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Monitor Audio Studio 89 im Test – Große Klangkultur in außergewöhnlich schlanker Form

Die Monitor Audio Studio 89 beanspruchen kaum Raum, setzen mit ihrer schlanken Form, den hochglänzenden Oberflächen und den goldfarbenen Chassis aber einen ebenso eleganten wie selbstbewussten Akzent. Hinter diesem außergewöhnlichen Auftritt steckt eine moderne 2-Wege-Konstruktion, deren Technologien bis hinauf zum Flaggschiff Monitor Audio Hyphn reichen. Im Test zeigte sich, dass die Studio 89 nicht bloß als Designobjekt für ein exklusives Wohnumfeld gedacht sind, sondern mit großer Bühne, erstaunlicher Tieftonautorität und ausgeprägtem musikalischem Feingefühl audiophile Ansprüche erfüllen.

In aller Kürze
  • Die Monitor Audio Studio 89 sind so kompakt und elegant, dass sie in nahezu jedem modernen Wohnumfeld ihren Platz finden. Beim Musikhören lassen sie ihre zierliche Form jedoch umgehend vergessen: große Bühne, erstaunlich erwachsener Bass und packende Spielfreude. Ein exklusives Designobjekt, das sich klanglich unmissverständlich als audiophiler Lautsprecher zu erkennen gibt.

Manche Lautsprecher werden im Wohnraum geduldet, weil man für überzeugenden Klang nun einmal ein gewisses Maß an Technik akzeptieren müsse. Die Monitor Audio Studio 89 des englischen Spezialisten Monitor Audio Ltd. drehen dieses Verhältnis um. Man stellt sie nicht widerwillig auf, sondern ganz bewusst sichtbar in den Raum. Ihre ungewöhnlich schlanke Silhouette, die hochglänzenden Gehäuse und die goldfarbenen Chassis verleihen ihnen die Präsenz eines Designobjekts, ohne jene Dominanz zu entwickeln, mit der große Lautsprecher eine Einrichtung rasch bestimmen können.

Genau darin liegt ihr eigentliches Versprechen. Die Studio 89 wollen weder Wohnraumfreundlichkeit gegen Klangqualität eintauschen noch audiophile Technik hinter einem möglichst unauffälligen Äußeren verstecken. Monitor Audio Ltd. gestaltet sie als selbstbewussten Bestandteil eines modernen Interieurs und stattet sie zugleich mit Technologien aus, die aus der aktuellen Spitzenklasse des Unternehmens stammen. Auf einer Front von gerade einmal 157 mm Breite arbeiten zwei RDT III C-CAM Bass-/Mitteltöner und ein MPD III Hochtonwandler in symmetrischer Anordnung. Das tief ausgeführte, aufwendig versteifte Gehäuse schafft das benötigte Volumen, ohne den Lautsprechern ihre visuelle Leichtigkeit zu nehmen.

Unser Test soll deshalb zeigen, ob hinter dieser überaus eleganten Form tatsächlich jene klangliche Substanz steckt, die der technische Aufwand erwarten lässt. Die Antwort fällt bemerkenswert eindeutig aus. Die Monitor Audio Studio 89 entwickeln eine räumliche Größe, eine Homogenität und ein Bassfundament, die mit ihrem zierlichen Auftritt kaum in Einklang zu bringen sind. Sie klingen nicht wie ein Lifestyle-Produkt mit audiophilem Anspruch. Sie klingen wie ausgewachsene hochwertige Lautsprecher, die sich ganz nebenbei hervorragend in ein exklusives Wohnumfeld einfügen.


Key Facts Monitor Audio Studio 89

  • Kompakter passiver 2-Wege Lautsprecher in Bassreflex-Bauweise
  • Symmetrische MTM-Anordnung mit einem MPD III Hochtonwandler und zwei 108 mm RDT III C-CAM Bass-/Mitteltönern
  • Frequenzgang 53 Hz bis 60 kHz im Freifeld sowie 48 Hz bis 60 kHz im Raum, jeweils bei -6 dB
  • Wirkungsgrad 86 dB, Nennimpedanz 6 Ohm, Impedanzminimum 4,2 Ohm bei 220 Hz
  • Empfohlene Verstärkerleistung 50 bis 300 Watt RMS, Belastbarkeit 150 Watt RMS
  • Zwei rückwärtige HiVe II Bassreflexöffnungen mit 58 Hz Abstimmfrequenz
  • Übergangsfrequenz bei 2,4 kHz, maximale Spitzenlautstärke 113 dB pro Lautsprecher
  • Abmessungen 340 × 157 × 361 mm, Gewicht 7,6 kg pro Lautsprecher
  • Ausführungen High Gloss Black und High Gloss White, jeweils mit goldfarbenen Chassis
  • Optionaler Monitor Audio Studio 89 Stand in passender schwarzer oder weißer Ausführung

Eine Hommage an die Monitor Audio Studio Series

Die Zahl 89 ist keine beliebig gewählte Modellbezeichnung. Monitor Audio Ltd. erinnert damit an die 1989 vorgestellte Monitor Audio Studio Series und insbesondere an die Monitor Audio Studio 15. Die besagte Studio Series war für das Unternehmen allen voran technologisch von besonderer Bedeutung: Erstmals setzte Monitor Audio innerhalb einer vollständigen Produktlinie sowohl beim Hochtöner als auch bei den Tief-/Mitteltönern und Tieftönern konsequent auf Metallmembranen.

Die Monitor Audio Studio 15 nahm innerhalb dieser Baureihe eine besondere Stellung ein. Nur sie wurde in hochglänzendem Schwarz mit goldfarbenen Bass-/Mitteltönern und dem seinerzeit charakteristischen Gold Dome Tweeter angeboten. In einer Dekade, die von kraftvollen Farben, selbstbewusstem Design und einer kaum zu übersehenden schrillen Popkultur geprägt war, wirkte diese Gestaltung keineswegs beiläufig. Sie wurde zum unverwechselbaren Ausdruck ihrer Zeit.

Die neuen Monitor Audio Studio 89 greifen diese Kombination aus Hochglanzlack und goldfarbenen Chassis auf, inzwischen wahlweise in High Gloss Black oder High Gloss White. Mit einem klassischen Retro-Lautsprecher haben sie technisch dennoch kaum etwas gemein. Hinter dem historischen Verweis steckt eine moderne Konstruktion, für die Monitor Audio Technologien aus der Monitor Audio Platinum Series 3G und sogar aus dem Flaggschiff Monitor Audio Hyphn heranzieht.

Genau darin liegt der Reiz dieses Modells. Die Studio 89 zitieren die Vergangenheit, ohne sich ihr konstruktiv zu unterwerfen. Das Design besitzt einen unverkennbaren Bezug zur Geschichte des Unternehmens, während Chassis, Frequenzweiche, Gehäuseaufbau und Abstrahlverhalten eindeutig aus der aktuellen Entwicklungsarbeit von Monitor Audio stammen.

Schlank, tief und unverwechselbar elegant

Von vorne wirken die Monitor Audio Studio 89 ausgesprochen schlank. Lediglich 157 mm misst das Gehäuse in der Breite, bei einer Höhe von 340 mm. Erst von der Seite zeigt sich, dass die Entwickler das benötigte Volumen über eine vergleichsweise großzügige Tiefe von 361 mm geschaffen haben. Jeder Lautsprecher bringt 7,6 kg auf die Waage und vermittelt bereits beim Anheben eine Solidität, die man angesichts der zierlichen Front nicht unbedingt erwartet.

Die Proportionen sind ungewöhnlich, ergeben gemeinsam mit der vertikal angeordneten Chassisgruppe aber ein ausgesprochen stimmiges Erscheinungsbild. Zwei goldfarbene Bass-/Mitteltöner rahmen den rechteckigen MPD III Hochtonwandler ein. Sichtbare Verschraubungen stören die Front nicht. Die in High Gloss Black oder High Gloss White ausgeführten Gehäuse und die goldfarbenen Membranen sorgen für einen selbstbewussten Auftritt, ohne die Studio 89 zu überladen wirken zu lassen.

Die Verarbeitung ist makellos. Lackierung, Kanten, Aluminiumfront und die präzise eingesetzten Chassis vermitteln jene Sorgfalt, die man in dieser Klasse erwarten darf. Auch die eigens geformten, rhodinierten Anschlussklemmen auf der Rückseite wirken nicht wie ein zugekauftes Standardteil, sondern wie ein bewusst in das Gesamtkonzept integriertes Detail.

Der Monitor Audio Studio 89 Stand als perfekte Ergänzung

Für die Monitor Audio Studio 89 bietet der Hersteller einen eigens entwickelten Stand an. Dieser ist keineswegs zwingend erforderlich, bildet mit den Lautsprechern aber ein überaus elegantes und in sich schlüssiges Ganzes. Die schlanke Säule nimmt die Proportionen der Gehäuse auf, während farblich abgestimmte Details die goldenen Chassis zitieren.

Die obere Platte besteht aus lasergeschnittenem Stahl, die Säule aus stranggepresstem Aluminium und die Basis aus Aluminiumdruckguss. Die Lautsprecher lassen sich fest mit der oberen Platte verschrauben. Für Teppichböden liegen verchromte Spikes bei, für harte Böden stehen gewölbte Gummifüße zur Verfügung. Zudem kann das Lautsprecherkabel dezent durch die Konstruktion geführt werden.

So entsteht nicht nur eine stabile Basis, sondern eine optisch vollständige Lautsprecherlösung. Wer die Studio 89 bewusst als Teil der Wohnraumgestaltung auswählt, wird an den passenden Stands daher nur schwer vorbeisehen können. Sie sind eine elegante Erweiterung, keine Voraussetzung.

MTM-Anordnung für eine geschlossene Abbildung

Monitor Audio setzt auf eine symmetrische MTM-Anordnung, bei der sich der MPD III Hochtonwandler zwischen zwei identischen 108 mm RDT III Bass-/Mitteltönern befindet. Beide Tief-/Mitteltöner arbeiten bis zur Übergangsfrequenz von 2,4 kHz und stellen gemeinsam ungefähr jene Membranfläche bereit, die man sonst von einem einzelnen, deutlich größeren Chassis erwarten würde.

Die schmale Schallwand und die vertikale Symmetrie sollen das Abstrahlverhalten kontrollieren und die drei Chassis akustisch möglichst geschlossen auftreten lassen. Monitor Audio spricht in diesem Zusammenhang von einem Verhalten ähnlich einer Punktschallquelle. Unabhängig davon, wie streng man diesen Begriff technisch auslegen möchte, war die praktische Wirkung in unserem Test unüberhörbar: Stimmen und Instrumente lösten sich mit bemerkenswerter Selbstverständlichkeit von den Gehäusen. Die einzelnen Chassis traten als Schallquellen vollkommen in den Hintergrund.

Auch die Interaktion mit Boden und Decke soll durch die MTM-Anordnung günstiger ausfallen. Im Hörraum zeigte sich jedenfalls eine breite und tief gestaffelte Abbildung, die nicht nur an einem winzigen, exakt definierten Punkt überzeugte. Die Bühne blieb stabil und großzügig, ohne einzelne Schallereignisse künstlich aufzublähen.

RDT III C-CAM – drei Schichten für zwei kleine Kraftpakete

Die beiden Bass-/Mitteltöner basieren auf Monitor Audios Rigid Diaphragm Technology der dritten Generation. Ihre Membranen bestehen aus drei besonders dünnen Schichten: Außen kommt C-CAM, also keramisch beschichtetes Aluminium-Magnesium, zum Einsatz. Darunter befindet sich ein Kern aus Nomex in Honigwabenstruktur, während die Rückseite durch eine Lage aus gewebter Kohlefaser abgeschlossen wird.

Diese Sandwich-Konstruktion soll geringes Gewicht, hohe Steifigkeit und eine wirksame innere Dämpfung miteinander verbinden. Kräftige Antriebssysteme ermöglichen zugleich große kontrollierte Auslenkungen. Das ist entscheidend, denn die beiden 108 mm Chassis müssen trotz ihrer geringen Abmessungen nicht nur den Mittelton, sondern auch das gesamte Bassfundament übernehmen.

Die technischen Daten nennen einen Frequenzgang bis 53 Hz im Freifeld beziehungsweise 48 Hz unter Raumbedingungen, jeweils bei -6 dB. Das klingt für einen Lautsprecher dieser Größe bereits ambitioniert. Im Hörraum wirkte es allerdings keineswegs wie eine theoretische Zahl. Die Studio 89 entwickelten ein überraschend vollständiges, griffiges und belastbares Fundament, ohne den Bass künstlich aufzudicken.

MPD III – schnell, offen und frei von Effekthascherei

Der MPD III Hochtonwandler arbeitet mit einer gefalteten Membran, deren Bewegung an das Öffnen und Schließen einer Ziehharmonika erinnert. Die sehr geringe bewegte Masse und der Antrieb über eine große Membranfläche sollen eine besonders schnelle Reaktion sowie geringe Verzerrungen ermöglichen. Monitor Audio gibt eine obere Grenzfrequenz von 60 kHz an.

Wichtiger als diese weit außerhalb des menschlichen Hörbereichs liegende Zahl ist die Art, wie der MPD III im hörbaren Bereich arbeitet. In unserem Test wirkte der Hochton offen, fein aufgelöst und außerordentlich schnell, drängte sich aber nie als separate Attraktion in den Vordergrund. Becken, Gitarrensaiten, Synthesizerflächen und die feinen Obertöne von Stimmen erhielten Struktur und Luft, ohne dass die Studio 89 daraus eine Demonstration von Brillanz machten.

Entscheidend war die Verbindung zum Mittelton. Es gab keinen hörbaren Wechsel des Charakters, keine plötzlich einsetzende Helligkeit und keine künstlich hervorgehobene Kontur. Der Übergang wirkte so geschlossen, dass man über die Konstruktion sehr rasch nicht mehr nachdachte. Genau das ist vermutlich das größte Kompliment, das man einer Frequenzweiche und drei so unterschiedlichen Chassis machen kann.

Neue Frequenzweiche und konsequenter Gehäuseaufbau

Die Übergabe bei 2,4 kHz übernimmt eine neu entwickelte Frequenzweiche. Monitor Audio verwendet dafür eigens ausgewählte Polypropylen- und Polyesterkondensatoren sowie Luftspulen und verlustarme Spulen mit laminiertem Stahlkern. Nach Angaben des Herstellers wurde die Schaltung nicht nur messtechnisch entwickelt, sondern über viele Hörsitzungen und eine gezielte Auswahl der Bauteile abgestimmt.

Die drei Chassis sitzen auf einer Aluminiumfront, die gegenüber der 18 mm starken MDF-Schallwand entkoppelt ist. Die übrigen Gehäusewände weisen 15 mm Stärke auf. Lange Verschraubungen verspannen die Tief-/Mitteltöner mit der Rückseite des Gehäuses. Dadurch entsteht eine sehr steife Einheit, während zugleich sichtbare Befestigungsschrauben auf der Front entfallen. Im Inneren stabilisieren gezielt gesetzte Verstrebungen das Gehäuse.

Zwei schmale HiVe II Bassreflexöffnungen führen an der Rückseite nach außen. Sie sitzen jeweils nahe der oberen und unteren Gehäusekante und sind auf 58 Hz abgestimmt. Die profilierte Form soll die Luft besonders gleichmäßig und mit möglichst geringen Strömungsgeräuschen führen. Dass zwei rückwärtige Öffnungen nicht zwangsläufig eine heikle Aufstellung bedeuten, sollte unser Praxistest eindrucksvoll zeigen.

Anspruchsvolle Lautsprecher verdienen passende Elektronik

Mit einem Wirkungsgrad von 86 dB, einer Nennimpedanz von 6 Ohm und einem Minimum von 4,2 Ohm bei 220 Hz verlangen die Monitor Audio Studio 89 nach einer entsprechend hochwertigen und souveränen Verstärkerlösung. Die Daten sind keineswegs problematisch, sie machen aber deutlich, dass diese Lautsprecher nicht als Partner für beliebige Einstiegsverstärker gedacht sind.

Monitor Audio empfiehlt eine Verstärkerleistung zwischen 50 und 300 Watt RMS. In unserem Test stand mit dem Arcam SA45 Streaming Integrated Amplifier genau jene Elektronik bereit, die den Studio 89 Kontrolle, Leistungsreserven und zugleich eine ausgesprochen elegante Systemarchitektur bieten konnte. Mehr als dieses eine Gerät war für die gesamte HiFi-Kette nicht erforderlich.

Einmal mehr zu Gast bei HeimkinoWelt

Der Test der Monitor Audio Studio 89 fand einmal mehr bei unseren Freunden von HeimkinoWelt statt. Als Hörraum diente das kleine HiFi Studio, dessen Abmessungen und wohnraumnahe Akustik sehr gut zu einem kompakten Lautsprechersystem dieser Art passen.

Die gesamte Anlage blieb bewusst schlank. Ein Arcam SA45 Streaming Integrated Amplifier übernahm sowohl die Signalverarbeitung und das Streaming als auch die Verstärkung. Die Monitor Audio Studio 89 waren über eine Verkabelung von Wireworld angeschlossen. Auch die Strom- und Netzwerk-Kabel stammten von Wireworld. Als Quellen dienten Roon sowie TIDAL über TIDAL Connect, ein Apple iPad fungierte als zentrale Steuerung.

Gerade diese Konfiguration zeigte sehr schön, wie überschaubar eine hochwertige moderne HiFi-Anlage ausfallen kann. Zwei Lautsprecher, ein flexibel ausgestatteter Streaming-Verstärker und ein Tablet zur Bedienung genügen, um ein System aufzubauen, das weder beim Komfort noch beim musikalischen Anspruch nach einer Kompromisslösung klingt.

Näher an der Wand als erwartet – und dennoch sauber

Die Monitor Audio Studio 89 standen während des Tests vergleichsweise nahe an der Wand. Angesichts der beiden rückwärtigen Bassreflexöffnungen könnte man zunächst vermuten, dass eine solche Positionierung zu einem überhöhten, weichen oder dröhnenden Bass führt. Genau das geschah nicht.

In diesem Raum funktionierte die relativ wandnahe Aufstellung erstaunlich problemlos. Der Bass besaß Substanz und Druck, blieb aber sauber umrissen und rhythmisch beweglich. Tiefe Töne standen nicht länger im Raum als vorgesehen, und auch bei dichter arrangierten Produktionen blieb die Wiedergabe übersichtlich.

Natürlich lässt sich daraus keine allgemeingültige Aufstellungsregel für jeden Raum ableiten. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Studio 89 weit weniger kapriziös sein können, als ihre beiden rückwärtigen Ports vermuten lassen. Für Wohnräume, in denen Lautsprecher nicht einen Meter frei in den Raum gerückt werden können, ist das eine erfreuliche Erkenntnis.

Ebenso klar ist die sinnvolle Größenordnung. Die Monitor Audio Studio 89 sind nicht als Beschallungslösung für sehr großzügige Wohnräume konzipiert. Einen Raum von ungefähr 15 bis 20 m² bespielen sie jedoch mit Bravour. Sie entwickelten im Test ausreichend Pegel, eine erstaunlich großflächige Bühne und eine körperhafte Wiedergabe, ohne angestrengt oder klein zu wirken.

Klanglich weit größer als ihre Form vermuten lässt

Die erste Überraschung stellte sich ein, sobald die Monitor Audio Studio 89 zu spielen begannen. Ihre schlanken Gehäuse verschwanden als Schallquellen nahezu vollständig. Man hörte nicht zwei kompakte Lautsprecher, aus denen Bass, Mittelton und Hochton kamen, sondern eine zusammenhängende Darbietung, in der Stimmen stabil standen, Instrumente ihren eigenen Raum erhielten und dennoch alles miteinander verbunden blieb.

Die Bühne reichte deutlich über die Lautsprecher hinaus und entwickelte eine glaubwürdige Tiefe. Dabei verfielen die Studio 89 nicht in eine künstlich überdimensionierte Darstellung. Stimmen behielten realistische Proportionen, während sich der Raum um sie herum großzügig öffnete. Diese Balance verlieh sowohl intimen Passagen als auch großen Arrangements eine verblüffende Selbstverständlichkeit.

Tonale Geschlossenheit war eine weitere große Stärke. Der MPD III Hochtonwandler agierte offen, schnell und fein aufgelöst, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Stimmen besaßen Substanz und Ausdruck, Instrumente behielten ihre natürlichen Klangfarben, und der Übergang zu den beiden RDT III Bass-/Mitteltönern blieb vollkommen unauffällig. Die Studio 89 präsentierten viele Informationen, machten daraus aber keine analytische Leistungsschau.

Hinzu kam ein ausgeprägtes Gespür für Timing. Bassimpulse, Schlagzeug, rhythmische Gitarren und Synthesizer griffen präzise ineinander. Die Studio 89 spielten kontrolliert, aber keineswegs vorsichtig. Sie konnten zupacken, Tempo machen und Energie freisetzen, ohne ihre Übersicht zu verlieren. Genau diese Verbindung aus Ordnung und Spielfreude verlieh unterschiedlichsten Aufnahmen ihren Reiz.

Zwei 108 mm Chassis können die physikalischen Möglichkeiten eines großen Standlautsprechers nicht außer Kraft setzen. Dennoch erweckten die Monitor Audio Studio 89 zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, als fehle dem musikalischen Fundament etwas Entscheidendes. Ihr Bass reichte tief genug, um Stimmen, Bassgitarren, Kickdrums und elektronische Impulse mit glaubwürdiger Körperhaftigkeit wiederzugeben. Tiefe Töne begannen und endeten präzise, Basslinien blieben in ihrem Verlauf nachvollziehbar, und rhythmische Akzente besaßen Kontur. Für den etwa 15 bis 20 m² großen Hörraum wirkte die Wiedergabe erstaunlich vollständig.

Hören nach Lust und Laune

Diesmal wollten wir keinen Parcours aus vermeintlich unverzichtbaren audiophilen Prüfsteinen absolvieren. Die entscheidende Frage lautete vielmehr: Was geschieht, wenn man mit den Monitor Audio Studio 89 einfach jene Musik hört, die man seit Jahren oder Jahrzehnten kennt und immer wieder gerne auflegt?

Dass dabei auffallend viele Titel aus den frühen 1980er Jahren auftauchten, war durchaus passend, ohne zum eigentlichen Programm erhoben zu werden. „Edge of Seventeen“, „Abracadabra“, „Africa“ und „Radio Ga Ga“ entstanden in jener Pop- und Rockkultur, auf die Monitor Audio mit dem Namen und der Gestaltung der Studio 89 augenzwinkernd verweist. Der Test wurde damit jedoch keine nostalgische Zeitreise. Entscheidend blieb, wie überzeugend die Lautsprecher mit ganz unterschiedlichen Produktionen und Klangästhetiken umgingen.

Also öffneten wir unsere Easy-Listening-Playlist, wählten ganz bewusst nach Lust und Laune und ließen die Monitor Audio Studio 89 zeigen, was sie aus sehr unterschiedlich produzierten Lieblingsstücken machen.

Billy Joel – „Movin’ Out (Anthony’s Song)“ aus „The Stranger“

Schon mit Billy Joels „Movin’ Out (Anthony’s Song)“ war klar, dass die Studio 89 keine übertrieben auf Effekt getrimmte Aufnahme brauchen, um zu begeistern. Der rhythmische Unterbau kam straff und federnd, das Klavier besaß Körper, und Billy Joels Stimme stand klar umrissen, aber nicht wie ausgeschnitten zwischen den Lautsprechern. Die Aufnahme wirkte geordnet und offen, vor allem aber lebendig. Als das Arrangement dichter wurde, behielten die Lautsprecher die Übersicht und den inneren Zug des Stücks.

Elton John – „Rocket Man“ aus „Honky Château“

Elton Johns „Rocket Man“ zeigte, wie fein die Studio 89 mit Atmosphäre umgehen. Stimme und Klavier bildeten ein stabiles Zentrum, während sich die weiteren Ebenen der Produktion nach hinten und zu den Seiten öffneten. Die charakteristischen Chöre schwebten frei im Raum, ohne ihre Bindung zum eigentlichen Song zu verlieren. Nichts wirkte übermäßig seziert. Die zahlreichen Details waren da, doch sie dienten der Stimmung der Aufnahme und nicht dem Nachweis, wie hoch die Auflösung des Lautsprechers ausfällt.

Queen – „Radio Ga Ga“ aus „The Works“

Bei Queens „Radio Ga Ga“ mussten die Monitor Audio Studio 89 zeigen, ob ihre großzügige Abbildung auch dann Bestand hat, wenn eine Produktion auf große Gesten angelegt ist. Die markanten elektronischen Rhythmen kamen mit Nachdruck und klarer Kontur, Synthesizerflächen breiteten sich weit über die Lautsprecher hinaus aus, und Freddie Mercurys Stimme behauptete mühelos ihre Position im Zentrum. Vor allem der Refrain gewann jene Größe und gemeinschaftliche Wucht, die dieses Stück verlangt. Größe und Energie entstanden aus der stabilen Bühne, dem präzisen Timing und der Fähigkeit, die vielen Stimmen und Instrumente als geschlossenes Ganzes zusammenzuführen – niemals aus künstlich überhöhtem Oberbass.

Toto – „Africa“ aus „Toto IV“

Totos „Africa“ stellte andere Anforderungen. Die fein miteinander verzahnten Perkussionselemente, die charakteristische Basslinie, Keyboards, Stimmen und der große Refrain können auf weniger kontrollierten Lautsprechern rasch zu einer angenehm klingenden, aber wenig differenzierten Fläche verschmelzen. Die Studio 89 hielten jede Ebene nachvollziehbar, ohne den Fluss zu zerlegen. Der Rhythmus blieb leichtfüßig, der Bass federte, und die Gesangsharmonien öffneten sich weit in den Raum. Man konnte der Produktion konzentriert folgen – oder sie einfach genießen. Beides funktionierte gleichermaßen.

Steve Miller Band – „Abracadabra“ aus „Abracadabra“

„Abracadabra“ der Steve Miller Band lebt von seinem stoischen Puls, den wiederkehrenden Figuren und jener eigenwilligen Mischung aus Rock, Pop und elektronisch geprägter Produktion, die sofort in ihre Entstehungszeit führt. Über die Monitor Audio Studio 89 klang das weder nostalgisch weichgezeichnet noch unnötig modernisiert. Der Beat stand trocken und präzise, die Basslinie blieb beweglich, und die Synthesizer erhielten genau jene leuchtenden Farben, die das Stück unverwechselbar machen. Die hohe Auflösung lenkte den Blick nicht auf einzelne Produktionsdetails, sondern half dem Groove, seine ganze Wirkung zu entfalten.

Stevie Nicks – „Edge of Seventeen“ aus „Bella Donna“

„Edge of Seventeen“ von Stevie Nicks besitzt ein unablässig vorwärtstreibendes Gitarrenmotiv, das schnell hart oder ermüdend wirken kann. Die Monitor Audio Studio 89 zeichneten das Riff sauber und schnell, ließen ihm aber genügend Substanz. Darüber setzte sich Stevie Nicks’ unverwechselbare Stimme mit ihrer rauen Textur und ihrer ganzen emotionalen Dringlichkeit durch. Die Wiedergabe hatte Biss, ohne aggressiv zu werden, und Druck, ohne die Stimme zu bedrängen. Gerade hier bewährte sich die kontrollierte, aber niemals zurückhaltende Gangart der Lautsprecher.

Alannah Myles – „Black Velvet“ aus „Alannah Myles“

Alannah Myles’ „Black Velvet“ brachte eine deutlich dunklere Klangfarbe ins Spiel. Der tiefe, geschmeidige Bass und die satte Grundstimmung der Aufnahme erhielten über die Studio 89 erstaunliches Gewicht. Gleichzeitig blieb die Stimme frei, körperhaft und in ihren rauen wie sanften Facetten nachvollziehbar. Atem, Phrasierung und kleine Veränderungen der Intensität waren klar zu hören, ohne dass die Aufnahme in Einzelheiten zerfiel. Die Studio 89 machten aus der charakteristischen Stimme kein audiophiles Anschauungsobjekt, sondern transportierten Nähe, Spannung und Persönlichkeit.

Daft Punk – „Get Lucky“ aus „Random Access Memories“

Mit „Get Lucky“ von Daft Punk landeten wir schließlich bei einer Produktion, die den Monitor Audio Studio 89 reichlich Gelegenheit gab, ihre technische Klasse zu zeigen. Nile Rodgers’ Gitarre kam federnd, präzise und mit sauber gezeichneten Anschlägen. Die Basslinie besaß Druck und Elastizität, während Pharrell Williams’ Stimme stabil im Zentrum stand. Die zahlreichen feinen Produktionselemente fanden ihren Platz in einer breiten, tiefen und hervorragend organisierten Bühne. Die Studio 89 spielten schnell genug, um den Groove vollkommen selbstverständlich wirken zu lassen, und kontrolliert genug, um auch bei höherem Pegel jede Ebene sauber zu halten. Es blieb Musik. Und es machte schlicht großen Spaß.

FAQ Monitor Audio Studio 89

Für welche Raumgröße eignen sich die Monitor Audio Studio 89?

In unserem Test spielten die Monitor Audio Studio 89 in einem etwa 15 bis 20 m² großen Raum mit Bravour. Für kleine und mittelgroße Wohnräume sind sie damit eine ausgesprochen leistungsfähige Lösung. Für sehr großzügige Räume und extrem hohe Pegel sind größere Lautsprecher naturgemäß die passendere Wahl.

Können die Monitor Audio Studio 89 nahe an der Wand stehen?

Obwohl die Studio 89 zwei rückwärtige HiVe II Bassreflexöffnungen besitzen, funktionierte eine vergleichsweise wandnahe Aufstellung in unserem Hörraum erstaunlich problemlos. Der Bass blieb sauber, konturiert und frei von Dröhnen. Die optimale Position hängt dennoch stets von Raumakustik und Hörplatz ab.

Benötigen die Monitor Audio Studio 89 die passenden Stands?

Nein. Die Monitor Audio Studio 89 können auf geeigneten hochwertigen Lautsprecherständern betrieben werden. Der speziell entwickelte Monitor Audio Studio 89 Stand ist jedoch eine überaus elegante Erweiterung, auf der sich die Lautsprecher fest verschrauben lassen und mit der sie optisch ein besonders schlüssiges Ganzes ergeben.

Welchen Verstärker bedarf es für die Monitor Audio Studio 89?

Der Hersteller empfiehlt Elektronik mit 50 bis 300 Watt RMS. Mit 86 dB Wirkungsgrad, 6 Ohm Nennimpedanz und einem Minimum von 4,2 Ohm verdienen die Studio 89 eine hochwertige und souveräne Elektronik. Im Test erwies sich der Arcam SA45 Streaming Integrated Amplifier als hervorragender Spielpartner.

Sind die Monitor Audio Studio 89 nur für audiophile Aufnahmen geeignet?

Ganz im Gegenteil. Eine ihrer größten Stärken bestand im Test darin, auch ganz gewöhnliche Favoriten aus der Rock- und Pop-Geschichte spannend, packend und musikalisch geschlossen wiederzugeben. Die Studio 89 verlangen keine Vorzeigeproduktion, um zu begeistern.

Sind die Monitor Audio Studio 89 klassische Regallautsprecher?

Trotz ihrer kompakten Front sollten sie nicht wie einfache Regallautsprecher behandelt werden. Das 361 mm tiefe Gehäuse, die rückwärtigen Bassreflexöffnungen und der klangliche Anspruch sprechen für eine freie und stabile Aufstellung auf geeigneten Stands oder einem entsprechend soliden Möbel.


Die wichtigsten Vorteile im Überblick

  • Exklusive Wohnraumlösung: Die schlanke Form, der Hochglanzlack und die goldfarbenen Chassis machen die Studio 89 zum bewussten Bestandteil eines modernen Interieurs.
  • Außergewöhnlich kompakte Front: Mit nur 157 mm Breite beanspruchen die Lautsprecher optisch und räumlich erstaunlich wenig Platz.
  • Audiophile Klangqualität: Hohe Auflösung, natürliche Klangfarben und präzises Timing erfüllen weit mehr als einen bloßen Lifestyle-Anspruch.
  • Großzügige räumliche Abbildung: Die Bühne löst sich vollständig von den schlanken Gehäusen und reicht weit in Breite und Tiefe.
  • Geschlossenes Klangbild: Die drei Chassis treten akustisch als eine vollkommen homogene Einheit auf.
  • Erstaunlich substanzieller Bass: Zwei 108 mm Treiber liefern in kleinen und mittelgroßen Räumen ein griffiges, vollständiges Fundament.
  • Unkritischer als erwartet: Im Test funktionierten die beiden rückwärtigen Bassreflexöffnungen auch bei vergleichsweise geringem Wandabstand problemlos.
  • Stimmige Erweiterung: Die optionalen Monitor Audio Studio 89 Stands führen Gestaltung und Proportionen zu einem eleganten Ganzen.

KEF LS LUXE

Preis und Verfügbarkeit

Die Monitor Audio Studio 89 sind im Fachhandel in den Ausführungen High Gloss Black und High Gloss White erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt € 2.350,- pro Paar. Der in Schwarz oder Weiß angebotene Monitor Audio Studio 89 Stand ist als optionale Ergänzung zum Preis von € 600,- pro Paar verfügbar. Monitor Audio gewährt fünf Jahre Garantie.

Wir meinen…

Die Monitor Audio Studio 89 lösen eine Aufgabe, an der erstaunlich viele Lautsprecher scheitern: Sie nehmen sich im Wohnraum zurück, ohne belanglos auszusehen, und treten beim Musikhören groß auf, ohne ihre Leistung demonstrativ auszustellen. Mit ihrer nur 157 mm breiten Front, den makellosen Hochglanzoberflächen und den goldfarbenen Chassis besitzen sie genau jene Eigenständigkeit, die man von einem exklusiven Designobjekt erwartet. Dennoch bleibt ihre Form klar, elegant und ausgesprochen leicht in ein modernes Interieur zu integrieren.

Dieser Anspruch endet nicht an der Oberfläche. Die enorme räumliche Weite, der feine MPD III Hochtonwandler, die geschlossene Mittenwiedergabe und der für diese Gehäusegröße verblüffend erwachsene Bass weisen die Studio 89 unmissverständlich als audiophile Lautsprecher aus. Sie klingen nicht wie eine elegante Lifestyle-Lösung, der man angesichts ihrer Gestaltung gewisse klangliche Grenzen nachsehen müsste. Sie spielen vollständig, souverän, präzise und mitreißend.

Mit dem Arcam SA45 Streaming Integrated Amplifier entstand bei HeimkinoWelt eine bemerkenswert schlanke HiFi-Kette, die einen etwa 15 bis 20 m² großen Raum mühelos mit Musik erfüllte. Zwei Lautsprecher, ein Gerät für Streaming und Verstärkung sowie ein Apple iPad als Steuerung – mehr brauchte es nicht. Selbst eine vergleichsweise wandnahe Positionierung erwies sich im kleinen HiFi Studio als problemlos. Damit erfüllen die Monitor Audio Studio 89 nicht bloß auf dem Papier, sondern ganz praktisch jene Anforderungen, die hochwertige Musikwiedergabe in einem modernen Wohnumfeld stellt.

Wer bislang glaubte, zwischen einem exklusiven, wohnraumfreundlichen Erscheinungsbild und ernsthafter audiophiler Klangqualität wählen zu müssen, findet hier eine bemerkenswert überzeugende Antwort. Die Monitor Audio Studio 89 sind keine verkleinerten High-end Lautsprecher und kein veredeltes Lifestyle-Produkt. Sie sind eine eigenständige Lautsprecher-Lösung, bei der Abmessungen, Form und Klangqualität mit seltener Konsequenz auf dasselbe Ziel ausgerichtet wurden. Herausragend, ein großes Lob an die Entwickler von Monitor Audio Ltd.

ProduktMonitor Audio Studio 89
PreisMonitor Audio Studio 89 € 2.350,-
Monitor Audio Studio 89 Stand € 600,-

Technische Daten Monitor Audio Studio 89

ProduktMonitor Audio Studio 89
BauartPassiver 2-Wege Lautsprecher, Bassreflex
ChassisanordnungMTM – Mid-Tweeter-Mid
Hochtonwandler1 × MPD III Hochtonwandler
Bass-/Mitteltöner2 × 108 mm RDT III C-CAM
Frequenzgang Freifeld53 Hz bis 60 kHz bei -6 dB
Frequenzgang im Raum48 Hz bis 60 kHz bei -6 dB
Wirkungsgrad86 dB bei 2,83 V/1 m im Freifeld
Nennimpedanz6 Ohm
Impedanzminimum4,2 Ohm bei 220 Hz
Empfohlene Verstärkerleistung50 bis 300 Watt RMS an 4 Ohm, Musiksignal
Dauerbelastbarkeit150 Watt RMS an 6 Ohm
Maximale Spitzenlautstärke113 dB pro Lautsprecher bei 1 m
Übergangsfrequenz2,4 kHz
BassabstimmungZwei rückwärtige HiVe II Bassreflexöffnungen
Abstimmfrequenz58 Hz
AnschlüsseRhodinierte Single-Wiring Lautsprecherklemmen
Abmessungen340 × 157 × 361 mm inklusive Anschlüssen
Gewicht7,6 kg pro Lautsprecher
AusführungenHigh Gloss Black, High Gloss White
Garantie5 Jahre

sempre-audio.at Review - Award HERAUSRAGEND

Die Monitor Audio Studio 89 verbinden außergewöhnlich kompakte Abmessungen und ein exklusives, wohnraumfreundliches Design mit großer Räumlichkeit, hoher Auflösung, verblüffend vollständigem Bass und mitreißender Spielfreude. Damit erfüllen sie audiophile Ansprüche, ohne einem modernen Interieur die Gestaltung eines klassischen HiFi-Systems aufzuzwingen.


Positiv

  • Enorm weite und tief gestaffelte räumliche Abbildung
  • Außergewöhnlich homogene Wiedergabe über den gesamten Frequenzbereich
  • Audiophile Klangqualität unabhängig vom gewählten Musikmaterial
  • Präziser, substanzieller Bass angesichts der kompakten Abmessungen
  • Offener, schneller und niemals aufdringlicher Hochton
  • Hohe Verarbeitungsqualität und unverwechselbares Design
  • Im Test auch bei vergleichsweise wandnaher Aufstellung überzeugend
  • Optionaler Stand ergibt ein besonders elegantes Gesamtbild

Negativ

  • Für sehr große Räume ist das kompakte Konzept naturgemäß nicht vorgesehen
  • Hochglanzoberflächen verlangen im Alltag etwas Pflege

Testumgebung

  • Der Test fand in den optimal gestalteten Hörräumen von HeimkinoWelt „1080p“ Audiovisuelle Systeme GmbH in Wien statt
  • Arcam SA45 Streaming Integrated Amplifier
  • Kabel von Wireworld und AudioQuest
  • TIDAL über TIDAL Connect
  • Roon
  • Apple iPad als Remote
MarkeMonitor Audio Ltd.
HerstellerMonitor Audio Ltd.
Vertrieb ÖsterreichR.M.S. State of the Art Audio Products
Vertrieb DeutschlandPannes Vertriebs KG
Vertrieb Schweizcebrands.ch
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WERTUNG

KLANG - 9
DESIGN - 10
BEDIENUNG - 9
PREIS/LEISTUNG - 8

9

HERAUSRAGEND

Die Monitor Audio Studio 89 sind eine außergewöhnlich elegante Lösung für anspruchsvolle Wohnräume. Ihre schlanke Form und die makellose Verarbeitung treffen auf eine große, vollkommen losgelöste Bühne und eine Klangqualität, die eindeutig audiophilen Maßstäben folgt.

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Über
Monitor Audio Ltd.
Quelle
Monitor Audio Ltd.

Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.at | Der HiFi Blog - Das HiFi Magazin und HiFi BLOG, ist seit Jahrzehnten als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig. Mit den Magazinen HiFi.Luxury sowie the LUXURY HOME guide begründete er zudem zwei weitere Plattformen, die für modernen, exquisiten Lebensstil stehen.

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