klangBilder|12: Im Rahmen der Erlebnis-Messe ist es unserem Chefredakteur Michael Holzinger eine große Ehre, mit Ernst Molden einen der renommiertesten Singer/Songwriter Österreichs zum Gespräch zu bitten." /> Sempre Audio

sempre-audio.at im Gespräch mit: Ernst Molden

klangBilder|12: Neben den neuesten Produkten aus allen Bereichen der Unterhaltungs-Elektronik stehen bei der Erlebnis-Messe in Wien natürlich auch in diesem Jahr international renommierte Künstler im Mittelpunkt des Interesses. Mit Ernst Molden darf Michael Holzinger, Chefredakteur von sempre-audio.at, einen ganz besonderen Gast zum Gespräch bitten.

Von Michael Holzinger (mh)
08.11.2012

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Würde dieses Gespräch nicht auf einer ausgewiesenen „HiFi-Messe“ stattfinden, so gäbe es mit dem Gesprächspartner Ernst Molden wohl auch tausende andere Dinge zu besprechen. Auch wenn sein Weg, als Kind einer Wiener Literaten- und Publizisten-Familie, durchaus ein wenig vorgezeichnet schien, so lässt aus der Vita von Ernst Molden klar herauslesen, dass sich dahinter ein immens umtriebiger, stets neuen Herausforderungen und Aufgaben offen gegenüber stehender Mensch verbirgt, der offensichtlich niemals müde wird, neue Wege zu beschreiten. Seine Laufbahn als Journalist - Polizei-Reporter, Beilagen-Redakteur ... - beendete er zunächst, um ans Wiener Schauspielhaus als Dramaturg und „Hausautor“ zu wechseln, wie Ernst Molden es selbst auf seiner Webseite beschreibt. Allerdings, ganz konnte er es dann doch nicht ganz mit dem Journalismus lassen, sodass nach wie vor so manche Kolumne, so manche Rezension aus der Feder Ernst Molden in schöner Regelmässigkeit in den österreichischen Medien zu finden ist.

Schreiben, das hat es ihm ohnedies angetan, denn immerhin entstanden im Laufe der Jahre nicht nur zahlreiche Kurzgeschichten, Feuilletons und zwei Theaterstücke, sondern ebenso vier Romane und drei Essay-Bände.

Und dieser Drang Geschichten zu erzählen, der findet sich auch in seinem Schaffen als Musiker, einer Profession, oder wohl vielmehr Leidenschaft, die Ernst Molden seit dem Jahr 1993 nachgeht. Neben der Musik für Hörspiele und Bühnenmusik fürs Burgtheater sowie diversen Projekten mit namhaften österreichischen Musikern stehen dabei natürlich seine eigenen Alben im Vordergrund, die jedesmal aufs Neue von der Kritik in höchsten Tönen gelobt werden.

Auch sein neuestes Werk „A so a scheena Dog“ macht da natürlich keine Ausnahme, und dieses wird wohl allen voran im Mittelpunkt des Gesprächs im Rahmen der klangBilder|12 am 17. November 2012 um 12:00 Mittags im Salon Kokoschka im Wiener Hotel Hilton Plaza stehen. Wir sind somit zu Gast bei der Firma Audio Tuning Vertriebs GmbH.

Einmal mehr erzählt Ernst Molden auf diesem Album alltägliche Geschichten, die in unvergleichlich intimer Art und Weise vorgetragen, zu kleinen Kunstwerken erhoben werden. Besonders interessant an diesem Album ist zudem, dass es bewusst komplett analog produziert wurde. Und wenn man schon auf Tonband anstatt auf Festplatte aufnimmt, so ist es doch nur konsequent, wenn man das Ergebnis auch auf Vinyl veröffentlicht.

Schon allein diese Tatsache dürfte also ebenfalls für ausreichend Gesprächsstoff, gerade im Umfeld audiophiler Feinspitze, liefern. Wir sind uns zudem sicher, dass uns Ernst Molden im Rahmen dieses Gesprächs auch einen direkten Vergleich Vinyl versus Live erlauben wird und dazu eine Gitarre mit auf den Weg ins Hilton Plaza nimmt. Mit Sicherheit aber wird mit Thomas Pronai der Produzent des Albums "A so a scheena Dog" ebenfalls an diesem Tag anwesend sein, der nicht nur Produzent weiterer renommierter Bands wie etwa Garish ist, sondern zudem passionierter Sammler und Liebhaber von "Vintage gear", was wohl den ein oder anderen Rückschluss auf seine Produktionsweise zulässt, und den besonders intimen, warmen und weichen Klang von "A so a scheena Dog" erklären dürfte.

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