Sony IER-M500 – Professioneller In-Ear-Monitor mit hoher passiver Geräuschisolierung
Sony erweitert sein professionelles Audio-Portfolio um den Sony IER-M500, einen kabelgebundenen In-Ear-Monitor für Live-Auftritte und Studioeinsätze. Die geschlossene Bauweise, geräuschisolierende Polyurethan-Ohrpassstücke und eine speziell entwickelte Passformunterstützung sollen auch bei intensiver Bewegung für stabilen Halt und eine klare Wiedergabe sorgen. Ab August 2026 kommt das Modell in drei Farbvarianten zum Preis von € 115,- auf den Markt.
- Der Sony IER-M500 ist ein professioneller In-Ear-Monitor mit hoher passiver Geräuschisolierung, sicherem Sitz und damit nicht nur für Musiker auf Bühne, im Proberaum oder Studio interessant, sondern durchaus auch für Konsumenten, die eine solide, kabelgebundene Lösung suchen.
Für zuverlässiges Monitoring auf der Bühne genügt guter Klang allein nicht. Ein professioneller In-Ear-Monitor muss auch bei Bewegung sicher sitzen, Außengeräusche wirksam reduzieren und den eigenen Monitormix klar und kontrolliert wiedergeben. Genau für dieses Einsatzgebiet entwickelte Sony gemeinsam mit erfahrenen Monitoring-Ingenieuren den neuen Sony IER-M500. Eine vollständig geschlossene Akustikkonstruktion, ein dynamischer Treiber und eine vergleichsweise große rückwärtige Kammer sollen eine präzise, ausgewogene Wiedergabe ermöglichen. Mit einem Preis von € 115,- positioniert Sony das Modell bewusst als erschwingliche Lösung für professionelle Musiker ebenso wie für ambitionierte Amateurbands.
Key Facts Sony IER-M500
- Professioneller kabelgebundener In-Ear-Monitor für Bühne und Studio
- Geschlossene dynamische Konstruktion mit 5 mm Treiber
- Frequenzgang von 10 Hz bis 40 kHz, 16 Ohm Impedanz und 103 dB/mW Empfindlichkeit
- Hohe passive Geräuschisolierung mit Polyurethan-Ohrpassstücken in vier Größen
- Fünf Passformstützen sowie flexible Ohrbügel und Befestigungsclip
- Abnehmbares, 1,6 m langes Kabel mit MMCX-kompatiblem Sony-Steckverbinder
- Gewicht von 6,9 g ohne Kabel
- Farben Klar, Schwarz und Rot/Blau
- Preis € 115,-, erhältlich ab August 2026
Sony IER-M500 für professionelles Bühnenmonitoring
Sony ordnet den IER-M500 klar als professionellen In-Ear-Monitor ein. Das Modell soll Sängern, Gitarristen, Schlagzeugern und anderen Bühnenmusikern ermöglichen, den eigenen Monitormix auch in lauten Live-Umgebungen zuverlässig zu verfolgen.
Dabei richtet sich Sony nicht ausschließlich an professionelle Touring-Musiker. Auch kleinere Bands, semiprofessionelle Anwender und ambitionierte Einsteiger sollen eine universell passende Alternative zu deutlich kostspieligeren, individuell angefertigten In-Ear-Systemen erhalten.
Der Sony IER-M500 arbeitet rein passiv und kabelgebunden. Es gibt somit weder eine Funkverbindung noch aktives Noise Cancelling, Akkus oder digitale Signalverarbeitung im Ohrhörer. Die Abschirmung gegenüber der Umgebung entsteht stattdessen durch die versiegelte Gehäusekonstruktion und den möglichst dichten Sitz der Ohrpassstücke.
Stabiler Sitz auch bei intensiver Bewegung
Ein Schwerpunkt der Entwicklung lag nach Angaben von Sony auf Form, Gewichtsverteilung und mechanischem Halt. Der Hersteller kombiniert dafür speziell geformte Passformstützen mit flexiblen Ohrbügeln und einem Clip zur Fixierung des Kabels an der Kleidung.
Zum Lieferumfang gehören geräuschisolierende Polyurethan-Ohrpassstücke in den vier Größen L, M, S und XS. Ihre dünne Wand soll sich dem Gehörgang gut anpassen, eine möglichst dichte Abdichtung herstellen und zugleich den Tragekomfort bei längeren Auftritten verbessern.
Die korrekte Wahl der Ohrpassstücke ist bei einem passiven In-Ear-Monitor besonders entscheidend. Erst ein dichter Sitz ermöglicht eine zuverlässige Basswiedergabe und reduziert gleichzeitig den Pegel von Schlagzeug, Bühnenmonitoren und Beschallungsanlage, der von außen ans Ohr gelangt.
Geschlossene Akustikkonstruktion statt aktivem Noise Cancelling
Die hohe Geräuschunterdrückung des Sony IER-M500 beruht ausschließlich auf passiver Isolation. Das vollständig geschlossene Gehäuse und die abdichtenden Ohrpassstücke sollen störende Umgebungsgeräusche reduzieren, ohne dass dafür eine elektronische Gegenschallerzeugung erforderlich ist.
Für Musiker kann diese Abschirmung einen praktischen Vorteil darstellen. Je weniger Außenschall bis zum Ohr vordringt, desto niedriger lässt sich in vielen Situationen der Pegel des eigenen Monitormixes einstellen. Eine korrekt angepasste Lautstärke bleibt dennoch entscheidend, da auch ein gut isolierender In-Ear-Monitor keinen automatischen Gehörschutz ersetzt.
Sony kombiniert die versiegelte Konstruktion mit einer vergleichsweise großen Akustikkammer. Der darin arbeitende dynamische Treiber soll tiefe Frequenzen kontrolliert und mit ausreichender Substanz wiedergeben, während eine optimierte innere Struktur die Übertragung des Hochtonbereichs unterstützt.
Dynamischer 5 mm Treiber und Frequenzgang bis 40 kHz
Im Sony IER-M500 kommt ein dynamischer Treiber mit einem Durchmesser von 5 mm zum Einsatz. Sony gibt einen Frequenzgang von 10 Hz bis 40 kHz nach IEC an und weist das Modell damit als für High-resolution Audio geeigneten In-Ear-Monitor aus.
Die Impedanz beträgt 16 Ohm bei 1 kHz, die Empfindlichkeit gibt der Hersteller mit 103 dB/mW an. Damit bringt der IER-M500 grundsätzlich günstige Voraussetzungen für den Betrieb an professionellen Monitor-Beltpacks, kabelgebundenen Kopfhörer-Ausgängen und mobilen Audiolösungen mit.
Für den Bühneneinsatz ist weniger eine spektakulär abgestimmte Wiedergabe als vielmehr eine klar nachvollziehbare Darstellung des Monitormixes gefragt. Stimmen, Instrumente, Timing und Dynamik müssen auch unter schwierigen akustischen Bedingungen eindeutig erkennbar bleiben. Genau auf diese präzise und verlässliche Wiedergabe soll die Abstimmung des Sony IER-M500 ausgerichtet sein.
Gemeinsam mit Monitoring-Ingenieuren entwickelt
In die Entwicklung bezog Sony professionelle Monitoring-Ingenieure ein, die aus ihrer täglichen Arbeit mit internationalen Künstlern und umfangreichen Live-Produktionen praktische Anforderungen an Passform, Klang und Zuverlässigkeit einbrachten.
Zu den beteiligten Fachleuten zählt Noel Edwards, der auf Tourneen für international bekannte Künstler tätig ist. Obwohl er normalerweise individuell angefertigte In-Ear-Monitore verwendet, komme die Klangqualität des Sony IER-M500 nach seiner Einschätzung bemerkenswert nahe an solche Custom-Lösungen heran.
Abnehmbares Kabel für Bühne und Studio
Das mitgelieferte Kabel ist nach Angaben der deutschen Sony-Pressemitteilung 1,6 m lang und lässt sich von den Ohrhörern abnehmen. Als Verbindung setzt Sony auf eine eigene, als MMCX-kompatibel ausgewiesene Steckerlösung.
Ein austauschbares Kabel ist gerade im professionellen Alltag von Vorteil. Wird die Leitung durch häufiges Auf- und Abbauen, mechanische Belastungen oder das regelmäßige Ein- und Ausstecken beschädigt, muss nicht zwangsläufig der gesamte In-Ear-Monitor ersetzt werden.
Sony beschreibt den IER-M500 zudem als für Schweiß, Feuchtigkeit und Spritzwasser ausgelegt. Eine konkrete IP-Schutzklasse nennt das Unternehmen allerdings nicht. Das Modell sollte daher als bühnentauglich, nicht jedoch als ausdrücklich wasserdichter In-Ear-Monitor verstanden werden.
Drei Farbvarianten mit eindeutiger Kanalzuordnung
Der Sony IER-M500 wird in den Ausführungen Klar, Schwarz sowie Rot/Blau angeboten. Bei der letztgenannten Variante erleichtert die farbliche Unterscheidung die schnelle Zuordnung zum linken beziehungsweise rechten Ohr.
Das Gewicht beträgt lediglich 6,9 g ohne Kabel. In Verbindung mit der auf Halt und Gewichtsverteilung abgestimmten Gehäuseform soll dies den Tragekomfort auch bei längeren Proben, Konzerten und Studio-Sessions unterstützen.
Kunststoff mit erneuerbarem Material auf Biomassebasis gemischt
Auch beim eingesetzten Kunststoff verweist Sony auf einen reduzierten Einsatz neuer fossiler Rohstoffe. Im Rahmen eines Massenbilanzansatzes werden dem verwendeten Kunststoff 35 Prozent erneuerbares Material auf Biomassebasis zugeordnet.
Dabei handelt es sich nicht um einen unmittelbar nachweisbaren Anteil recycelten Kunststoffs in jedem einzelnen Gehäuse. Der Massenbilanzansatz ordnet den erneuerbaren Rohstoffanteil vielmehr rechnerisch innerhalb des Produktions- und Lieferprozesses zu.
Die wichtigsten Vorteile im Überblick
- Sicherer Sitz: Spezielle Passformstützen, flexible Ohrbügel und ein Kabelclip stabilisieren den In-Ear-Monitor auch bei intensiver Bewegung auf der Bühne.
- Hohe passive Geräuschisolierung: Die geschlossene Konstruktion und abdichtende Polyurethan-Ohrpassstücke reduzieren störenden Außenschall ohne aktive Elektronik.
- Präzises Monitoring: Die auf professionelle Live-Anwendungen ausgelegte Abstimmung soll Stimmen, Instrumente und Timing klar nachvollziehbar wiedergeben.
- Kontrollierte Basswiedergabe: Der dynamische Treiber arbeitet mit einer großen Akustikkammer zusammen, um tiefe Frequenzen druckvoll, aber kontrolliert darzustellen.
- Breiter Frequenzbereich: Der Übertragungsbereich von 10 Hz bis 40 kHz deckt auch Frequenzen oberhalb des menschlichen Hörbereichs ab und entspricht Sonys High-resolution-Audio-Auslegung.
- Hoher Tragekomfort: Vier Größen der Polyurethan-Ohrpassstücke ermöglichen eine individuelle Anpassung an unterschiedliche Gehörgänge.
- Austauschbares Kabel: Die abnehmbare Kabelkonstruktion erleichtert den Ersatz einer im Bühnenalltag besonders beanspruchten Komponente.
- Attraktiver Einstiegspreis: Mit € 115,- bleibt der professionelle In-Ear-Monitor auch für kleinere Bands und ambitionierte Amateurmusiker erreichbar.
Preis und Verfügbarkeit
Der Sony IER-M500 soll ab August 2026 im Fachhandel angeboten werden. Zur Wahl stehen die Farbvarianten Klar, Schwarz und Rot/Blau. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt € 115,-.
Wir meinen…
Mit dem Sony IER-M500 präsentiert Sony keinen modischen Universal-In-Ear mit Funktechnik, sondern ein konsequent auf die Anforderungen von Musikern zugeschnittenes Arbeitsgerät. Hohe passive Geräuschisolierung, ein umfangreiches Anpassungssystem und das austauschbare Kabel sind in dieser Preisklasse überzeugende Argumente. Positiv ist zudem, dass Sony klar auf eine kabelgebundene und damit latenzfreie Lösung setzt. Wie gut die klangliche Abstimmung, die Isolation und der Langzeitkomfort tatsächlich ausfallen, muss ein Praxistest zeigen – auf dem Papier erscheint der IER-M500 zum Preis von € 115,- jedoch als ausgesprochen interessantes Angebot für Musiker, aber durchaus auch für Endkunden, die eine solide Lösung zum attraktiven Preis suchen.
| Produkt | Sony IER-M500 In-Ear-Monitor |
|---|---|
| Preis | € 115,- |
Technische Daten Sony IER-M500 In-Ear-Monitor
| Produkt | Sony IER-M500 In-Ear-Monitor |
|---|---|
| Charakterisierung | Professioneller kabelgebundener In-Ear-Monitor |
| Bauweise | Geschlossen, dynamisch |
| Treiber | Dynamischer 5 mm Treiber |
| Frequenzgang | 10 Hz bis 40 kHz nach IEC |
| Impedanz | 16 Ohm bei 1 kHz |
| Empfindlichkeit | 103 dB/mW |
| Geräuschisolierung | Passiv, vom Hersteller als hoch eingestuft |
| Ohrpassstücke | Polyurethan, Größen L, M, S und XS |
| Passformunterstützung | Fünf Passformstützen, flexible Ohrbügel und Clip |
| Kabel | Abnehmbar, rund 1,6 m, Y-Ausführung |
| Anschluss am Ohrhörer | Sony Steckverbinder, MMCX-kompatibel |
| Anschluss an der Quelle | Abgewinkelter 3,5 mm Stereo-Miniklinkenstecker |
| Gewicht | 6,9 g ohne Kabel |
| Farbvarianten | Klar, Schwarz und Rot/Blau |
| Marke | Sony Corporation |
|---|---|
| Hersteller | Sony Corporation |
| Vertrieb | Sony Corporation |
| Mehr zu diesem Hersteller bei sempre-audio.at |













