JPLAY 1.4.1 bringt HQPlayer Library Support, Smart Playlists und neue History-Ansicht
Mit JPLAY 1.4.1 erhält die Musik-App für Audiophile eines der bislang umfangreichsten Updates seit ihrem Start. Im Mittelpunkt stehen die direkte Integration der HQPlayer Library, dynamische Smart Playlists und eine neue History-Ansicht mit Kalenderdarstellung. Ergänzt wird das Update durch Tag-Filter, verbesserte Mehrfachauswahl, gespeicherte Bibliotheksfilter sowie Bugfixes und Performance-Optimierungen.
- JPLAY 1.4.1 erweitert die audiophile Musik-App um HQPlayer Library Support, Smart Playlists, eine neue History-Ansicht mit Kalender sowie weitere Komfortfunktionen für große Musiksammlungen. Die App arbeitet ohne eigenen Core über UPnP AV/DLNA mit Streamern und Netzwerk-DACs und bündelt Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO, HQPlayer und lokale Inhalte in einer Oberfläche.
JPLAY gehört zu jenen Apps, die in hochwertigen Streaming-Ketten eine klare Aufgabe verfolgen: Musik soll nicht nur abgespielt, sondern möglichst schnell, übersichtlich und präzise verwaltet werden. Genau hier setzt JPLAY 1.4.1 von Marcin Ostapowicz an. Das neue Update bringt nicht bloß zusätzliche Menüpunkte, sondern erweitert die App an Stellen, die im Alltag tatsächlich Gewicht haben: bei der Einbindung von HQPlayer, beim Wiederfinden gehörter Musik und bei der automatischen Erstellung sinnvoller Playlists.
Gerade für Anwender, die mit Netzwerk-DACs, Streamern, lokalen Musikbibliotheken, Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO und HQPlayer arbeiten, wird JPLAY damit nochmals interessanter. Die App bleibt eine Control Point Lösung ohne eigenen Core, führt verschiedene Quellen aber in einer Oberfläche zusammen und erlaubt zugleich den separaten Zugriff auf einzelne Bibliotheken.
Key Facts
- JPLAY 1.4.1 steht ab sofort als Update über den Apple App Store zur Verfügung.
- Die neue Version bringt HQPlayer Library Support für die direkte Nutzung der HQPlayer Bibliothek in JPLAY.
- Über die HQPlayer Control API lässt sich HQPlayer direkt aus JPLAY heraus steuern.
- JPLAY arbeitet als Control Point über UPnP AV/ DLNA mit nahezu allen Streamern und Netzwerk-DACs zusammen.
- Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO und lokale Inhalte lassen sich in einer Oberfläche zusammenführen oder getrennt nach Bibliothek nutzen.
- Die neue History-Ansicht zeigt gehörte Musik nach Tagen sortiert und ergänzt dies um eine Kalenderansicht.
- Smart Playlists erstellen dynamische Wiedergabelisten anhand frei definierbarer Kriterien.
- Zusätzlich bringt JPLAY 1.4.1 Tag-Filter, Verbesserungen bei der Mehrfachauswahl, gespeicherte My Library Filter sowie Bugfixes und Performance-Optimierungen.
JPLAY als Control Point ohne Core
JPLAY ist als Musik-App für audiophile Streaming-Setups konzipiert und funktioniert laut Hersteller mit nahezu jedem Streamer oder Netzwerk-DAC, der DLNA-zertifiziert ist und damit UPnP AV unterstützt. Ein eigener Core ist dafür nicht erforderlich. Das unterscheidet JPLAY von Lösungen, die eine zentrale Server-Instanz voraussetzen, und macht die App besonders für bestehende Netzwerk-Audio-Systeme interessant.
In der Praxis bedeutet das: JPLAY übernimmt die Steuerung, die Musiksammlung kann aber aus unterschiedlichen Quellen stammen. Qobuz, TIDAL und lokale Dateien werden in einer gemeinsamen Oberfläche zusammengeführt. Wer seine Quellen lieber getrennt betrachten möchte, kann weiterhin einzelne Bibliotheken separat aufrufen. Auch eine Ordneransicht steht zur Verfügung, was vor allem für Nutzer großer, klassisch strukturierter lokaler Musiksammlungen relevant ist.
Dabei legt JPLAY laut Hersteller besonderen Wert auf Geschwindigkeit und geringe Netzwerklast zwischen App und Audio-Endpunkt. Diese reduzierte Kommunikation soll nicht nur der Reaktionsgeschwindigkeit zugutekommen, sondern nach Einschätzung des Herstellers auch einen Beitrag zu einer möglichst sauberen Wiedergabeumgebung leisten.
HQPlayer Library Support in JPLAY 1.4.1
Die wichtigste Neuerung von JPLAY 1.4.1 ist der HQPlayer Library Support. Anwender von HQPlayer Embedded und HQPlayer Desktop können ihre HQPlayer Bibliothek nun direkt in JPLAY durchsuchen, steuern und wiedergeben. Damit rückt JPLAY enger an jene Setups heran, in denen HQPlayer eine zentrale Rolle für Upsampling, Filter, DSP und digitale Signalverarbeitung spielt.
Für viele anspruchsvolle Digital-Hörer ist HQPlayer längst mehr als ein Software-Player. Die Lösung wird häufig eingesetzt, um Musikdaten gezielt aufzubereiten, bevor sie an einen Netzwerk-DAC oder Streamer weitergereicht werden. Mit JPLAY 1.4.1 lässt sich diese Struktur komfortabler bedienen, da die HQPlayer Bibliothek nun direkt in die App eingebunden wird.
Hinzu kommt die Unterstützung der HQPlayer Control API. JPLAY wird dadurch nicht nur zur Oberfläche für die Musikauswahl, sondern auch zur Fernsteuerung von HQPlayer. Das ist vor allem dann praktisch, wenn das Wiedergabesystem bewusst getrennt aufgebaut ist: HQPlayer läuft auf einem Rechner oder Server, JPLAY übernimmt auf Apple iPhone oder Apple iPad die elegante Steuerung.
Neue History-Ansicht mit Kalender
Eine weitere zentrale Neuerung ist die neue History-Ansicht. Sie zeigt die abgespielte Musik nach Tagen sortiert und ergänzt diese Darstellung um einen Kalender. Tage mit längeren Hörsitzungen erscheinen dabei hervorgehoben, sodass sich intensive Musiktage schnell wiederfinden lassen.
Der praktische Nutzen ist unmittelbar verständlich. Wer ein Album sucht, das vor einigen Tagen lief, oder einen Titel wiederfinden möchte, der in einer längeren Session besonders auffiel, muss nicht mehr ausschließlich über Suche, Favoriten oder manuell gepflegte Playlists gehen. Die History macht das eigene Hörverhalten nachvollziehbar und eröffnet zugleich einen einfachen Weg zurück zu Musik, die sonst schnell wieder aus dem Blick geraten wäre.
Erreichbar ist die Funktion über das Seitenmenü. Zusätzlich gibt es ein neues „Recent Listening“-Widget auf dem Home Screen, das den direkten Zugriff auf zuletzt gehörte Musik erlaubt.
Smart Playlists für große Musiksammlungen
Mit Smart Playlists ergänzt JPLAY 1.4.1 eine Funktion, die besonders bei größeren Bibliotheken sinnvoll ist. Wiedergabelisten werden dabei automatisch anhand vom Nutzer definierter Kriterien erstellt. Als mögliche Filter nennt der Hersteller unter anderem Bibliothek, Genre, Audioqualität und Jahr.
Das ist mehr als eine Komfortfunktion. Gerade wer Musik aus mehreren Quellen nutzt, kann damit Playlists erstellen lassen, die einem klaren musikalischen oder technischen Profil folgen. So lassen sich etwa bestimmte Genres, hochwertige Formate oder einzelne Bibliotheken gezielt zusammenfassen, ohne jede Playlist manuell aufzubauen. JPLAY verschiebt damit einen Teil der Bibliotheksarbeit in Richtung Automatisierung, ohne die Kontrolle aus der Hand zu nehmen.
Weitere Verbesserungen in JPLAY 1.4.1
Neben HQPlayer Library Support, Smart Playlists und der neuen History-Ansicht bringt JPLAY 1.4.1 mehrere Detailverbesserungen für den täglichen Einsatz. Bibliothekseinträge lassen sich nun nach Tags filtern, die Mehrfachauswahl wurde verbessert, und Filter in „My Library“ bleiben zwischen App-Starts erhalten.
Dazu kommen Bugfixes und Performance-Optimierungen. Solche Punkte wirken auf den ersten Blick weniger spektakulär als eine neue Hauptfunktion, sind bei einer App wie JPLAY aber entscheidend. Eine Control Point App wird im Alltag ständig genutzt; jede Verbesserung bei Suche, Filterung, Mehrfachauswahl und Reaktionsgeschwindigkeit macht sich unmittelbar bemerkbar.
Musikdienste, lokale Dateien und audiophile Zusatzinformationen
JPLAY unterstützt Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO und lokale Dateien. Inhalte können in einer gemeinsamen Bibliothek zusammengeführt oder separat nach Quelle betrachtet werden. Ergänzend bietet die App erweiterte Suche, Sortierung und Filter, Playlist-Verwaltung, Künstlerbiografien, Albumrezensionen und Hinweise auf audiophile Formate.
Die Radio-Funktion dient der Entdeckung neuer Musik, während Funktionen wie „Meine Aktivität“ und „Meine Historie“ Wiedergabestatistiken und Hörverlauf stärker in den Mittelpunkt rücken. Native Steuerung über Apple iOS, etwa über den Sperrbildschirm, sowie die Möglichkeit, Lieblingsmusik über soziale Medien zu teilen, runden den Funktionsumfang ab.
Alle Vorteile auf einen Blick
- JPLAY 1.4.1 integriert die HQPlayer Bibliothek direkt in die App.
- HQPlayer lässt sich über die HQPlayer Control API aus JPLAY heraus steuern.
- Die App arbeitet über UPnP AV/DLNA mit nahezu allen Streamern und Netzwerk-DACs.
- Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO und lokale Inhalte werden in einer Oberfläche zusammengeführt.
- Smart Playlists automatisieren die Erstellung sinnvoller Wiedergabelisten.
- Die neue History-Ansicht erleichtert das Wiederfinden bereits gehörter Musik.
- Tag-Filter, gespeicherte My Library Filter und verbesserte Mehrfachauswahl erhöhen den Bedienkomfort.
- JPLAY benötigt keinen eigenen Core und fügt sich dadurch flexibel in bestehende Netzwerk-Audio-Systeme ein.
Preis und Verfügbarkeit
JPLAY 1.4.1 steht ab sofort über den Apple App Store zur Verfügung. Für bestehende Nutzer ist das Update kostenlos erhältlich. Die App ist für Apple iPhone, Apple iPad und Apple Macs mit Apple Silicon ausgelegt.
Für den Zugriff auf Inhalte und Funktionen ist ein aktives Abonnement erforderlich. Neue Nutzer erhalten eine 14-tägige kostenlose Testversion. Diese geht automatisch in ein Jahresabonnement über, sofern sie nicht vor Ablauf gekündigt wird. Das Jahresabonnement verlängert sich jährlich und kann vor dem jeweiligen Verlängerungsdatum gekündigt werden.
Laut Hersteller kostet das Jahresabonnement US$ 49,-. Alternativ steht eine Lifetime License um US$ 199,- zur Verfügung. Für bestehende Abonnenten nennt JPLAY einen Upgrade-Preis von US$ 149,-.
Fazit
JPLAY 1.4.1 ist ein substanzielles Update für eine App, die sich klar an anspruchsvolle Streaming-Nutzer richtet. Der neue HQPlayer Library Support ist dabei die wichtigste Neuerung, weil er JPLAY enger mit jenen Setups verbindet, in denen HQPlayer eine zentrale Rolle bei Wiedergabe, Upsampling und DSP übernimmt.
Smart Playlists, die neue History-Ansicht, Tag-Filter und Verbesserungen bei Mehrfachauswahl und Bibliotheksfiltern machen JPLAY zugleich komfortabler im täglichen Einsatz. Wer eine schnelle, übersichtliche Control Point App für Qobuz, TIDAL, HIGHRESAUDIO, lokale Musik, HQPlayer und Netzwerk-DACs sucht, erhält mit JPLAY 1.4.1 eine deutlich aufgewertete Version.
| Produkt | JPLAY 1.4.1 |
|---|---|
| Preis | Kostenloser Testzeitraum für 2 Wochen JPLAY Premium $ 49,99 pro Jahr, jährliche Abrechnung JPLAY Lifetime einmalig $ 199,- JPLAY Lifetime für Premium-Abonnenten einmalig $ 149,- |
| Marke | JPLAY |
|---|---|
| Hersteller | JPLAY |
| Vertrieb | JPLAY |
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