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Ultrasone S-Logic 3 – Grundlegend überarbeitet mit Ultrasone DDF Technology

Der bayerische Spezialist für Kopfhörer Ultrasone AG setzt seit Jahr und Tag bei seinen Lösungen auf die so genannte Ultrasone S-Logic Technology, die ein besonders natürliches Hörerlebnis garantieren soll. Nun steht mit Ultrasone S-Logic 3 die bereits dritte Generation dieser Technologie zur Verfügung.

Auf Gut Raucherberg widmet sich der bayerische Kopfhörer-Spezialist Ultrasone AG seit Jahr und Tag der Entwicklung und Fertigung hochwertiger Kopfhörer-Systeme, wobei man dabei allen voran auf die so genannte Ultrasone S-Logic Technology vertraut.

Mit der Ultrasone S-Logic Technology soll allen voran eins sicher gestellt sein, und zwar ein natürliches Hören, somit ein Erlebnis, das einem herkömmlichen Lautsprecher-System nahe kommt. Zudem, und das ist ebenso wesentlich, soll die Ultrasone S-Logic Technology maßgeblich dazu beitragen, dass das Gehör des Anwenders bestmöglich geschont wird.

Ultrasone S-Logic 3 – Die dritte Generation

Es ist nunmehr die bereits dritte Generation dieser Technologie, die das Unternehmen Ultrasone AG nunmehr dieser Tage präsentiert. Einmal mehr habe man alles daran gesetzt, das natürliche Hörempfinden im Zusammenspiel mit Kopfhörern nochmals zu optimieren.

Erster Prototyp im Jahr 1988

Die Ultrasone S-Logic Technology reicht bis ins Jahr 1988 zurück, als man erstmals einen entsprechenden Prototyp entwickelte.

Damit wollte man, wie bereits beschrieben, das natürliche Hören auch mit einem Kopfhörer garantieren, somit eine akkurate Abbildung von Raumtiefe, Raumbreite, und damit eine korrekte Ortung einzelner Instrumente ermöglichen.

Ohrmuschel des Kopfhörers und Ohr des Anwenders Teil des Akustik-Konzepts

Erzielt wird dies allen voran dadurch, dass die Ohrmuscheln selbst in das Akustik-Konzept einbezogen werden, und ebenso das Ohr des Anwenders. Während herkömmliche Konzepte vielfach die Treiber so anordnen, dass diese überspitzt formuliert frontal auf das Ohr des Trägers abstrahlen, so setzt man bei Ultrasone AG auf eine leicht versetzte Anordnung, die Treiber sind dafür etwas angewinkelt ausgeführt. Zudem sind diese Treiber auch dezentral angeordnet.

Damit wird gewährleistet, dass der Schall zunächst auf das Außenohr trifft, und nicht nahezu direkt in den Gehörgang. Für den Anwender ergibt sich dadurch im Wesentlichen exakt das gleiche Klangbild, das sich auch ohne Kopfhörer etwa bei einem Lautsprecher-System ergeben würde.

Ultrasone S-Logic 3 - Grundlegend überarbeitet mit Ultrasone DDF Technology
Foto © Ultrasone AG

Geht es nach dem Hersteller, so sorgt dies auch für ein detailreicheres Klangbild, ebenso für ein deutlich entspannteres Hören, da das Gehirn auf Grund dieser natürlichen Wiedergabe nichts zurecht rücken muss, um auch hier bei einem simplen Bild zu bleiben.

Darüber hinaus kann man so mit deutlich geringerem Pegel bereits die volle Detailvielfalt genießen, sei es nun die Auflösung über den Frequenzbereich hinweg, oder aber auch die Dynamik. Dies wiederum führt dazu, dass das Gehör des Anwenders selbst bei längeren Hörsessions geschont wird.

Sukzessive Optimierung über die Jahrzehnte hinweg

Das Unternehmen Ultrasone AG optimierte dieses Konzept über die Jahrzehnte hinweg sukzessive, nun ist man bereits, wie einleitend erwähnt, bei der dritten Generation angekommen, wobei die nunmehr als Ultrasone S-Logic 3 Technology eine nochmals drastische Verbesserung mit sich bringen soll.

Ultrasone S-Logic 3 Technology mit Ultrasone DDF Technology

Herzstück der dritten Generation ist die so genannte Ultrasone DDF Technology, die das bayerische Unternehmen gar als revolutionär bezeichnet.

Dank ihrer einzigartigen flossen-ähnlichen Form, verteilen die neu entwickelten Double Deflector Fins, dafür steht die Abkürzung DDF, den Schall direkt am Treiber und sorgen für ein noch realistischeres Abstrahlverhalten innerhalb der Hörmuschel.

Das Ergebnis ist eine authentische Reproduktion der Raumreflektionen und ein Klangbild, das erstmals eine objektive Beurteilung der Spatialverteilung einzelner Signale ermöglicht, wie sie bisher nur über Lautsprecher realisierbar war.

Durch die bei der Ultrasone S-Logic Technology eingesetzte speziell entwickelte Hörergeometrie mit Einbeziehung der Ohrmuschel in das Klangbild soll so ein Hörerlebnis ganz wie im Konzertsaal mit frappierender Räumlichkeit, perfekter Ortbarkeit aller Instrumente und faszinierender Tiefenstaffelung garantiert sein.

  • Ultrasone Signature MASTER
  • Ultrasone Signature NATURAL
  • Ultrasone Signature PULSE

Erstmals bei neuen Ultrasone Signature Series Modellen im Einsatz

Erstmals kommt die neue Ultrasone S-Logic 3 Technology bei den Modellen der Ultrasone Signature Series zum Einsatz, die die Bayern ebenfalls dieser Tage vorstellen. Es handelt sich um die Modelle Ultrasone Signature Master, Ultrasone Signature Natural, sowie Ultrasone Signature Pulse.

Die neue Ultrasone Signature Series gäbe dem Tontechniker damit ein unbestechliches Werkzeug an die Hand, das auch anspruchsvolle Mixing- und Mastering-Aufgaben mühelos bewältigt – völlig unabhängig von der Akustik des Abhörraumes und egal an welchem Ort.

Wir meinen…

Schon bislang zeichnete viele Kopfhörer aus dem Hause Ultrasone AG die so genannte Ultrasone S-Logic Technology aus, die ein natürliches Hören mit breiter Bühnenabbildung und damit besonders gut wahrnehmbarer Tiefenstaffelung und Ortbarkeit zusammen mit Detailreichtum bot. Nun sollen mit der neuen Ultrasone S-Logic 3 und allen voran der damit einhergehenden neuen Ultrasone DDF Technology diese Qualitäten auf ein komplett neues Niveau gehoben werden.

Hersteller:Ultrasone AG
Vertrieb:Ultrasone AG

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Michael Holzinger

Michael Holzinger, Gründer und Chefredakteur von sempre-audio.com und HiFi BLOG, ist seit Jahren als Journalist in den Bereichen IT, Fotografie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik tätig.

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