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Yamaha A-S3000 und CD-S3000 – Die Essenz der Musik erleben…

Ultimativen Musikgenuss verspricht der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Yamaha für das neue Stereo-Gespann bestehend aus dem Stereo Vollverstärker Yamaha A-S3000 sowie dem Super Audio CD-Player Yamaha CD-S3000, die wohl nicht nur aus akustischer, sondern ebenso aus haptischer und optischer Sicht viele ambitionierte HiFi-Freunde begeistern werden.

Man kann wohl mit Fug und Recht festhalten, dass es unter anderem dem japanischen Unterhaltungselektronik-Konzern Yamaha mit zu verdanken ist, dass die klassische HiFi und somit das Stereo-Segment inzwischen auch wieder bei den etablierten großen Konzernen der Branche einen hohen Stellenwert einnimmt. Nach Jahren, in denen sich diese Konzerne vorwiegend auf Lösungen im AV-Segment konzentrierten, war es unter anderem Yamaha, die mit der vielbeachteten Yamaha S2000-Serie erneut das Stereo-Segment in den Fokus rückte. Ein Beispiel, dem so manch anderer Konzern folgte, und mittlerweile wird dieses Segment wieder von allen führenden Branchengrößen mit durchwegs sehr attraktiven Lösungen bedient.

In den letzten Jahren setzte Yamaha im Stereo-Segment zunächst auf Lösungen die unterhalb der S2000-Serie angesiedelt waren, und so folgte dem Yamaha A-S2000 sowie dem Yamaha CD-S2000 alsbald der Yamaha A-S1000 und der zugehörige Yamaha CD-S1000, der Yamaha A-S700 und Yamaha CD-S700 sowie der Yamaha A-S500. Selbst für Einsteiger offeriert man inzwischen ein besonders günstiges System bestehend aus dem Yamaha A-S300 sowie dem Yamaha CD-S300 und mit dem Yamaha CD-C600 steht sogar ein 5-fach CD-Wechsler zur Verfügung. Auch Tuner bietet Yamaha inzwischen mit dem Yamaha T-S1000, Yamaha T-S500 und Yamaha T-D500 an. Zudem offeriert Yamaha Stereo Receiver (Yamaha R-S700, Yamaha R-S500 und Yamaha R-S300) und mit den Produkten Yamaha NP-S2000 sowie Yamaha CD-N500 wird auch modernsten Streaming-Lösungen Rechnung getragen.

Nunmehr nimmt sich der japanische Konzern aber erneut das obere Segment vor, und will mit dem neuen Stereo Vollverstärker Yamaha A-S3000 sowie dem Super Audio CD-Player Yamaha CD-S3000 Lösungen der Referenz-Klasse anbieten.

So verspricht Yamaha in einer Aussendung, dass der neue Stereo Vollverstärker Yamaha A-S3000 nicht weniger als den vollendeten Musik-Genuss biete und für puren HiFi-Genuss konzipiert sei, ebenso der Super Audio CD-Player Yamaha CD-S3000, wobei sich die Entwickler allein von der Leidenschaft zur Musik leiten ließen. Zudem komme den beiden Systemen die Ehre zuteil, das Statement von Yamaha im Bereich High-end HiFi zum 125. jährigen Jubiläum des Konzerns darzustellen.

Dementsprechend hoch sind die Ansprüche, die Yamaha mit diesen beiden Systemen erfüllen will. Das Unternehmen spricht von einer einzigartigen Verbindung von audiophiler Technik und passionierter Handwerkskunst.

Der Yamaha CD-S3000 präsentiert sich im inzwischen durchaus als typisch zu bezeichnenden Design der gesamten Yamaha Produktlinie im Stereo-Segment. Ein massives Gehäuse aus Metall mit einer edlen Front aus gebürstetem Aluminium sorgen für einen perfekten ersten Eindruck. Natürlich sind auch hier, wie bei allen anderen HiFi-Systemen aus dem Hause Yamaha, alle Bedienelemente überaus solide ausgeführt, wobei bewusst ein gewisser Retro-Touch suggeriert wird. Mit Abmessungen von 435 x 142 x 440 mm bringt es der Yamaha CD-S3000 immerhin auf stolze 19,2 kg.

Das zentral angeordnete Laufwerk soll nach Angaben des Herstellers ebenfalls eine sehr stabile Laufwerksmechanik aufweisen, sodass bereits direkt an der Quelle eine präzise Signalverarbeitung garantiert ist. Der Yamaha CD-S3000 kann neben Super Audio CDs natürlich auch Audio CDs verarbeiten und eignet sich auch für die Wiedergabe von Daten CD-ROMs mit MP3- und WMA-Dateien, wenngleich es da gerade in diesem Fall wohl bessere Alternativen gibt. Denn der Yamaha CD-S3000 verfügt über eine USB-Schnittstelle, durch die er direkt mit einem PC oder Mac verbunden, und an diesem als erstklassiges Audio-Interface genutzt werden kann.

Gleichgültig, woher die Daten stammen, sie werden beim Yamaha CD-S3000 über einen D/A-Wandler des Typs ES9018 aus dem Hause ESS Technology verarbeitet, der sich durch eine 32 Bit Audio-Verarbeitung auszeichnen soll. Danach folgt eine einstufige Konfiguration, die auf einem diskreten Design für den I/V-Wandler-Schaltkreis basiert und eine hohe Spannungsanstiegs-Geschwindigkeit verfügt, und damit nach Ansicht der Entwickler deutlich geringere Signalverluste als mehrstufige Schaltungen erlaubt.

Auch bei der Stromversorgung ließ man nichts unversucht, um eine tadellose Klangqualität zu erzielen, und setzte auf separate Stromversorgungen für die analogen sowie digitalen Schaltkreise, die zudem an gegenüberliegenden Seiten des massiven Chassis angeordnet sind, um eine optimale Trennung zu erzielen. Die Trafos sind mit einer Kupferabschirmung versehen, um Interferenzen zu minimieren, was ebenfalls zu einer klaren und rauscharmen Musikwiedergabe beitragen soll.

Von Grund auf neu Entwickelt wurde laut Yamaha der Yamaha A-S3000, der einen vollständig symmetrischen Aufbau bieten soll und über eine komplett getrennte Vor- und Endstufe zur idealen links-rechts-Symmetrie aufweist. Yamaha setzt hier auf eine eigene Technologie für eine erdfreie, symmetrische Endstufe, die einen optimalen Push-Pull-Betrieb der Ausgangsstufe bieten soll und die Auswirkungen von Störspannungen und Spannungsschwankungen eliminiert. Die Ausgangs-Elemente sollen zudem aus MOSFETs mit gleicher Polarität auf Plus- und Minus-Seite bestehen, sodass keine Schwankungen in der Klangqualität entstehen.

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Die Elektronik wird auch hier von einem massiven Gehäuse umschlossen, wobei zudem ein getrennter, dreidimensionaler Innenrahmen Vibrationen verhindern soll und kürzeste Signalwege erlaubt, um Signalverluste zu reduzieren. Der Innenrahmen ist zudem mit Kupfer veredelt und soll eine geradezu ultraniedrige Impedanz aufweisen und Auswirkungen von Störgeräuschen minimieren. Auch hier setzt man beim Gehäuse auf nicht-magnetisches Aluminium, das beim Gehäusedeckel eine Wandstärke von 6 mm, an der Front gar 7 mm aufweist. Auch dies soll dazu beitragen, jedwede Vibration und Resonanz zu unterbinden.

Besonders hier fällt die Reminiszenz an die „gute, alte HiFi-Zeit“ besonders stark auf, denn die Front des Yamaha A-S3000 zieren nicht nur solide ausgeführte Bedienelemente, sondern zudem VU-Meter, die einen Großteil der Front einnehmen und natürlich dezent beleuchtet sind. Dies allein wird so manchen Feinspitz überaus erfreuen.

Aus rein technischer Sicht liefert der Yamaha A-S3000 eine Leistung von immerhin 100 Watt pro Kanal an Lautsprecher-Systemen mit einer Impedanz von 8 Ohm. Setzt man auf Lautsprecher-Systeme mit lediglich 4 Ohm Impedanz, so stehen pro Kanal 160 Watt zur Verfügung.

Stolze 24,6 kg bringt der Yamaha A-S3000 auf die Waage, der Abmessungen von 435 x 180 x 464 mm aufweist.

Beide Systeme sollen, davon zeigt sich Yamaha überzeugt, Musik in ihrer vollen Pracht zur Geltung bringen, und zwar wie ein feines Musik-Instrument. Alle Elemente, begonnen von der Textur der Schalter und Regler bis zur Gestaltung der Lautsprecher-Klemmen sollen eine perfekte Verbindung von Form und Funktion bilden, sodass nicht nur ein perfekter Klang, sondern ebenso eine perfekte Optik und Haptik das Herz des ambitionierten HiFi-Liebhabers erfreuen soll.

Der Yamaha A-S3000 wird, ebenso wie der Yamaha CD-S3000 in Schwarz als auch Silber angeboten werden. Ab Juli 2013 kann man diese beiden Systeme laut Angaben des Herstellers im Fachhandel finden.

Wir meinen…

Yamaha zeigt einmal mehr, dass man es perfekt versteht, Schlüsselreize ambitionierter HiFi-Liebhaber anzusprechen. Schon die Optik der beiden neuen Systeme Yamaha A-S3000 und Yamaha CD-S3000 wird wohl so manchen in Verzückung versetzen, die Haptik war ohnedies immer einzigartig bei den Lösungen der Japanern. Und auch der Klang wird, denkt man an die Qualitäten der bisherigen Produkte in diesem Segment, wohl keine Wünsche offen lassen.

Hersteller:Yamaha Music Europe GmbH
Vertrieb:Yamaha Music Europe GmbH

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Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.com und HiFi BLOG, ist seit Jahren als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig.

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