mCubed Information Technology GmbH präsentiert HFX cinema X5 - Filme von DVD und Blu-ray in HD-Qualität

Bislang widmete sich das österreichische Unternehmen mCubed Information Technology GmbH vor allem der einfachen Erfassung und Verwaltung von Audio-Daten direkt von CD. Mit dem neuen HFX cinema X5 sollen auch Filme direkt von DVD und selbst Blu-ray zentral im Netzwerk, aber auch für mobile Devices zur Verfügung gestellt werden können.

Von Michael Holzinger (mh)
12.12.2011

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Es sei der erste Film-Ripper, der Blu-rays ins so genannte MPEG4-Format konvertieren kann und dabei verschiedenste Profile mit verschiedenen Auflösungen und Qualitätsstufen, bis hin zu HD, erstellen kann, so das österreichische Unternehmen mCubed Information Technology GmbH über den neuen HFX cinema X5.

Als Basis für die neueste Lösung des Wiener Unternehmens diente eigenen Angaben zufolge die aktuelle Version des WHS 2011, also des Microsoft Windows Home Server 2011, wobei der Anwender davon nur wenig mitbekommt. Denn auch diese Lösung ist so konzipiert, dass sie defakto als so genannte Blackbox fungiert, und somit ohne weiteres Zutun des Anwenders ihre Aufgabe verrichtet. Dieser muss sich lediglich dafür entscheiden, in welchem Format die Daten konvertiert und auf die integrierten Festplatten abgelegt werden sollen.

Beim neuen HFX cinema X5 stehen dafür natürlich verschiedenste Optionen zur Verfügung. Um Filme von DVD als auch Blu-ray auf die Festplatte zu bannen, unterscheidet das Gerät zwischen zwei Betriebsarten. Da wäre zunächst der so genannte Original-Modus. Hier werden DVDs und Blu-rays 1:1 abgespielt. Somit stehen alle Menüs, alle Sprachen und Untertitel in gewohnter Art und Weise zur Verfügung. Im so genannten MPEG4-Modus ist es nach Angaben des Herstellers möglich, DVDs und Blu-ray mit allen dlna-zertifizierten Geräten im Netzwerk abzuspielen. Das Gerät unterstützt dabei verschiedenste Profile, sodass man die Filme an das gewünschte Zielgerät anpassen kann. Während man etwa für dlna-zertifizierte Geräte im Netzwerk durchaus die beste Qualität in HD wählen wird, können Smartphones und Tablets damit wohl nicht immer etwas anfangen, sodass man hier die Ansprüche ein wenig reduzieren muss und zu einem mit den Ausstattungsmerkmalen der mobilen Geräte kompatiblen Format wechselt.

Dank Multi-Encoding kann man die Erfassung der Daten in verschiedenen Qualitäten natürlich in einem „Arbeitsgang“ vornehmen.

Natürlich stellt die Konvertierung von Video in HD-Qualität gänzlich andere Anforderungen an die Hardware, als die reine Konvertierung von Audio-Daten. Daher ist der neue HFX cinema X5 nach Angaben des Herstellers mit einem Quad Core-Prozessor ausgestattet und kann für das Betriebssystem auf ein SSD zugreifen. Im Vergleich zu den bisherigen für diese Aufgabe angebotenen Lösungen soll damit die Performance der Datenkonvertierung deutlich verbessert worden sein und auch die Metadaten-Erkennung wurde optimiert.

Um ausreichend Speicherkapazität für selbst umfangreiche Filmarchive zur Verfügung zu haben, bietet diese Lösung an der Rückseite fünf frei zugängliche Steckplätze für 3,5 Zoll SATA-Festplatten, die eine Speicherkapazität von jeweils 3 TByte aufweisen dürfen. Allerdings kann der integrierte RAID-Controller nur Festplatten mit einer Speicherkapazität von jeweils 2 TByte in einen RAID-Verbund integrieren. Dann jedoch unterstützt der HFX cinema 5 nach Angaben des Herstellers alle gängigen RAID-Modi, wobei für beste Performance RAID 0, für volle Redundanz und somit Datensicherheit RAID 1 empfohlen wird. Mit RAID 5 steht zudem der sprichwörtliche goldene Mittelweg zur Verfügung. Verzichtet man auf RAID, so kann man, wie bereits angeführt, auch Festplatten mit 3 TByte einsetzen und kommt somit in Summe auf eine Speicherkapazität von 15 TByte. Im RAID-Verbund liegt die Grenze bei 10 TByte.

Derzeit macht natürlich die Festplatten-Knappheit bzw. der daraus resultierende hohe Preis auch mCubed Information Technology GmbH zu schaffen. Daher wird die neue Lösung HFX cinema X5 derzeit nur mit zwei 1,5 oder zwei 2 TByte Festplatten angeboten. Es stehen somit dann noch weitere drei freie Steckplätze zur Verfügung, die der Anwender selbst mit Festplatten seiner Wahl bestücken kann.

Das Gerät weist an der Front ein in Weiss erstrahlendes Display auf, das stets über die wichtigsten Betriebszustände des Geräts informiert. Dies gilt natürlich auch für das Rippen von Filmen, wobei über das Display der aktuelle Fortschritt beim Importieren bzw. Konvertieren angezeigt wird.

Neben Filmen kann diese Lösung natürlich auch für Musik eingesetzt werden, wobei der HFX cinema X5 alle Ausstattungsmerkmale der bekannten Lösungen des Wiener Unternehmens aufweist.

Diese zentrale Speicherlösung weist eine passive Kühlung auf, sodass diese im normalen Betrieb sehr leise ist und somit durchaus direkt im HiFi- oder AV-Rack platziert werden kann. Lediglich bei sehr hoher Last wird ein Sicherheitslüfter aktiviert.

Derzeit bietet das Unternehmen die neue HFX cinema X5 zum Einführungspreis von € 2.695,50 an. Und zwar bis einschließlich 31. Dezember 2011. Ab dann ist der neue HFX cinema X5 Film-Ripper zum regulären empfohlenen Verkaufspreis von € 2.995,- im Fachhandel erhältlich.

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