue Lösung als wesentlich eleganter. Smartphone, iFi Nexis und ZEN Stream 3 führen den Anwender weitgehend geradlinig durch die Einrichtung. Gerade ein Produkt, das vorhandene HiFi-Anlagen möglichst unkompliziert um Streaming ergänzen soll, gewinnt dadurch erheblich.

Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Bluetooth dient hier der komfortablen Einrichtung der WiFi-Verbindung und nicht als Audio-Schnittstelle für die eigentliche Musikwiedergabe.

Mit der erfolgreichen Einrichtung muss die Aufgabe von iFi Nexis allerdings keineswegs erledigt sein. Die für Apple iOS und Google Android verfügbare App bindet vielmehr die Benutzeroberfläche der Streaming Engine direkt ein und macht Smartphone oder Tablet damit auf Wunsch zur zentralen Fernbedienung des ZEN Stream 3. Der Anwender findet hier somit auch einen direkten, komfortablen Zugang zur Musikwiedergabe.

Das gilt insbesondere für eigene Musikbibliotheken. Über UPnP beziehungsweise DLNA lassen sich im Netzwerk bereitgestellte Inhalte nutzen, ebenso können direkt am ZEN Stream 3 angeschlossene USB-Speicher als Quelle dienen. Gerade für Anwender, die neben Qobuz, TIDAL oder Spotify auch eine lokal gespeicherte Musiksammlung pflegen, wird iFi Nexis damit zu deutlich mehr als einem Werkzeug für die Erstinstallation. Darüber hinaus dient iFi Nexis als zentrale Anlaufstelle für weiterführende Einstellungen und Firmware-Updates.

Die beste Streaming-App ist oft jene, die man bereits verwendet

Noch wichtiger als eine hübsche Hersteller-App ist aus unserer Sicht jedoch die Frage, ob man sie für die tägliche Musikwiedergabe überhaupt benötigt. Genau hier spielt der iFi ZEN Stream 3 eine seiner größten Stärken aus.

Qobuz-Nutzer bleiben einfach in der Qobuz App und wählen den ZEN Stream 3 über Qobuz Connect als Wiedergabegerät. Dasselbe Prinzip gilt für TIDAL über TIDAL Connect und Spotify über Spotify Connect. Das ist im Alltag ausgesprochen angenehm. Playlists, Favoriten, Empfehlungen und Suchfunktionen bleiben dort, wo man sie ohnehin verwendet. Der Streamer tritt nach der Einrichtung weitgehend in den Hintergrund.

Mit aktueller Firmware gehört auch Spotify Lossless zum Funktionsumfang der iFi Streaming-Plattform. Damit gewinnt Spotify Connect gerade für Anwender hochwertiger HiFi-Systeme zusätzlich an Bedeutung.

Für Apple-Nutzer steht Apple AirPlay 2 zur Verfügung. Hinzu kommen Roon sowie UPnP und DLNA, womit sich der iFi ZEN Stream 3 auch in umfangreiche lokale Musikbibliotheken und unterschiedlichste Server-Umgebungen integrieren lässt. Gerade diese Offenheit macht einen wesentlichen Teil des Reizes aus. Der Anwender wird nicht in eine proprietäre Streaming-Oberfläche gezwungen, sondern kann je nach Quelle und persönlicher Vorliebe unterschiedliche Wege nutzen.

Lokale Musik bleibt selbstverständlich Teil des Konzepts

Streaming bedeutet beim iFi ZEN Stream 3 keineswegs ausschließlich Musikdienste aus dem Internet. Über USB lassen sich lokale Speichermedien integrieren, ebenso können Musikbibliotheken von einem NAS über das Netzwerk abgerufen werden.

In Verbindung mit UPnP beziehungsweise DLNA steht dafür eine große Auswahl an Apps und Software-Lösungen bereit. Anwender umfangreicher lokaler Sammlungen sind somit ebenso angesprochen wie Musikliebhaber, die praktisch ausschließlich Qobuz, TIDAL oder Spotify verwenden.

Das ist ein entscheidender Punkt, denn gerade bei einer Streaming Bridge sollte die Hardware nicht darüber bestimmen, wie die persönliche Musikbibliothek organisiert wird. Der ZEN Stream 3 versteht sich vielmehr als möglichst universeller Endpunkt.

Bis 32 Bit und 384 kHz sowie DSD256

Auch bei der eigentlichen Datenverarbeitung setzt iFi Audio die Grenzen hoch genug an, dass sie in der Praxis kaum eine Einschränkung darstellen dürften.

Der iFi ZEN Stream 3 verarbeitet Linear PCM bis hin zu 32 Bit und 384 kHz sowie DSD bis DSD256 beziehungsweise 11,2 MHz. Das gilt für entsprechend unterstützte Netzwerk- und USB-Wiedergabe.

Entscheidender als maximale Zahlen auf dem Datenblatt ist allerdings, dass der Streamer hochauflösende Inhalte bis zum externen DAC weiterreichen kann, ohne selbst eine D/A-Wandlung vorzunehmen. Die Fähigkeiten des angeschlossenen Wandlers bleiben damit ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtsystems.

Der digitale Ausgang ist die eigentliche Audioschnittstelle

Bei einem Netzwerkplayer mit integriertem DAC diskutiert man üblicherweise über Wandlerchips, analoge Ausgangsstufen und deren Klangcharakter. Bei einer Streaming Bridge liegt die entscheidende Schnittstelle dagegen bereits davor.

Der ZEN Stream 3 muss den Datenstrom möglichst sauber, stabil und mit geringstmöglichen Störeinflüssen an den DAC übergeben. Genau an dieser Stelle betreibt iFi Audio einen Aufwand, der das Gerät von einer beliebigen Computer- oder Netzwerkplattform unterscheiden soll.

Sowohl USB als auch koaxiales S/PDIF werden von einer besonders präzisen Taktung unterstützt. iFi Audio spricht von einer Femto-precision Clock, deren Aufgabe darin besteht, zeitliche Schwankungen des digitalen Signals und damit Jitter möglichst gering zu halten.

Hinzu kommen unterschiedliche Maßnahmen zur Reduktion elektrischer Störungen. Die USB-Ports profitieren von iFis Active Noise Cancellation, während am koaxialen S/PDIF-Ausgang die hauseigene iPurifier-Technologie eingesetzt wird.

Man sollte daraus keine falsche Vorstellung ableiten: Ein digitaler Datenstrom wird dadurch nicht mit zusätzlichen Details versehen. Ziel ist vielmehr, für den nachfolgenden DAC möglichst optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen und Störungen an den Schnittstellen so weit wie möglich vom eigentlichen Wandler fernzuhalten.

Technisch basiert die Streaming-Architektur auf einer weiterentwickelten Open-Source-Plattform, deren Ursprung im Volumio-Umfeld liegt. iFi Audio hat diese Basis jedoch umfassend modifiziert und zu einer eigenständigen, stärker geschlossenen Lösung ausgebaut. Ziel dieser Anpassungen ist eine möglichst stabile, schlanke Systemumgebung mit minimierten Hintergrundprozessen und optimierter Datenpfad-Kontrolle – ein Ansatz, der klar auf audiophile Transport-Funktion ausgerichtet ist.

Fünf Exclusive Modes – weniger soll mehr sein

Ein kleines Bedienelement auf der Rückseite des iFi ZEN Stream 3 führt zu einer weiteren Besonderheit. Über den Exclusive Mode Selector stehen fünf Betriebsarten zur Verfügung.

Neben dem universellen All-in-One Mode gibt es jeweils einen eigenen Modus für Roon, TIDAL, Qobuz und DLNA. In den spezialisierten Einstellungen werden jene Prozesse auf Betriebssystemebene deaktiviert, die für die jeweilige Betriebsart nicht benötigt werden.

Die Idee dahinter ist typisch für konsequent audiophile Digitaltechnik. Jeder zusätzliche Prozess verursacht Rechenaktivität und damit letztlich auch elektrische Aktivität innerhalb des Systems. iFi Audio versucht diese auf das für den jeweiligen Anwendungsfall notwendige Minimum zu reduzieren.

Im Alltag wird der All-in-One Mode für viele Anwender die praktischste Einstellung bleiben, schließlich hält er alle Möglichkeiten gleichzeitig offen. Wer den Streamer jedoch ausschließlich als Qobuz-, TIDAL- oder Roon-Endpunkt betreibt, kann dessen Funktionsumfang gezielt darauf beschränken.

JVCKENWOOD K2 Technology – keine simple Hochrechnung der Datenrate

Eine Besonderheit des iFi ZEN Stream 3 ist JVCKENWOOD K2. Dabei muss man allerdings genau differenzieren. Beim ZEN Stream 3 kommt K2 zum Einsatz, während iFi Audio etwa beim größeren iFi NEO Stream 3 von JVCKENWOOD K2HD spricht. K2HD kann dort mit einer Hochrechnung auf bis zu 192 kHz einhergehen. Der ZEN Stream 3 verfolgt einen anderen Ansatz: JVCKENWOOD K2 soll harmonische Informationen rekonstruieren, die bei Aufnahme, Nachbearbeitung oder Codierung verloren gegangen sein können, die ursprüngliche Abtastrate des Signals bleibt dabei erhalten. Damit handelt es sich nicht um simples Upsampling.

Im Hörtest erwies sich JVCKENWOOD K2 für uns weniger als spektakulärer Effekt denn als zusätzliche klangliche Option. Das ist ausdrücklich positiv gemeint. Die Wiedergabe verändert nicht plötzlich ihren grundsätzlichen Charakter und JVCKENWOOD K2 versucht auch nicht, durch plakativ angehobenen Hochton künstlich mehr Detail vorzutäuschen.

Bei manchen Aufnahmen kann die Wiedergabe mit aktivierter JVCKENWOOD K2 Verarbeitung etwas geschlossener und organischer erscheinen, insbesondere bei Produktionen, denen eine gewisse digitale Härte oder Nüchternheit anhaftet. Bei sehr guten Hi-res Audio-Aufnahmen muss man dagegen keineswegs grundsätzlich eingreifen.

Gerade deshalb gefällt uns die Umsetzung. Die JVCKENWOOD K2 Technology ist eine Option und kein Dogma. Man kann die Verarbeitung nutzen, wenn sie einer Aufnahme entgegenkommt, oder das Signal unverändert weiterreichen.

In vornehmer Gesellschaft – der iFi ZEN Stream 3 in unserer Referenzkette

Ein Streaming Transport für € 399,- neben Komponenten, die in einer völlig anderen Preisklasse spielen? Gerade dieser scheinbare Gegensatz machte den Praxistest des iFi ZEN Stream 3 besonders reizvoll. Denn ein spezialisierter digitaler Transport muss sich letztlich nicht daran messen lassen, wie imposant sein Gehäuse ausfällt oder wie hoch sein Preisschild angesetzt ist. Entscheidend ist vielmehr, ob er der nachfolgenden Elektronik eine verlässliche und möglichst saubere digitale Grundlage zur Verfügung stellt.

Entsprechend wenig Zurückhaltung gönnten wir dem ZEN Stream 3 bei seinen Spielpartnern. Als Verstärker kam der Technics SU-R1000 Stereo Integrated Amplifier zum Einsatz, an dessen Seite die Sonus faber Amati futura standen. Die Verkabelung übernahmen Lösungen der Wireworld Series 10, während ein KECES IQRP-1500 Isolated Quantum Resonance Power Conditioner für die Stromversorgung der Anlage zuständig war. Für die Bedienung stand unter anderem ein Apple iPhone 14 Pro bereit.

Gerade in einer derart ambitionierten Kette hätte sich schnell zeigen müssen, wenn der kompakte iFi ZEN Stream 3 als digitale Quelle zum Flaschenhals geworden wäre. Genau diesen Eindruck vermittelte er jedoch nicht. Vielmehr fügte sich der ZEN Stream 3 erstaunlich selbstverständlich in das Umfeld ein und überließ den nachfolgenden Komponenten jene Bühne, die ihnen gebührt.

Die Wiedergabe präsentierte sich sauber strukturiert, ruhig und frei von vordergründiger digitaler Härte. Stimmen ließen sich präzise im Raum verorten, feine Ausläufer und Nachhallstrukturen blieben nachvollziehbar, während dynamisch anspruchsvolle Passagen weder eingeengt noch nervös wirkten. Gerade die Sonus faber Amati futura machten sehr deutlich, wie selbstverständlich räumliche Staffelung und feine dynamische Abstufungen erhalten blieben.

Dabei wäre es falsch, dem ZEN Stream 3 nun eine ausgeprägte eigene Klangsignatur zuzuschreiben. Genau das sollte ein Streaming Transport unserer Ansicht nach möglichst vermeiden. Seine Qualität zeigt sich vielmehr darin, dass er der nachfolgenden Kette nicht im Weg steht und die eigentliche klangliche Handschrift dort entsteht, wo sie entstehen soll.

Und genau hier lieferte der Test eine für uns durchaus bemerkenswerte Erkenntnis: Der vergleichsweise günstige ZEN Stream 3 wirkte selbst zwischen wesentlich kostspieligeren Komponenten keineswegs deplatziert. Preis und Größe sagen bei einem derart spezialisierten digitalen Zuspieler offenbar nur bedingt etwas darüber aus, in welcher Klasse von HiFi-System er sinnvoll eingesetzt werden kann.

Der iFi ZEN Stream 3 zeigt, wie Streaming heute in der Praxis funktionieren sollte

Besonders viel Zeit verbrachten wir im Test mit Qobuz Connect. Dies zeigte für uns eindrucksvoll, wie intuitiv und ohne Umwege modernes Streaming heute funktionieren kann. Speziell im Zusammenspiel mit einer Streaming Bridge vom Kaliber des iFi ZEN Stream 3.

Man öffnet die ohnehin vertraute Qobuz App, wählt Musik und bestimmt den iFi ZEN Stream 3 als Wiedergabegerät. Danach übernimmt der Streamer die eigentliche Wiedergabe direkt aus dem Netzwerk. Es gibt keinen Grund, eine Musikbibliothek innerhalb einer weiteren Hersteller-App nachzubauen oder sich an eine zweite Such- und Favoritenlogik zu gewöhnen.

TIDAL Connect und Spotify Connect folgen demselben Grundprinzip. Damit ist der ZEN Stream 3 gerade für Haushalte interessant, in denen unterschiedliche Personen oder unterschiedliche Musikdienste genutzt werden.

Wer lieber eine zentrale Musikverwaltung verwendet, findet mit Roon wiederum eine entsprechende Alternative. Und wer eigene Musikbibliotheken bevorzugt, kann auf UPnP und DLNA zurückgreifen. Diese Wahlfreiheit ist in der Praxis wesentlich wertvoller als eine möglichst lange Liste integrierter Dienste innerhalb einer proprietären App.

Ethernet oder WiFi?

Für eine stationäre HiFi-Anlage würden wir weiterhin Ethernet bevorzugen, sofern sich eine Kabelverbindung ohne größeren Aufwand realisieren lässt. Nicht weil WiFi prinzipiell schlechter klingen müsste, sondern weil eine kabelgebundene Netzwerkverbindung schlicht die berechenbarste Grundlage für dauerhaft stabiles Streaming darstellt.

Der ZEN Stream 3 macht WiFi jedoch erheblich attraktiver als sein Vorgänger. Die Einrichtung über iFi Nexis und Bluetooth nimmt der drahtlosen Variante genau jene unnötige Komplexität, die bei Netzwerk-Audio noch immer überraschend häufig auftreten kann.

In einem stabil ausgeleuchteten WiFi-Netzwerk spricht daher wenig gegen den drahtlosen Betrieb. Wer den Streamer weit entfernt vom Router oder in einer schwierigen Funkumgebung betreibt, ist mit Ethernet dennoch auf der sicheren Seite.

Ein Gerät, das im Alltag verschwinden darf

Vielleicht ist dies das größte Kompliment, das man einem Streaming Transport machen kann: Nach der Einrichtung denkt man kaum noch darüber nach. Man startet Qobuz, TIDAL oder Spotify, wählt Musik und schickt sie an den ZEN Stream 3. Mehr ist im Alltag nicht erforderlich.

Genau dieses weitgehende Verschwinden der Hardware aus der Bedienung unterscheidet aus unserer Sicht gute Streaming-Lösungen von überladenen Konzepten. Der Streamer wird zur Infrastruktur der Anlage, nicht zu einer weiteren Benutzeroberfläche, mit der man sich beschäftigen muss.

Die iFi Nexis App spielt dabei dennoch eine wichtige Rolle. Sie löst Einrichtung, Verwaltung und Aktualisierung des Geräts wesentlich eleganter als früher und kann bei lokalen Bibliotheken oder USB-Speichern zugleich als zentrale Bedienoberfläche dienen. Wer Qobuz Connect, TIDAL Connect oder Spotify Connect nutzt, kann sie für die Musikwiedergabe dagegen problemlos in den Hintergrund treten lassen.


Die wichtigsten Vorteile im Überblick

  • Konsequentes Transport-Konzept: Vorhandene hochwertige DACs lassen sich weiterverwenden und einfach um modernes Streaming ergänzen.
  • Breite Plattformunterstützung: Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay 2, Roon sowie UPnP und DLNA decken sehr unterschiedliche Nutzungsszenarien ab.
  • Einfache WiFi-Einrichtung: iFi Nexis überträgt die Netzwerkdaten komfortabel via Bluetooth an den Streamer.
  • Hi-res Audio bis 384 kHz und DSD256: Auch umfangreiche hochauflösende Musikbibliotheken lassen sich ohne unnötige Formatbegrenzung nutzen.
  • Saubere digitale Signalübergabe: Femto-präzise Taktung, Active Noise Cancellation und iPurifier sollen optimale Bedingungen für den nachfolgenden DAC schaffen.
  • JVCKENWOOD K2: Die zuschaltbare Verarbeitung bietet eine interessante Alternative für Aufnahmen, die von einer subtilen harmonischen Rekonstruktion profitieren.
  • Exclusive Modes: Nicht benötigte Systemprozesse können für Roon, TIDAL, Qobuz oder DLNA gezielt deaktiviert werden.
  • Kompakte Bauform: Der ZEN Stream 3 lässt sich problemlos in bestehende Anlagen und Desktop-Systeme integrieren.

FAQ zum iFi ZEN Stream 3

  • Besitzt der iFi ZEN Stream 3 einen integrierten DAC?

    Nein. Der iFi ZEN Stream 3 ist ein reiner Streaming Transport beziehungsweise eine Streaming Bridge und gibt Audiodaten ausschließlich digital aus. Für die eigentliche D/A-Wandlung wird ein externer DAC oder ein Verstärker mit geeignetem Digitaleingang benötigt.

  • Welche Streaming-Dienste unterstützt der iFi ZEN Stream 3?

    Direkt unterstützt werden unter anderem Qobuz Connect, TIDAL Connect und Spotify Connect. Darüber hinaus stehen Apple AirPlay 2, Roon sowie UPnP und DLNA zur Verfügung, sodass sich auch zahlreiche weitere Apps und lokale Musikbibliotheken nutzen lassen.

  • Wozu benötigt der iFi ZEN Stream 3 Bluetooth?

    Bluetooth wird beim iFi ZEN Stream 3 in erster Linie für die Einrichtung der WiFi-Verbindung über die iFi Nexis App verwendet. Die eigentliche Musikübertragung erfolgt anschließend über das Netzwerk und nicht über Bluetooth Audio.

  • Was bewirkt JVCKENWOOD K2?

    K2 soll harmonische Informationen rekonstruieren, die bei Aufnahme, Produktion oder Codierung verloren gegangen sein können. Im Unterschied zu JVCKENWOOD K2HD des größeren iFi NEO Stream 3 wird beim ZEN Stream 3 die ursprüngliche Abtastrate beibehalten.

  • Mit welchen DACs kann der iFi ZEN Stream 3 verwendet werden?

    Grundsätzlich lässt sich der ZEN Stream 3 mit DACs kombinieren, die einen kompatiblen USB- oder koaxialen S/PDIF-Eingang besitzen. Da der Streaming Transport selbst keine D/A-Wandlung übernimmt, lässt sich die Wahl des Wandlers beziehungsweise der nachfolgenden digitalen Elektronik vollständig an die bestehende HiFi-Kette anpassen.

  • Sollte man Ethernet oder WiFi verwenden?

    Beides funktioniert. Ethernet bleibt für eine stationäre Installation die unkomplizierteste Möglichkeit für maximale Netzwerkstabilität, während das WiFi-Setup dank iFi Nexis und Bluetooth inzwischen ebenfalls sehr komfortabel ausfällt.

KEF LS LUXE

Preis & Verfügbarkeit

Der iFi ZEN Stream 3 ist im Fachhandel erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt € 399,-. Damit bewegt sich der Streaming Transport in einem inzwischen hart umkämpften Marktsegment. Rein nach Features betrachtet gibt es wohl Lösungen, die zum ähnlichen Preis zusätzlich einen DAC, Vorverstärkerfunktionen oder ein Display bieten.

Genau darin liegt jedoch nicht die Zielsetzung des iFi ZEN Stream 3. Er richtet sich vielmehr an Anwender, die diese Funktionen bereits besitzen und bewusst nicht doppelt bezahlen oder ihre bestehende D/A-Wandlung ersetzen wollen. Stattdessen bietet er den Mehrwert rund um seine Kernaufgabe, das reine Streaming von Hi-res Audio.

Unter diesem Gesichtspunkt erscheint der Preis angesichts der breiten Streaming-Unterstützung und des Aufwands bei der digitalen Signalaufbereitung durchaus angemessen.

Wir meinen…

Der iFi ZEN Stream 3 ist ein schönes Beispiel dafür, dass weniger Ausstattung nicht zwangsläufig weniger Möglichkeiten bedeutet. Indem iFi Audio konsequent auf einen integrierten DAC und damit jedwede analoge Funktionen verzichtet, kann sich das Gerät vollständig jener Aufgabe widmen, für die es entwickelt wurde: digitale Musik aus Netzwerk, Streaming-Diensten und lokalen Bibliotheken möglichst unkompliziert und sauber einem vorhandenen D/A-Wandler zuzuführen.

Dabei ist ausgerechnet die neue iFi Nexis App eine der wichtigsten Verbesserungen. Die Bluetooth-gestützte Einrichtung der WiFi-Verbindung nimmt dem Thema Netzwerk-Konfiguration viel von seinem früheren Schrecken. Danach entscheidet letztlich der Anwender: Für lokale Bibliotheken und USB-Speicher kann iFi Nexis als zentrale Bedienoberfläche dienen, während die App dank Qobuz Connect, TIDAL Connect und Spotify Connect bei der Nutzung dieser Dienste weitgehend in den Hintergrund treten darf.

Besonders aufschlussreich war für uns, wie selbstverständlich sich der ZEN Stream 3 selbst in unserer deutlich höher angesiedelten Testkette mit Technics SU-R1000 und Sonus faber Amati futura behauptete. Der kleine Streaming Transport versuchte nicht, sich mit einer spektakulären eigenen Klangsignatur aufzudrängen, sondern stellte genau jene saubere und stabile digitale Basis bereit, die seine wesentlich kostspieligeren Spielpartner benötigten. JVCKENWOOD K2 erwies sich dabei als interessante Zusatzoption, blieb aber erfreulicherweise genau das: eine Option.

Wer bereits einen guten DAC besitzt und diesem eine moderne, flexible Streaming-Plattform zur Seite stellen möchte, findet im iFi ZEN Stream 3 daher eine ausgesprochen elegante Lösung. Gerade seine Spezialisierung macht ihn letztlich interessanter als so manches vermeintlich umfangreicher ausgestattete All-in-One-Konzept.

ProduktiFi ZEN Stream 3
Preis€ 399,-

Technische Daten iFi ZEN Stream 3

ProduktiFi ZEN Stream 3
CharakterisierungDedizierter Netzwerk-Streamer / Streaming Transport für externe DACs
NetzwerkWiFi, Ethernet
Digitale EingängeEthernet RJ45, WiFi, 2 × USB-A
Digitale Ausgänge2 × USB-A, koaxiales S/PDIF
Maximale Auflösung Linear PCMbis 32 Bit und 384 kHz
DSDbis DSD256 / 11,2 MHz
StreamingQobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect
Weitere Streaming-ProtokolleApple AirPlay 2, Roon, UPnP, DLNA
Lokale WiedergabeUSB-Speicher, NAS
Steuerung und KonfigurationiFi Nexis App, Web-Oberfläche
WiFi-Einrichtungüber Bluetooth und iFi Nexis
SignalverarbeitungJVCKENWOOD K2
TaktungFemto-precision Clock
USB-SignaloptimierungActive Noise Cancellation
S/PDIF-SignaloptimierungiPurifier
Exclusive ModesAll-in-One, Roon only, TIDAL only, Qobuz only, DLNA only
System-UpdateOTA über iFi Nexis, USB-C
Leistungsaufnahmeca. 6 W im Leerlauf, maximal ca. 10 W
StromversorgungDC 9 V / 1,8 A bis 15 V / 0,8 A, Plus innen
Abmessungen158 × 100 × 35 mm
Gewicht578 g

sempre audio Award Exzellent

Der iFi ZEN Stream 3 konzentriert sich konsequent auf Netzwerk-Streaming und überlässt die D/A-Wandlung einer bereits vorhandenen Lösung. Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Apple AirPlay 2, Roon, UPnP und DLNA sorgen für außergewöhnlich große Freiheit, während iFi Nexis insbesondere das WiFi-Setup erheblich vereinfacht. Für € 399,- ist er damit vor allem für all jene interessant, die ihren DAC behalten und lediglich dessen digitale Quelle modernisieren wollen.


Positiv

  • Sehr einfache Einrichtung über iFi Nexis
  • Qobuz Connect, TIDAL Connect und Spotify Connect
  • Apple AirPlay 2, Roon sowie UPnP und DLNA
  • Bis 32 Bit und 384 kHz Linear PCM sowie DSD256
  • Saubere Trennung zwischen Streaming Transport und DAC
  • Femto-präzise Taktung sowie umfangreiche Maßnahmen zur Störungsreduktion
  • JVCKENWOOD K2 optional zuschaltbar
  • Sehr kompakte Bauform
  • Fünf Exclusive Modes

Negativ

  • Kein optischer S/PDIF-Ausgang
  • Kein Display und keine klassische Fernbedienung
  • Keine deutschsprachige Benutzeroberfläche der iFi Nexis App

Testumgebung

  • Technics SU-R1000 Stereo Integrated Amplifier
  • Sonus faber Amati futura
  • Apple iPhone 14 Pro
  • Wireworld Series 10 Signalkabel
  • Wireworld Series 10 Lautsprecherkabel
  • KECES IQRP-1500 Isolated Quantum Resonance Power Conditioner
MarkeiFi Audio
HerstellerAbbingdon Music Research
VertriebWOD Audio
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WERTUNG

KLANG - 8
DESIGN - 9
BEDIENUNG - 7
PREIS/LEISTUNG - 8

8

EXZELLENT

Der iFi ZEN Stream 3 überzeugt nicht durch möglichst viele Funktionen in einem Gerät, sondern durch die konsequente Ausführung einer klar definierten Aufgabe. Besonders die offene Streaming-Architektur, die neue iFi Nexis App und die sorgfältige digitale Signalaufbereitung machen ihn zu einer starken Lösung für bestehende HiFi-Systeme mit externem DAC.

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Über
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Quelle
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Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.at | Der HiFi Blog - Das HiFi Magazin und HiFi BLOG, ist seit Jahrzehnten als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig. Mit den Magazinen HiFi.Luxury sowie the LUXURY HOME guide begründete er zudem zwei weitere Plattformen, die für modernen, exquisiten Lebensstil stehen.

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