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Métronome Le DAC 3 – Französische Digitalkunst mit beeindruckender Präzision

Mit dem Métronome Le DAC 3 tritt ein Digital-Analog-Wandler an, der weit mehr sein will als nur ein hochauflösender Übersetzer zwischen digitaler Quelle und analogem Verstärker. Die Spezialisten von Métronome Technologie kombinieren eine aufwendige Digitalarchitektur, eine bemerkenswert vollständige Schnittstellenausstattung und eine optionale Streaming-Plattform, die den DAC zu einer vollwertigen digitalen Schaltzentrale macht. Im Test überzeugte vor allem seine fast schon zwingende Akkuratesse: Musik erscheint nicht geschönt, nicht seziert, nicht effektvoll inszeniert, sondern verblüffend selbstverständlich genau so, wie sie sein soll.

In aller Kürze
  • Der Métronome Le DAC 3 überzeugt im Test als herausragend präziser High-End-DAC mit Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz, DSD1024, vollständiger Schnittstellenausstattung, Plays with Audirvāna, JPLAY Certified und optionalem Streaming-Modul.

Métronome Technologie spricht beim Le DAC 3 von einem neuen Meilenstein in der Entwicklung seiner Geräte – eine selbstbewusste Formulierung, die bei einem ausgewiesenen Digital-Spezialisten aus Montans durchaus Gewicht hat. Der D/A-Wandler bleibt der klassischen, betont ruhigen Métronome-Ästhetik treu, treibt die technische Performance aber deutlich weiter: Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz, DSD bis DSD1024, zwei I2S-Eingänge und in unserer Testversion die voll integrierte Streaming-Option markieren klar, wohin die Reise geht. Entscheidend ist jedoch, ob daraus mehr wird als ein starkes Datenblatt – nämlich jene lebendige, natürliche und zugleich akkurate Wiedergabe, die Métronome für den Le DAC 3 in Aussicht stellt.



Métronome Technologie – Digitale Spezialisten aus Montans

Métronome Technologie zählt seit Jahrzehnten zu den Herstellern, die digitale Audiotechnik nicht als Nebenschauplatz moderner HiFi-Systeme begreifen, sondern als eigentliche Kernkompetenz. CD-Transports, D/A-Wandler, Musikserver und Streaming-Lösungen bilden bei den Franzosen aus Montans eine klar definierte Linie: digitale Präzision, mechanische Ruhe und ein Klangbild, das technische Genauigkeit nicht gegen musikalische Natürlichkeit ausspielt.


Key Facts

  • Produkt: Métronome Le DAC 3, High-End-Digital-Analog-Wandler der Métronome Classica Series
  • Konzept: klassischer DAC mit optionaler, vollwertig integrierter Streaming-Plattform
  • Wandler: ESS ES9026PRO mit hohem Dynamikumfang und sehr niedrigen Verzerrungswerten
  • Auflösung: Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz sowie DSD bis DSD1024 über USB
  • I2S: zwei Eingänge für hochwertige digitale Zuspieler und spezialisierte Digitalquellen
  • Digitale Eingänge: USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, TOS-Link und 2 × I2S
  • Analoge Ausgänge: XLR symmetrisch und Cinch unsymmetrisch
  • Streaming: Ethernet, DLNA/UPnP, Spotify Connect, Deezer, TIDAL Connect, Qobuz Connect und vTuner
  • Plays with Audirvāna: zertifizierte Integration über USB oder Netzwerk
  • JPLAY Certified: optimierte Kompatibilität mit der JPLAY App für Apple iOS
  • MQA: Renderer bis 32 Bit und 384 kHz
  • Bedienung: 3,9 Zoll Display mit 480 × 128 Bildpunkten
  • Aufbau: massives Gehäuse mit 450 × 120 × 420 mm und 12 kg Gewicht

Métronome Le DAC 3 aus der Métronome Classica Series

Der Métronome Le DAC 3 fügt sich nahtlos in diese Tradition ein. Er gehört zur Métronome Classica Series und bleibt optisch jener reduzierten, sachlich-eleganten Formensprache verpflichtet, die viele Komponenten der Marke prägt. Entscheidend ist jedoch, was unter der massiven Hülle passiert. Mit einem ESS ES9026PRO als zentralem Wandler, Unterstützung für Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz sowie DSD bis DSD1024, zwei I2S-Eingängen, USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, Toslink und analogen Ausgängen über XLR und Cinch ist der Le DAC 3 weit mehr als ein klassischer DAC mit ein paar modernen Zugaben.

In der von uns getesteten Vollausstattung kommt das optionale Streaming-Modul hinzu. Damit wird aus dem Métronome Le DAC 3 eine vollwertige digitale Schaltzentrale mit Ethernet-Anbindung, DLNA/UPnP, Spotify Connect, Deezer, TIDAL Connect, Qobuz Connect, vTuner, Plays with Audirvāna, JPLAY Certified und MQA-Rendering. Genau diese Konfiguration ist für viele Interessenten besonders relevant, denn sie entscheidet darüber, ob der Le DAC 3 lediglich als externer Wandler in eine bestehende Kette integriert wird oder ob er selbst die zentrale digitale Quelle einer hochwertigen Anlage übernimmt.

Design und Verarbeitung

Der Métronome Le DAC 3 wirkt bereits beim Auspacken wie ein Gerät, das für viele Jahre gebaut wurde. Mit 12 kg Gewicht, 450 mm Breite, 120 mm Höhe und 420 mm Tiefe besitzt er jene physische Präsenz, die man von einer ernsthaften High-End-Komponente erwartet. Das Gehäuse ist flach, breit, massiv und angenehm unprätentiös. Die Front verzichtet auf Spielereien, das Display sitzt zentral, die Bedienung bleibt klar und übersichtlich.

Der Le DAC 3 nimmt sich optisch zurück, ohne beliebig zu wirken. Er hat genau jene Präsenz, die in hochwertigen Anlagen angenehm ist: sachlich, solide, wertig und frei von modischen Übertreibungen. Métronome setzt hier nicht auf visuelle Effekte, sondern auf eine klassische Formensprache, die der Funktion folgt und dem Gerät eine ruhige, langfristig gültige Anmutung verleiht.

Das 3,9 Zoll Display mit 480 × 128 Bildpunkten ist funktional und gut ablesbar. Es liefert die relevanten Informationen, ohne die Front in ein technisches Bedienpanel zu verwandeln. Das passt zum Charakter des Geräts. Der Le DAC 3 ist kein Touchscreen-Experiment, sondern ein klassischer High-End-DAC mit moderner digitaler Kompetenz.

Schnittstellen – Hier bleibt kaum ein Wunsch offen

Ein großer Pluspunkt des Métronome Le DAC 3 ist seine komplette Ausstattung. Viele hochwertige DACs setzen bewusst auf Reduktion, was legitim sein kann, aber im Alltag schnell Grenzen zieht. Métronome geht hier einen anderen Weg. Der Le DAC 3 bietet USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, und optisch (TOS-Link) und gleich zwei I2S-Eingänge ausgeführt als HDMI. Damit lässt sich praktisch jede ernsthafte digitale Quelle sinnvoll anbinden.

Übrigens, die zwei I2S-Eingänge sind dabei mehr als nice to have… Gerade im High-End-Bereich wird I2S zunehmend interessant, weil diese Verbindung eine sehr direkte Signalübertragung zwischen kompatiblen digitalen Quellen und DAC ermöglicht. Für Besitzer hochwertiger CD-Transports und Musikserver kann das ein wesentliches Argument sein. Gleichzeitig bleibt der Le DAC 3 aber universell genug, um auch klassische Quellen problemlos einzubinden.

USB ist für Computer-Audio, Musikserver und moderne digitale Zuspieler essenziell. S/PDIF koaxial und AES/EBU sind für klassische digitale Zuspieler weiterhin relevant, TOS-Link ergänzt das Angebot für Quellen, bei denen galvanische Trennung oder einfache Integration gefragt sind. Auf analoger Seite sorgen XLR und Cinch dafür, dass der Le DAC 3 sowohl in kompromisslose symmetrische Ketten als auch in klassische Verstärkerumgebungen passt. In Summe ist das eine Ausstattung, bei der man tatsächlich wenig vermisst.

Gerade in vielseitigen Setups zeigt sich, wie wertvoll eine vollständige Schnittstellenausstattung ist. Man muss nicht um die Anlage herum planen, sondern kann die beste Verbindung für die jeweilige Quelle wählen.

Technik – Der Wandler von ESS Technology Inc. als Zentrum

Im Zentrum des Métronome Le DAC 3 arbeitet mit dem ESS ES9026PRO ein Wandlerbaustein des Spezialisten ESS Technology Inc., der in diesem Gerät nicht als einzig relevantes technisches Herzstück verstanden werden darf, sondern als Teil einer umfassend ausgelegten Digitalarchitektur.

Métronome setzt hier nicht auf Effekthascherei über einzelne Bauteile, sondern auf das Zusammenspiel aus Signalführung, Taktung, Stromversorgung, mechanischer Ruhe und analoger Ausgangsstufe. Genau an dieser Stelle entscheidet sich bei einem hochwertigen D/A-Wandler, ob hohe Auflösung nur als Zahl im Datenblatt erscheint oder als tatsächlich hörbare Ordnung, Stabilität und Selbstverständlichkeit.

Die technischen Eckwerte zeigen, wie weit Métronome den Le DAC 3 auslegt. Der Hersteller nennt einen Dynamikumfang von 124 dB sowie einen THD+N-Wert von -110 dB. Das sind keine beiläufigen Kennzahlen, sondern Hinweise auf eine Architektur, die geringe Verzerrungen, hohe Signalreinheit und große Reserven in der Dynamik anstrebt. Im Hörtest übersetzte sich das nicht in eine plakative Detailschärfe, sondern in eine bemerkenswerte Ruhe des Klangbilds. Der Le DAC 3 spielt nicht heller, nicht schärfer und nicht künstlich größer. Er ordnet.

Auch bei der Formatunterstützung setzt Métronome bewusst sehr hoch an. Über USB verarbeitet der Le DAC 3 Linear PCM von 44,1 kHz bis 768 kHz bei 32 Bit und DSD von DSD64 bis DSD1024 nativ. Die beiden I2S-Eingänge sind für Linear PCM von 44,1 kHz bis 384 kHz bei 32 Bit sowie für DSD bis DSD256 nativ ausgelegt. Klassische digitale Schnittstellen bleiben ebenfalls umfassend nutzbar: AES/EBU und S/PDIF koaxial unterstützen Linear PCM mit bis zu 32 Bit und 384 kHz sowie DSD bis hin zu DSD128 via DoP, TOS-Link verarbeitet Linear PCM bis 32 Bit und 192 kHz sowie DSD64 via DoP. Dazu kommt MQA-Rendering bis 32 Bit und 384 kHz.

So entsteht keine bloße Formatjagd, sondern eine sehr praxisgerechte Offenheit für unterschiedlichste digitale Quellen – vom Computer über spezialisierte Musikserver bis hin zu hochwertigen CD-Transports.

Die analoge Ausgangsstufe ist ebenfalls sehr flexibel ausgelegt. Symmetrische XLR-Ausgänge und unsymmetrische Cinch-Ausgänge stehen parallel zur Verfügung, jeweils mit einem maximalen Ausgangspegel von 3 V bei 0 dB. Die Ausgangsimpedanz liegt laut Hersteller bei 150 Ohm über XLR und 100 Ohm über Cinch. Damit lässt sich der Métronome Le DAC 3 in sehr unterschiedliche Verstärker- und Vorstufenumgebungen integrieren.

Stromversorgung als essentieller Faktor für die Qualität

Métronome Technologie misst der Stromversorgung traditionell hohe Bedeutung bei, und auch beim Métronome Le DAC 3 ist dieser Aspekt Teil des gesamten technischen Konzepts. Gerade bei hochwertigen D/A-Wandlern entscheidet nicht allein der verwendete DAC-Chip über das klangliche Ergebnis. Ebenso wichtig sind eine stabile Versorgung, kurze und saubere Signalwege, ein mechanisch ruhiger Aufbau und die möglichst konsequente Vermeidung gegenseitiger Beeinflussung sensibler Baugruppen.

Im Hörtest zeigte sich diese Sorgfalt, soviel schon vorweg genommen, nicht als isolierbarer Effekt, sondern als Grundlage des gesamten Klangbilds. Der Le DAC 3 spielte auffallend ruhig, stabil und kontrolliert. Klangereignisse standen fest im Raum, Stimmen und Instrumente behielten ihre Kontur, und selbst komplexere Passagen wirkten nie nervös oder unsortiert. Genau darin liegt die Stärke einer sauber aufgebauten digitalen High-End-Komponente: Sie lenkt die Aufmerksamkeit nicht auf Technik, sondern nimmt der Wiedergabe jene Unruhe, die man oft erst dann bemerkt, wenn sie plötzlich fehlt.

Streaming in Vollausstattung – Mehr als nur eine Option

Der von uns getestete Métronome Le DAC 3 war mit der optionalen Streaming-Plattform ausgestattet. Das ist für die Bewertung entscheidend, denn dieses Modul verändert den Charakter des Geräts markant. Ohne Streaming ist der Le DAC 3 ein hochklassiger externer D/A-Wandler für digitale Quellen. Mit Streaming wird er zur zentralen digitalen Schaltstelle einer modernen High-End-Anlage.

Die Netzwerkanbindung erfolgt über Kabel mit RJ45-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, WiFi ist gar nicht vorgesehen. Das ist aus unserer Sicht die richtige Entscheidung. In einer Anlage dieser Klasse geht es nicht darum, ob WLAN bequem wäre, sondern darum, eine stabile, störungsarme und verlässliche Verbindung für hochauflösendes Streaming zu gewährleisten. Zwei USB 2.0 Anschlüsse für externe Speichermedien erweitern den praktischen Nutzen zusätzlich.

Unterstützt werden DLNA/UPnP, Spotify Connect, Deezer, TIDAL Connect, Qobuz Connect und vTuner. In der Praxis bedeutet das: Der Métronome Le DAC 3 deckt zentrale Streaming-Szenarien ab, ohne den Anwender auf eine einzige App oder Plattform festzulegen. Wer mit Qobuz arbeitet, nutzt Qobuz Connect. Wer TIDAL bevorzugt, greift zu TIDAL Connect. Wer seine lokale Bibliothek über DLNA/UPnP einbindet, bleibt ebenfalls flexibel. vTuner deckt zudem Internetradio ab, ebenso stehen darüber zahllose Podcasts bereit.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen zwei Zertifizierungen, die gerade für anspruchsvolle Nutzer digitaler Musikwiedergabe relevant sind: Plays with Audirvāna und JPLAY Certified.

Die Plays with Audirvāna-Zertifizierung bestätigt die Kompatibilität des Métronome Le DAC 3 mit der Wiedergabesoftware Audirvāna Studio, und zwar sowohl über USB als auch über das Netzwerk. Für Anwender, die ihre Musikbibliothek mit der Software von Audirvāna SAS verwalten und Wert auf eine sauber integrierte, audiophile Software-Umgebung legen, ist das ein klarer Pluspunkt.

Ebenso wichtig ist die JPLAY-Zertifizierung. JPLAY zählt auf Apple iOS zu den besonders ambitionierten Steuer- und Wiedergabelösungen für audiophile Streaming-Setups. JPLAY Certified bedeutet, dass der Métronome Le DAC 3 für eine besonders zuverlässige Zusammenarbeit mit der JPLAY App vorgesehen ist. Das ist keineswegs nur eine Komfortnotiz, sondern betrifft unmittelbar die Alltagstauglichkeit: Wer seine Musikbibliothek, Streaming-Dienste und Netzwerk-Wiedergabe über eine hochwertige App steuern will, erhält hier eine sehr attraktive zusätzliche Option.

Für die Kaufentscheidung ist das Streaming-Modul mehr als ein Komfort-Extra. Es entscheidet darüber, ob man den Le DAC 3 als reinen Wandler in eine vorhandene digitale Architektur einbindet oder ob er selbst die zentrale digitale Quelle übernimmt. Im Test war die Vollausstattung klar die überzeugendere Lösung. Sie macht den Le DAC 3 nicht nur vielseitiger, sondern auch geschlossener. Man hat nicht den Eindruck, dass Métronome dem DAC nachträglich Streaming angehängt hat. Vielmehr wirkt die Netzwerkfunktion wie eine sinnvolle Erweiterung desselben Qualitätsanspruchs.

Besonders Qobuz Connect und TIDAL Connect sind im Alltag wertvoll, weil sie eine direkte Verbindung zwischen Streaming-Dienst und Gerät ermöglichen, während Smartphone oder Tablet primär als komfortable Steuerzentrale dienen. Damit bleibt die Bedienung zeitgemäß, der eigentliche Musikfluss aber klar in der Netzwerkarchitektur des Geräts verankert. Genau so sollte Streaming in einer modernen High-End-Kette umgesetzt sein: komfortabel in der Handhabung, stabil in der Verbindung und sauber in der Signalführung.

Bedienung und Alltag

Der Métronome Le DAC 3 ist kein Gerät, das den Nutzer mit unübersichtlichen Menüs beschäftigt. Die Bedienung bleibt überschaubar, die Eingänge lassen sich klar wählen, das Display informiert ausreichend, und die Integration in eine hochwertige digitale Kette gelingt ohne unnötige Komplexität. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorzug, denn viele digitale High-End-Komponenten bewegen sich heute zwischen maximaler Flexibilität und überladener Bedienlogik.

Im Alltag zeigt sich der Le DAC 3 souverän, nachvollziehbar und angenehm unproblematisch. Unterschiedliche digitale Quellen lassen sich klar verwalten, die Streaming-Funktionen sind praxisgerecht integriert, und die technische Komplexität des Geräts tritt nicht störend in den Vordergrund. Das Gerät kann sehr viel, zwingt den Nutzer aber nicht, sich ständig mit seinen Möglichkeiten zu beschäftigen.

Die Front ist aufgeräumt, das Display liefert die notwendigen Informationen, und der Le DAC 3 nimmt im Rack genau jene Rolle ein, die man sich von einem High-End-DAC wünscht: Er ist die stille Instanz zwischen digitalen Daten und analoger Musik.

Testumfeld

Der Métronome Le DAC 3 wurde mit dem Technics SU-R1000 Stereo Integrated Amplifier und den Sonus faber Amati futura getestet. Als digitale Zuspieler kamen ein Eversolo DMP-A6, ein Roon NUCLEUS+, der Métronome DSAS Digital Sharing Audio Server sowie ein Apple MacBook Pro zum Einsatz. Für die mobile Steuerung wurde ein Apple iPhone 14 Pro genutzt.

Als Streaming-Dienst diente Qobuz. Die Verkabelung übernahmen Wireworld Series 10 Signalkabel und Wireworld Series 10 Lautsprecherkabel. Für die Stromversorgung wurde ein KECES IQRP-1500 Isolated Quantum Resonance Power Conditioner eingesetzt.

Der Klangcharakter – Akkuratesse im Hörtest

Der erste starke Eindruck des Métronome Le DAC 3 ist nicht Lautstärke, nicht Glanz, nicht Bassdruck. Es ist Richtigkeit. Dieser DAC spielt mit einer Akkuratesse, die nicht demonstrativ wirkt, sondern schlicht verbindlich. Er sortiert die musikalischen Ereignisse so sauber, dass man schnell vergisst, über Digitaltechnik zu sprechen. Stimmen stehen in der richtigen Größe im Raum, Instrumente behalten ihren Körper, rhythmische Strukturen wirken gespannt, aber nie forciert.

Es gibt D/A-Wandler, die Auflösung als Helligkeit missverstehen. Andere arbeiten mit Wärme, um digitale Härten zu kaschieren. Der Métronome Le DAC 3 tut weder das eine noch das andere. Er besitzt einen sehr feinen, offenen Hochton, bleibt dabei aber seidig und kontrolliert. Der Mittelton ist außergewöhnlich klar, ohne dünn zu werden. Der Bass reicht tief, wirkt hervorragend konturiert und bleibt rhythmisch präzise. Besonders bemerkenswert ist, dass der Le DAC 3 diese Qualitäten nicht einzeln ausstellt. Sie ergeben ein Ganzes.

Chris Rea – Road to Hell Part 1 & Part 2

Mit Chris Reas „Road to Hell Part 1 & Part 2“ zeigt der Métronome Le DAC 3 sehr früh, worin seine Stärke liegt. Der düstere Beginn von Part 1 braucht Atmosphäre, aber keine künstliche Verdunkelung. Der Le DAC 3 baut diese Spannung mit bemerkenswerter Ruhe auf. Die Geräuschkulisse, die Stimme, die langsam entstehende musikalische Bewegung: Alles steht präzise an seinem Platz. Nichts wird breiig, nichts rutscht in bloßen Effekt.

In Part 2 kommt dann der Rhythmus, der Groove, die bekannte Gitarrenfigur. Der Métronome bleibt hier straff und kontrolliert. Der Basslauf hat Gewicht, aber keine Überfülle. Die Stimme von Chris Rea besitzt genau diese raue, leicht trockene Präsenz, die den Song trägt. Besonders beeindruckend war die Art, wie der DAC das Stück nicht modernisiert. Er poliert es nicht auf Hochglanz, macht es nicht größer als es ist, sondern zeigt die Aufnahme mit jener Mischung aus Drive, Patina und Studio-Atmosphäre, die sie braucht.

Cristina Branco – Alfonsina y el Mar

Cristina Brancos „Alfonsina y el Mar“ verlangt von einem DAC vor allem eines: Respekt vor Zwischentönen. Der Métronome Le DAC 3 reagiert darauf mit einer sehr feinen Darstellung der Stimme. Atem, Artikulation, kleine dynamische Bewegungen und die Spannung zwischen Melodie und Begleitung werden wunderbar nachvollziehbar. Dabei bleibt die Stimme körperhaft, nicht überbelichtet.

Gerade bei dieser Aufnahme zeigt sich, dass Präzision und Emotionalität keine Gegensätze sein müssen. Der Le DAC 3 legt die Struktur frei, ohne die Zerbrechlichkeit der Darbietung anzutasten. Das Klangbild öffnet sich weit genug, um der Aufnahme Luft zu geben, bleibt aber intim. Die Musik wirkt nicht ausgestellt, sondern unmittelbar. Genau hier zeigt sich die Stärke des Métronome: Er analysiert nicht vor, er klärt auf.

Curtis Stigers – Things Have Changed

Curtis Stigers’ Version von „Things Have Changed“ lebt von Timing, Stimme und dieser lässigen, leicht abgeklärten Spannung, die der Song braucht. Der Métronome Le DAC 3 zeigt die rhythmische Architektur mit großer Selbstverständlichkeit. Schlagzeug und Bass arbeiten präzise zusammen, die Stimme bleibt präsent, ohne sich nach vorne zu drängen, und die Begleitung wirkt sauber gestaffelt.

Auffällig ist hier die Kontrolle im unteren Mittelton. Viele Wandler geben solchen Aufnahmen entweder zu viel Wärme oder zu wenig Körper. Der Le DAC 3 findet die Balance. Curtis Stigers klingt sonor, aber nicht aufgeblasen; lässig, aber nicht weichgezeichnet. Die Aufnahme bekommt Haltung. Man hört nicht nur die Stimme, sondern auch den Raum um sie herum.

Dean Martin – Everybody Loves Somebody (Dream with Dean Version)

Bei Dean Martins „Everybody Loves Somebody“ in der „Dream with Dean“-Version entscheidet sich vieles an der Intimität. Diese Aufnahme darf nicht zu groß werden. Sie braucht Nähe, Charme, das Gefühl eines kleinen Raums, einer Stimme, die nicht projiziert, sondern erzählt. Der Métronome Le DAC 3 traf diesen Charakter außergewöhnlich gut.

Dean Martins Stimme stand stabil, warm und konturiert zwischen den Lautsprechern. Das Begleitensemble wirkte fein dosiert, nichts drängte sich auf. Besonders schön war, wie der Le DAC 3 die Zeitstruktur der Aufnahme wahrte. Kleine Verzögerungen, Phrasierungen, das entspannte Schwingen der Musik: All das blieb erhalten. Der DAC machte daraus keine audiophile Vorführung, sondern eine musikalische Szene. Genau das ist bei dieser Aufnahme richtig.

Doug MacLeod – A Soul to Claim

Doug MacLeods „A Soul to Claim“ ist ein wunderbarer Prüfstein für Körper, Raum und Authentizität. Die Gitarre muss greifen, die Stimme muss Gewicht haben, und die Aufnahme darf dennoch nicht schwerfällig werden. Der Métronome Le DAC 3 lieferte hier eine Darstellung von bemerkenswerter Direktheit. Von der Gitarre war jeder Anschlag der Saiten exakt zu vernehmen, sie hat Körper und kann wirken. Die Stimme stand plastisch, mit rauem Timbre und klarer Artikulation im Raum.

Sehr überzeugend war die Mikrodynamik. Der DAC zeigte kleine Pegelbewegungen ohne jedes Herausstellen. Man spürt, wie der Musiker phrasiert, wie er Druck aufbaut und wieder löst. Der Le DAC 3 lässt solche Feinheiten passieren, ohne sie zu markieren. Das ist eine hohe Kunst, weil sie den Hörer nicht auf Details lenkt, sondern tiefer in die Musik zieht.

Editors – Ocean of Night

Mit Editors und „Ocean of Night“ musste der Métronome zeigen, ob seine Präzision auch bei dichterer, moderner Produktion Bestand hat. Sie hatte Bestand. Der Song besitzt Weite, Druck und eine gewisse düstere Eleganz, kann aber über weniger kontrollierte Ketten schnell flächig werden. Der Le DAC 3 hielt die Ebenen sauber auseinander. Synth-Flächen, Schlagzeug, Bass und Stimme blieben unterscheidbar, ohne dass der Song in Einzelteile zerlegt wurde.

Besonders der Bassbereich profitierte von der Kontrolle des Métronome. Er war druckvoll, aber nicht breit. Die Wiedergabe gewann dadurch an Struktur und Nachdruck, ohne die atmosphärische Dichte des Stücks zu verlieren. Das Ergebnis war groß, dunkel grundiert und dennoch sauber belüftet. Genau das braucht diese Musik.

Enya – Orinoco Flow

„Orinoco Flow“ von Enya ist eine Aufnahme, die schnell zu viel werden kann. Zu viel Hall, zu viel Fläche, zu viel Glanz. Der Métronome Le DAC 3 zeigte hier erneut seine Fähigkeit zur Ordnung. Die vielschichtigen Stimmen und Synth-Ebenen wurden nicht verklebt, sondern sauber gestaffelt. Die Aufnahme bekam Größe, aber keine künstliche Monumentalität.

Der Hochton blieb fein, die räumliche Tiefe beeindruckend stabil. Entscheidend war, dass der Le DAC 3 die Musik nicht entzauberte. Er zeigte die Produktion als Produktion, aber ohne sie zu entmystifizieren. Das Klangbild blieb schwebend, luftig und weit. Gleichzeitig waren die Konturen klar genug, um nicht in bloßer Klangwolke zu enden. Der Métronome beherrscht dieses Gleichgewicht auffallend gut.

Esther Ofarim – Pavane

Esther Ofarims „Pavane“ stellte die Stimmwiedergabe nochmals in den Mittelpunkt. Der Métronome Le DAC 3 zeichnete die Stimme mit großer Feinheit, aber ohne übertriebene Nahaufnahme. Es gab Luft, Nuance und eine fast körperliche Zerbrechlichkeit, die diese Darbietung besonders macht. Die Aufnahme wirkte nicht steril, sondern sehr präsent.

Hier fiel erneut auf, wie sauber der Le DAC 3 tonale Farben behandelt. Er macht Stimmen nicht heller, um Details zu zeigen, und er wärmt sie nicht künstlich an, um Emotionalität zu erzeugen. Die Farbe entsteht aus der Aufnahme selbst. Das ist vielleicht die wichtigste Qualität dieses Wandlers: Er erlaubt Musik, ihren eigenen Ton zu behalten.

Ian Anderson – The Pax Britannica

Ian Andersons „The Pax Britannica“ bringt andere Anforderungen mit: rhythmische Verspieltheit, charakteristische Flötenfarben, feine dynamische Akzente und eine klare Struktur in der Instrumentierung. Der Métronome Le DAC 3 spielte das mit bemerkenswerter Beweglichkeit. Die Flöte hatte Körper und Luft, ohne scharf zu werden. Rhythmische Wechsel kamen präzise, aber nicht mechanisch.

Der DAC zeigte hier, dass seine Akkuratesse nicht statisch ist. Sie bedeutet nicht Starrheit, sondern Beweglichkeit bei klarer Kontrolle. Gerade bei komplexeren Arrangements bleibt der Le DAC 3 gelassen. Er hält die musikalische Architektur zusammen und lässt dennoch genügend Raum für Spielfreude. Das wirkte sehr erwachsen.

Johann Strauss – Die Fledermaus Ouvertüre, Carlos Kleiber, Bayerisches Staatsorchester

Die Ouvertüre zu „Die Fledermaus“ mit Carlos Kleiber und dem Bayerischen Staatsorchester war im Test einer der entscheidenden Momente. Diese Aufnahme verlangt Schwung, Eleganz, Timing und orchestrale Übersicht. Der Métronome Le DAC 3 zeigte hier eine geradezu exemplarische Mischung aus Präzision und musikalischem Fluss.

Die Streicher hatten Glanz, aber keinen schneidenden Rand. Holzbläser und Blech traten klar hervor, ohne den Zusammenhang zu stören. Die Dynamik sprang schnell und kontrolliert, der Walzerimpuls hatte Leichtigkeit, und Kleibers berühmte Spannung zwischen Disziplin und Risiko blieb hörbar. Der Le DAC 3 machte daraus keine glattgebügelte Klassikdemonstration. Er ließ das Orchester atmen, hielt aber die Fäden fest in der Hand.

Hier wurde besonders deutlich, was mit Akkuratesse gemeint ist. Nicht trockene Exaktheit um jeden Preis, sondern die Fähigkeit, musikalische Ereignisse stets im richtigen Verhältnis darzustellen. So muss diese Ouvertüre spielen: elegant, federnd, präzise, glänzend, mit Elan und Esprit und niemals schwerfällig.

Aus der Praxis – Stärken und Schwächen

Der Métronome Le DAC 3 gehört zu den Geräten, deren größte Stärke im Alltag nicht sofort spektakulär wirkt. Er verändert eine Anlage nicht durch vordergründige Effekte, sondern durch Verlässlichkeit. Man hört mehr Raum, mehr Ordnung, mehr innere Struktur, mehr tonale Wahrheit. Gleichzeitig bleibt die Musik geschlossen. Das ist selten.

Die französische Elektronik lässt keine Zweifel daran, wie ein Stück zu spielen ist. Nicht im Sinn einer bevormundenden Interpretation, sondern im Sinn einer fast zwingenden Plausibilität. So und nicht anders müssen diese Aufnahmen erscheinen: Chris Rea mit staubiger Straße und dunkler Erzählung, Cristina Branco mit schwebender Melancholie, Dean Martin mit intimer Studio-Nähe, Johann Strauss mit orchestraler Eleganz und präzisem Schwung. Der Métronome legt nicht seine Handschrift über die Musik, sondern entfernt Unschärfe aus dem Signal.

Besonders stark ist die Kombination aus Wandlungsqualität und Vollausstattung. Wer den Le DAC 3 mit Streaming-Modul erwirbt, bekommt nicht nur einen DAC mit Zusatzfunktion, sondern eine sehr vollständige digitale Zentrale. Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Deezer, DLNA/UPnP, Audirvāna, JPLAY Certified, vTuner, MQA-Rendering und USB-Speicheranbindung decken ein breites Feld ab. In einem modernen System kann der Métronome damit zahlreiche externe Geräte ersetzen oder zumindest deutlich reduzieren.

Die Schnittstellenausstattung ist ebenfalls hervorragend. Zwei I2S-Eingänge, USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial und Toslink sind in dieser Kombination ausgesprochen praxisgerecht. Auf analoger Seite sorgen XLR und Cinch für Flexibilität. Wer hochwertige digitale Quellen besitzt, wird hier kaum Einschränkungen erleben.

Kritik? In dieser Klasse darf man über den Preis sprechen, muss ihn aber richtig einordnen. Der Le DAC 3 ist kein günstiger DAC, und mit Streaming-Option steigt die Investition nochmals deutlich. Doch gerade in der getesteten Vollausstattung bekommt man ein Gerät, das Wandlung, Streaming und Systemintegration auf einem Niveau verbindet, das viele separate Kombinationen erst einmal erreichen müssen. WLAN wäre für manche Anwender komfortabel, passt aber nicht zwingend zum konsequenten High-End-Ansatz einer Ethernet-basierten Netzwerkanbindung.


Alle Vorteile auf einen Blick

  • Sehr präzise, natürliche und souveräne D/A-Wandlung
  • Herausragende Akkuratesse ohne analytische Kälte
  • Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz sowie DSD bis DSD1024 über USB
  • Vollständige digitale Schnittstellenausstattung inklusive zwei I2S-Eingängen
  • Symmetrische XLR- und unsymmetrische Cinch-Ausgänge
  • Optionales Streaming-Modul mit sehr breiter Plattformunterstützung
  • Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Deezer, DLNA/UPnP und vTuner
  • Plays with Audirvāna über USB oder Netzwerk
  • JPLAY Certified für die JPLAY App auf Apple iOS
  • MQA-Renderer bis 32 Bit und 384 kHz
  • Sehr hochwertiger, massiver Aufbau
  • Klanglich außergewöhnlich geschlossen, ruhig und kontrolliert
  • In Vollausstattung eine überzeugende digitale Schaltzentrale

FAQ zum Métronome Le DAC 3

  • Was ist der Métronome Le DAC 3?

    Der Métronome Le DAC 3 ist ein High-End-Digital-Analog-Wandler der Métronome Classica Series. Er wandelt digitale Signale in analoge Audiosignale und kann in der optionalen Vollausstattung zusätzlich als Streaming-Zentrale genutzt werden.

  • Welche Auflösungen unterstützt der Métronome Le DAC 3?

    Über USB unterstützt der Métronome Le DAC 3 Linear PCM bis 32 Bit und 768 kHz sowie DSD bis DSD1024 nativ. Über I2S werden Linear PCM bis 32 Bit und 384 kHz sowie DSD bis DSD256 nativ unterstützt.

  • Welche digitalen Eingänge bietet der Métronome Le DAC 3?

    Der Métronome Le DAC 3 verfügt über USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, Toslink sowie zwei I2S-Eingänge. Damit lässt er sich sehr flexibel mit CD-Transports, Musikservern, Streamern, Computern und weiteren digitalen Quellen verbinden.

  • Welche Streaming-Dienste unterstützt der Métronome Le DAC 3 mit Streaming-Modul?

    Mit Streaming-Modul unterstützt der Métronome Le DAC 3 unter anderem Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Deezer, DLNA/UPnP und vTuner. Zusätzlich arbeitet er als MQA-Renderer bis 32 Bit und 384 kHz.

  • Was bedeutet Plays with Audirvāna beim Métronome Le DAC 3?

    Plays with Audirvāna bedeutet, dass der Métronome Le DAC 3 für die Zusammenarbeit mit der Wiedergabesoftware Audirvāna zertifiziert ist. Die Integration kann sowohl über USB als auch über das Netzwerk erfolgen und ist besonders für Anwender interessant, die ihre Musikbibliothek softwarebasiert verwalten und eine audiophile Wiedergabeumgebung nutzen wollen.

  • Was bedeutet JPLAY Certified beim Métronome Le DAC 3?

    JPLAY Certified weist darauf hin, dass der Métronome Le DAC 3 auf eine optimierte Zusammenarbeit mit der JPLAY App für Apple iOS ausgelegt ist. Das ist vor allem für Nutzer relevant, die eine hochwertige App-Steuerung für Streaming, Netzwerk-Wiedergabe und lokale Musikbibliotheken einsetzen möchten.

  • Ist das Streaming-Modul beim Métronome Le DAC 3 wichtig?

    Ja, für viele Anwender ist es sogar entscheidend. Ohne Streaming-Modul ist der Métronome Le DAC 3 ein klassischer High-End-DAC. Mit Streaming-Modul wird er zu einer vollwertigen digitalen Schaltzentrale für moderne HiFi-Systeme.

  • Welche analogen Ausgänge bietet der Métronome Le DAC 3?

    Der Métronome Le DAC 3 bietet symmetrische XLR-Ausgänge und unsymmetrische Cinch-Ausgänge. Damit lässt er sich sowohl in vollsymmetrische High-End-Ketten als auch in klassische Verstärkerkonfigurationen integrieren.

  • Wie klingt der Métronome Le DAC 3?

    Der Métronome Le DAC 3 klingt außerordentlich präzise, kontrolliert, natürlich und geschlossen. Seine größte Stärke ist die Fähigkeit, Musik exakt, ruhig und glaubwürdig darzustellen, ohne analytisch oder kühl zu wirken.

  • Für wen eignet sich der Métronome Le DAC 3?

    Der Métronome Le DAC 3 eignet sich für anspruchsvolle Hörer, die eine hochwertige digitale Quelle für ein High-End-System suchen. Besonders interessant ist er für Anwender, die sowohl klassische digitale Quellen als auch modernes Streaming auf sehr hohem Niveau nutzen wollen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Métronome Le DAC 3 wird zu einem empfohlenen Verkaufspreis von € 8.300,- angeboten. Das optionale Streaming-Modul, mit dem der D/A-Wandler zur vollwertigen Netzwerk- und Streaming-Zentrale erweitert wird, schlägt mit € 2.200,- zu Buche. In der von uns getesteten Vollausstattung ergibt sich damit ein Gesamtpreis von € 10.500,-.

Der Vertrieb erfolgt über den autorisierten Fachhandel. Für Österreich ist Audio Exclusive GmbH zuständig, für Deutschland H.E.A.R. GmbH und für die Schweiz Portier Hi-Fi.

Fazit – Métronome Le DAC 3 ist mehr als ein D/A-Wandler…

Der Métronome Le DAC 3 ist ein D/A-Wandler, der nicht über Effekte beeindruckt, sondern über Konsequenz. Seine herausragende Qualität liegt in einer Akkuratesse, die Musik mit verblüffender Selbstverständlichkeit ordnet. Er spielt exakt, aber nicht kühl; hochauflösend, aber nicht nervös; kontrolliert, aber niemals leblos. Die französische Elektronik lässt keinen Zweifel daran, wie die jeweilige Aufnahme erscheinen soll. So und nicht anders müssen diese Stücke gespielt werden.

In der getesteten Vollausstattung mit integriertem Streaming-Modul wird der Métronome Le DAC 3 zu einer digitalen Schaltzentrale, die klanglich wie funktional überzeugt. Die Streaming-Option ist keineswegs ein beiläufiges Extra, sondern für viele Anwender ein zentrales Kaufargument. Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Deezer, DLNA/UPnP, Plays with Audirvāna, JPLAY Certified, vTuner und MQA-Rendering decken die Praxis auf hohem Niveau ab. Hinzu kommt eine Schnittstellenausstattung, bei der man kaum etwas vermisst: USB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, Toslink, zwei I2S-Eingänge sowie XLR und Cinch auf der analogen Seite.

Klanglich überzeugte der Métronome Le DAC 3 mit einer seltenen Mischung aus Präzision, Ruhe, Dynamik und musikalischer Plausibilität. Er klingt nicht nach perfekter digitaler Demonstration, sondern nach Kontrolle im Dienst der Musik, ein Merkmal, das geradezu typisch für Produkte des französischen Unternehmens Métronome Technologie ist. In dieser Preisklasse wird man nur schwer etwas finden, das signifikant besser ist. Anders, ja. Günstiger, gewiss. Aber besser? Das wird eng.

ProduktMétronome Le DAC 3
PreisMétronome Le DAC 3 € 8.300,-
Optionales Streaming Modul € 2.200,-

Technische Daten

ProduktMétronome Le DAC 3
GerätetypHigh-End-Digital-Analog-Wandler
SerieMétronome Classica Series
D/A-WandlerESS ES9026PRO
DynamikumfangS/N 124 dB
THD+N-110 dB
USBLinear PCM bis 32 Bit und 768 kHz, DSD bis DSD1024 nativ
I2SLinear PCM bis 32 Bit und 384 kHz, DSD bis DSD256 nativ
AES/EBU, S/PDIF koaxialLinear PCM bis 32 Bit und 384 kHz, DSD bis DSD128 DoP
TOS-LinkLinear PCM bis 32 Bit und 192 kHz, DSD64 DoP
Digitale EingängeUSB, AES/EBU, S/PDIF koaxial, TOS-Link, 2 × I2S
Analoge AusgängeXLR symmetrisch, Cinch unsymmetrisch
Ausgangspegel3 V bei 0 dB
AusgangsimpedanzXLR 150 Ohm, Cinch 100 Ohm
Streaming-OptionEthernet 10 / 100 / 1000, 2 × USB 2.0 für externe Speicher
Streaming-UnterstützungDLNA/UPnP, Spotify Connect, Deezer, TIDAL Connect, Qobuz Connect, vTuner
ZertifizierungenPlays with Audirvāna, JPLAY Certified
MQARenderer bis 32 Bit und 384 kHz
Display3,9 Zoll, 480 × 128 Pixel
Leistungsaufnahme50 W
Standby40 W
Abmessungen450 × 120 × 420 mm
Gewicht12 kg

sempre-audio.at Review - Award HERAUSRAGEND

Ein herausragender High-End-DAC mit außergewöhnlicher Akkuratesse, vollständiger Schnittstellenausstattung und in Vollausstattung überzeugender Streaming-Integration. Der Métronome Le DAC 3 zählt in seiner Preisklasse zu den stärksten Digital-Analog-Wandlern am Markt.


Positiv

  • Herausragend präzise D/A-Wandlung
  • Sehr natürliche, kontrollierte und musikalisch stimmige Wiedergabe
  • Vollständige digitale Schnittstellenausstattung
  • Zwei I2S-Eingänge
  • Sehr gute Streaming-Option mit Qobuz Connect, TIDAL Connect, Spotify Connect, Deezer, DLNA/UPnP, Plays with Audirvāna, JPLAY Certified und vTuner
  • MQA-Rendering
  • XLR und Cinch Ausgänge
  • Massiver Aufbau
  • Sehr hohe Formatunterstützung bis Linear PCM mit 32 Bit und 768 kHz sowie DSD1024

Negativ

  • Streaming-Modul erfordert doch recht stolzen Aufpreis
  • Keine WLAN-Anbindung

Testumgebung

  • Technics SU-R1000 Stereo Integrated Amplifier
  • Sonus faber Amati futura
  • Eversolo DMP-A6
  • Roon NUCLEUS+
  • Métronome DSAS Digital Sharing Audio Server
  • Qobuz
  • Audirvāna Studio
  • Wireworld Series 10 Signalkabel
  • Wireworld Series 10 Lautsprecherkabel
  • KECES IQRP-1500 Isolated Quantum Resonance Power Conditioner
  • Apple iPhone 14 Pro
  • Apple MacBook Pro
MarkeMétronome Technologie
HerstellerMétronome Technologie
Vertrieb ÖsterreichAudio Exclusive GmbH
Vertrieb DeutschlandH.E.A.R. GmbH
Vertrieb SchweizPortier Hi-Fi
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WERTUNG

KLANG - 10
DESIGN - 7
BEDIENUNG - 9
PREIS/LEISTUNG - 9

8.8

HERAUSRAGEND

Mit dem Le DAC 3 zeigt Métronome Technologie eindrucksvoll, weshalb die Marke als Digital-Spezialist gilt. Präzision, Ruhe, vollständige Ausstattung und eine klanglich zwingende Darbietung machen ihn zu einer der überzeugendsten Lösungen seiner Preisklasse.

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Über
Métronome Technologie
Quelle
Métronome Technologie

Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.at | Der HiFi Blog - Das HiFi Magazin und HiFi BLOG, ist seit Jahrzehnten als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig. Mit den Magazinen HiFi.Luxury sowie the LUXURY HOME guide begründete er zudem zwei weitere Plattformen, die für modernen, exquisiten Lebensstil stehen.

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