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Spotify HiFi – Musik-Streaming in CD-Qualität

Nun also auch Spotify! Im Laufe des Jahres will der Streaming-Dienst Spotify HiFi anbieten. Damit soll erstmals auch hier Musik in „CD-Qualität“ zur Verfügung stehen. Der Anbieter spricht hierbei von „High-quality music experience“.

Spotify HiFi nennt sich jener Service, den der Branchenführer im Bereich Musik-Streaming, das Unternehmen Spotify AB, nunmehr ankündigt. Setzte man bislang ausschließlich auf Inhalte in verlustbehaftet komprimierter Form, so soll über Spotify HiFi in „CD-Qualität“ angeboten werden.

Damit komme der Anbieter eigenen Angaben zufolge der Forderung von Künstlern und Musik-Liebhaber nach, denen Qualität besonders wesentlich sei, verkündet Spotify AB. High-quality music streaming, wie man das neue Angebot nennt, sei eines der am meisten geforderten Features bestehender Kunden. Eine Erkenntnis, die wohl nicht so neu ist, wie es Spotify AB nun vermittelt, schließlich ist man einer der letzten Anbieter in diesem Bereich, die allein verlustbehaftete Audio-Daten offerieren. Zahlreiche Konkurrenten bieten diesbezüglich längst Alternativen, teils sogar mit Hi-res Audio weit mehr.

Nicht nur Quantität, auch Qualität zählt…

Wie auch immer, nun setzt also auch Spotify AB auf Qualität, schiere Quantität allein ist eben lägst kein wirkliches Zugpferd in der Vermarktung des Angebots. Allen voran Billie Eilish hat man anlässlich der Präsentation von Spotify HiFi auserkoren, die entsprechende Werbebotschaft zu verkünden.

Spotify Connect als Schnittstelle

Ganz wesentlich ist, dass Spotify HiFi natürlich einhergeht mit Spotify Connect, jener Schnittstelle, die Spotify AB für Partner in der Consumer Electronic bereit hält, um eine nahtlose Wiedergabe im gesamten Haus über die verschiedensten Produkte unterschiedlichster Hersteller hinweg zu garantieren. Man arbeite bereits mit zahlreichen Partnern zusammen, um Spotify HIFi mittels Spotify Connect zur Markteinführung auf möglichst vielen Devices zugänglich zu machen, so das Versprechen des Anbieters.

Spotify AB gibt an, dass Spotify HiFi, wie beschrieben, Musik-Streaming in „CD-Qualität“ biete, wobei man auf ein Lossless Audio-Format setzt.

Report: Wohin entwickelt sich der Musik Download- und Streaming-Markt?

Zeitpunkt für Markteinführung offen

Noch ist nicht klar, wann Spotify HiFi tatsächlich verfügbar sein wird. Der Anbieter gibt derzeit diesbezüglich lediglich an, dass dieses neue Angebot im Laufe des Jahres 2021 in ausgewählten Märkten ausgerollt werden soll. Damit ist natürlich nicht klar, ob dieses Angebot auch tatsächlich hierzulande bereits zur Markteinführung zur Verfügung steht. Ebenso offen ist, welchen Preis Spotify AB für Spotify HiFi aufruft.

Wir meinen…

Es hat wirklich lange gedauert, dass nunmehr mit Spotify AB auch der Branchenführer erkennt, dass Quantität allein nicht mehr ausreicht, sondern durchaus auch Qualität ein Marketing-Instrument sein kann. Während also die Konkurrenz schon seit geraumer Zeit Musik-Streaming zumindest auch in „CD-Qualität“, teils gar in Hi-res Audio offeriert, kündigt Spotify AB für dieses Jahr Spotify HiFi mit „CD-Qualität“ an. Wann und zu welchem Preis steht noch nicht fest. Wenn nunmehr Spotify AB auch erkennt, dass man Künstler fair entlohnen muss, um auch künftig „Inhalte“ für den eigenen Dienst anbieten zu können…

Hersteller:Spotify AB
Vertrieb:Spotify AB
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Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.com und HiFi BLOG, ist seit Jahren als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig.

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Ein Kommentar

  1. CD-Qualität ist schon mal ein guter Schritt, jedoch hat das noch immer nichts mit HiRes, wie bei den anderen Anbieter gemein. Wenn sich Spotify in die Preisregionen von HiRes begibt können sies auch gleich wieder sein lassen. Nur ein Bsp. Qobuz verlangt 19,99Eur für das monatliche HiRes-Abo, bei jährl. Zahlung nur 14,99Eur. Denke für den gediegenen Höregenuß leisten sich die Meisten das Jahresabo. Der Qualitätskunde hat auch nichts mit KonservenhöreInnen gemeinsam. Ist zu hoffen dass die Maretingabteilung von Spotify dies berücksichtig. Wobei wenn man als PR-Zugpferd Billie Eilish einsetzt man doch ins Grübeln kommt.

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